TOWER POWER (10/2019, DEAL-Magazin)

Man baut wieder aufwärts

TOWER POWER – Man baut wieder aufwärts

Hochhäuser liegen im Trend – Nicht nur die Bürotower sind gefragt, sondern immer mehr werden auch Wohntürme als begehrte Premiumobjekte entdeckt. Das größte Comeback aber gilt dem Mixed-Use-Tower.

Die Idee des Hochhauses stammt ursprünglich aus den boomenden US-Metropolen. Mangel an Bauflächen, Bodenpreise, die kaum noch zu bezahlen waren und die gleichzeitige Bevölkerungsexplosion haben Städte wie Chicago oder New York dazu getrieben, weiter in die Höhe zu bauen. Immer hochwertigere Baumaterialien und bessere Konstruktionstechniken machten es möglich. Von USA schwappte der Trend dann nach Europa. Waren die ersten Hoch-häuser vorwiegend nur für Büros gedacht, wurden nach dem Zweiten Weltkrieg auch immer mehr Wohnhochhäuser gebaut. Die gute Idee hielt nicht lange an: Hochhausviertel entwickelten sich schnell zu Trabanten- und Schlafstädten, mit denen man schlechte Lebensqualität und soziale Brennpunkte assoziiert.

Insbesondere die deutschen A-Städte verzeichnen in den letzten Jahren wieder deutliche Einwohnerzuwächse. Man kann noch nicht direkt von einer Landflucht sprechen, aber es ist wieder „schick“, in der Stadt zu wohnen. Die Flächen für den gefragten zentral gelegenen Wohnungsbau werden zunehmend knapper, sodass Wohnhochhäuser als Antwort auf das geringe Grundstücksangebot und die hohe Nachfrage wieder an Bedeutung gewinnen.


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