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15.05.2026 Krefeld: Eventlocation Kesselwerk 1954 eröffnet im Campus Fichtenhain

Das ehemalige Kesselhaus des früheren Landesjugendheims im Campus Fichtenhain ist zu neuem Leben erwacht: Nach über 50 Jahren Leerstand wurde das historische Gebäude unter Denkmalschutzauflagen umfassend saniert und als „Kesselwerk 1954“ zu einer multifunktionalen Eventlocation entwickelt. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie historische Bausubstanz nachhaltig genutzt und gleichzeitig neue wirtschaftliche Perspektiven geschaffen werden können.

„Mit dem Kesselwerk entsteht ein außergewöhnlicher Ort für Veranstaltungen, Begegnung und wirtschaftliche Vernetzung“, betont Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent und Leiter von KREFELD BUSINESS, und ergänzt: „Das Projekt zeigt, welches Potenzial in der Revitalisierung bestehender Gebäude liegt und welche Impulse daraus für den Wirtschaftsstandort entstehen können.“

Ursprünglich zur Energieversorgung des damaligen Landesjugendheims errichtet, stand das Gebäude viele Jahre leer. Die Entwicklung galt lange als schwierig: Der Denkmalschutz sowie ein erheblicher baulicher Sanierungsbedarf führten zu komplexen Anforderungen und wirtschaftlichen Risiken. Bauingenieur Dr. Jan Schröder, Geschäftsführer der Kesselwerk 1954 GmbH & Co. KG, erkannte dennoch das Potenzial und entwickelte gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Max und Benedictus Lingens ein tragfähiges Nutzungskonzept. Die Projektinitiatoren erarbeiteten eigenständig Finanzierungslösungen und setzten das Vorhaben mit hohem persönlichem Engagement um. Das Grundstück erwarben Dr. Schröder und Geschäftspartner von der GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co.KG, der Immobiliengesellschaft und Erschließungsträgerin unter der Dachmarke KREFELD BUSINESS.

Während des Entwicklungsprozesses spielten die Akteurinnen und Akteure von KREFELD BUSINESS eine wichtige Rolle: GGK und Wirtschaftsförderung Krefeld mbH begleiteten das Vorhaben, koordinierten Kontakte und unterstützten bei Abstimmungen mit Verwaltung und Behörden. Damit konnten Genehmigungsprozesse effizient gestaltet und die Umsetzung beschleunigt werden.

„Uns war wichtig, den Charakter des Gebäudes zu erhalten“, erklärt Dr. Jan Schröder. Zahlreiche originale Elemente der denkmalgeschützten Industriearchitektur wurden restauriert und in das neue Konzept integriert. Die Kombination aus historischer Substanz und moderner Veranstaltungs- und Medientechnik prägt heute den besonderen Charakter der Location.

Auf über 1.500 Quadratmetern Fläche bietet das Kesselwerk künftig Raum für bis zu 450 Personen. Die Gebäudestruktur eignet sich besonders für flexible Veranstaltungsformate – von Firmenveranstaltungen über Netzwerk- und Kulturformate bis hin zu privaten Feiern und schafft einen neuen Treffpunkt für Wirtschaft und Gesellschaft.

Katharina Haßlinger, Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft dubbe.bar, übernimmt mit ihrem Team Vermietung und Organisation: „Die außergewöhnliche Location bietet zahlreiche Möglichkeiten der Bespielung – von Business-Events über Weinabende bis hin zu kulturellen Formaten. Mit dem Kesselwerk 1954 möchten wir einen lebendigen Treffpunkt schaffen.“

In den kommenden Monaten strebt das Team hinter dem „Kesselwerk 1954“ die Aufnahme des Veranstaltungsbetriebs, den Aufbau eines vielfältigen Veranstaltungsprogramms sowie die Etablierung als Netzwerk- und Eventstandort an.
Mit dem Kesselwerk 1954 ist ein Ort entstanden, der Geschichte und Zukunft verbindet und beispielhaft zeigt, wie aus historischen Gebäuden neue wirtschaftliche Dynamik entstehen kann.

























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