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18.11.2014 PATRIZIA erwirbt Pflegeheimimmobilien-Portfolio mit fünf Objekten

Objekt in Wetzlar
Die PATRIZIA Immobilien AG hat ein Immobilienportfolio mit fünf Pflegeheimen in Göttingen, Wetzlar, Erfurt, Eisenhüttenstadt und Schwedt erworben. Die Einrichtungen verfügen insgesamt über 632 Pflegeplätze und 29 Einheiten im Bereich Betreutes Wohnen. „Mit dem Erwerb bauen wir unser Engagement im Segment Pflegeimmobilien wie angekündigt weiter aus und nutzen Investitionschancen in ausgewählten Regionen mit einem steigenden Bedarf an Pflegekapazitäten“, erläutert Jan-Hendrik Jessen, Head of Fund Management Operated Properties bei PATRIZIA. Der Ankauf erfolgt für den Immobilienfonds PATRIZIA Pflege-Invest Deutschland I, der ein Zielvolumen von 500 Mio. Euro hat. Verkäufer des Portfolios ist ein angelsächsischer Investor. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Das sogenannte „Silver“-Portfolio umfasst das „Haus am Steinsgraben“ in Göttingen, das Seniorenzentrum „Im Brühl“ in Erfurt, die „Senioren-Residenz Lahnblick“ in Wetzlar, das „Haus Bernard“ in Eisenhüttenstadt und das „Haus Andreas“ in Schwedt. Die Objekte wurden erst zwischen 2001 und 2003 errichtet und verfügen jeweils über 89 bis 175 Pflegeplatzeinheiten. Alle Einrichtungen sind langfristig vermietet und verfügen über eine durchschnittliche Auslastung von mehr als 95 Prozent.

Investitionen in Betreiberimmobilien, wie Pflegeheime bieten besondere Renditechancen, verlangen aber auch spezielles Know-how. PATRIZIA verfügt über dieses Know-how und bietet institutionellen Anlegern die Möglichkeit, in Spezialimmobilien, die eine besondere Kompetenz erfordern, zu investieren. Mittlerweile umfasst der PATRIZIA Fonds „Pflege-Invest Deutschland I“ knapp 30 Pflegeheime. In einer viel beachteten Studie zum Markt für Pflegeimmobilien hat PATRIZIA im vergangenen Jahr Investitionschancen aufgezeigt. Schon heute sind bundesweit rund 2,5 Millionen Menschen auf Pflegedienstleistungen angewiesen, rund 30 Prozent von ihnen leben in Pflegeheimen. Rund zwei Drittel der zu Hause lebenden Pflegebedürftigen werden von Angehörigen betreut und versorgt, die Übrigen durch ambulante Dienste. Bis zum Jahr 2030 wird sich der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtbevölkerung von fünf auf neun Prozent erhöhen und damit fast verdoppeln.


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