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17.07.2017 Axel Springer verkauft Neubau und Passage in Berlin für 755 Mio. Euro

Bildnachweis: © Les Eclaireur/OMA
Der Verkaufsprozess für den im Bau befindlichen Axel-Springer-Neubau in Berlin sowie für die nahe gelegene Axel-Springer-Passage traf auf große Nachfrage von institutionellen sowie privaten Investoren und konnte zu einem Verkaufspreis in Höhe von insgesamt 755 Millionen EUR erfolgreich abgeschlossen werden.

Für den von Architekt Rem Koolhaas (Büro OMA) entworfenen Axel-Springer-Neubau, dessen Fertigstellung im Dezember 2019 vorgesehen ist, wurde am 14. Juli 2017 ein Kaufvertrag mit einer Gesellschaft des norwegischen Staatsfonds Norges Bank Real Estate Management geschlossen, der automatisch in Kraft tritt, sobald der Neubau weitgehend fertiggestellt ist. Der 13-geschossige Gebäudekomplex mit insgesamt ca. 52.200 qm Gesamtmietfläche befindet sich auf dem rund 10.000 qm großen Areal im Herzen Berlins am ehemaligen Mauerstreifen in der Zimmerstraße und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den bestehenden Bürogebäuden des Unternehmens. Axel Springer wird den Neubau langfristig zurückmieten.

Neuer Eigentümer der im Jahr 2004 eröffneten Axel-Springer-Passage sind Blackstone Real Estate Partners Europe V ("Blackstone") und QUINCAP Investment Partners ("QUINCAP"). Ein entsprechender Kaufvertrag wurde am 05. Juli 2017 unterzeichnet und wird mit Kaufpreiszahlung und Übergabe des Gebäudes Ende 2017 vollzogen. Das zehngeschossige Gebäude mit insgesamt ca. 52.700 qm Gesamtmietfläche grenzt an die bei Axel Springer verbleibenden Hochhäuser. Axel Springer wird auch nach Verkauf der Immobilie den wesentlichen Teil der Gesamtfläche bis Ende 2020 nutzen.

Dr. Julian Deutz, Vorstand Finanzen und Personal der Axel Springer SE: „Wir freuen uns über das große Interesse an unseren Berliner Immobilien und darüber, dass wir diese Transaktion so zügig abschließen konnten. Der erzielte Verkaufspreis liegt deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen. Die zusätzliche Liquidität können wir für künftige digitale Wachstumsinitiativen einsetzen. Der Axel-Springer-Neubau ist für uns wichtig, um den kulturellen Wandel des Unternehmens zu vertiefen. Ob wir das Gebäude besitzen oder mieten, ist dabei unerheblich.“

Anthony Myers, Head of European Real Estate bei Blackstone, sagte: „Wir freuen uns über eine weitere Investition in Berlin. Die Axel Springer Passage wird ein zentraler Bestandteil unseres deutschen Büroportfolios sein, das auf erstklassige Objekte in den besten Lagen von Deutschlands Großstädten ausgelegt ist.“

Blackstone und QUINCAP wurden durch CBRE, Celexis und Clifford Chance beraten.

Als Senior Advisor des Vorstands der Axel Springer SE begleitete Patrick Reich, Managing Partner der Caleus Capital Investors, beide Transaktionen.

Bei beiden Transaktionen wurde Axel Springer von JLL und Hengeler Mueller beraten.

Marcus Lütgering, Head of Office Investment JLL Germany: „Als wir das Verkaufsmandat für diese beiden Immobilien auf höchst geschichtsträchtigem Boden erhalten haben, war abzusehen, dass das Bieterverfahren international hochkarätig besetzt sein würde. Die Einmaligkeit des Angebots, gepaart mit einer expandierenden Konjunktur, einem weiter äußerst attraktiven monetären Umfeld und eine hohe Liquidität bei den Anlegern hat dazu geführt, dass ein deutlich höherer Preis als erwartet erzielt werden konnte. Wir freuen uns, dass wir diese Transaktion erfolgreich zum Abschluss bringen konnten.“





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