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18.02.2019 MATRIX kauft Hamburger Architektur-Ikone Arne-Jacobsen-Haus

Fotocredit: Vattenfall
Die Hamburger MATRIX Immobilien Gruppe ist neuer Eigentümer des denkmalgeschützten Arne-Jacobsen-Hauses in der Hamburger City Nord. Das international bekannte Gebäude beherbergt die Hamburger Firmenzentrale von Vattenfall. Bis zur Privatisierung waren dort die Hamburgischen Electricitäts-Werke, kurz HEW, ansässig. Der Verkauf geht einher mit der Entscheidung des schwedischen Energiekonzerns in die HafenCity zu ziehen. Dort soll ein Neubau entstehen.

„Der aufgrund des uns entgegengebrachten Vertrauens erfolgte Zuschlag Vattenfalls zum Erwerb ist etwas Besonderes für unser Unternehmen: Mit dem Arne-Jacobsen-Haus erhält MATRIX die einmalige Gelegenheit, eine Ikone der Hamburger Stadt-Architektur unter höchstem Respekt vor der geschützten Baukunst zu einer neuen Arbeitswelt entwickeln zu können“, sagt MATRIX-Geschäftsführer Olaf Heinzmann. Das äußerst filigrane Gebäude mit der auffällig glänzenden dunklen Glasfassade ist eines der bekanntesten Bürohäuser Hamburgs. Entworfen hat es der dänische Star-Architekt Arne Jacobsen für die HEW, die das Hochhaus am Überseering 1969 bezog.

Vielversprechende Gespräche mit potenziellen Nachnutznern

„Außer der Immobilie war auch die City Nord für uns überaus reizvoll, die sich in den vergangenen Jahren dank gelungener Neubauten und Nutzungskonzepten zu einem bemerkenswerten Standort mit innovativem Flair entwickelt“, so Heinzmann. Diese Entwicklung erhöhe die Attraktivität des Arne-Jacobsen-Hauses für die potenziellen Nachnutzer. Vielversprechende Gespräche mit Interessenten seien weit vorangeschritten. Vattenfall wird das Gebäude künftig als Mieter bis zum geplanten Umzug nutzen.

Im Anschluss wird in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt, Politik und Bezirk Hamburg-Nord eine umfangreiche Modernisierung erfolgen. „Das, was ist, werden wir mit höchstem Respekt behandeln und alles markante Ursprüngliche zu bewahren wissen“, kündigt Heinzmanns Partner Martin Schaer an. Auf dem Areal ist zudem ein Neubau geplant, entstehen solle dort ein Büro-Campus, der Maßstäbe für die Arbeitswelt von morgen setze. MATRIX plant die Gebäude zunächst im Bestand zu halten.

Mit dieser Projektentwicklung schafft MATRIX eine hervorragende Referenz für ihr Konzept der Neuen Arbeitswelten. „Die Art und Bedeutung von Arbeit hat sich im Zuge der Digitalisierung radikal verändert und wird es in den folgenden Jahren noch weiter tun. Neue Konzepte wie Co-Working, offene Workstations oder Home-Office sind die Zukunft“, sagt Geschäftsführer Schaer. „Unsere Neuen Arbeitswelten bilden diese sich verändernden Gegebenheiten in Form innovativer digitaler und agiler Konzepte ab. Diese beziehen Raumplanung, Ausstattung und Nutzungswirklichkeiten gleichermaßen ein.“ Der konzeptionelle Ansatz lasse sich sowohl in Bestandsgebäuden als auch in Neubauprojekten gleichermaßen umsetzen.

„Eine planerische wie konzeptionelle Herausforderung“

„Wir freuen uns, in unserer Heimstadt Hamburg dieses traditionsreiche Projekt revitalisieren zu können. Der Erhalt des Arne-Jacobsen-Hauses in seinem gestalterischen Facettenreichtum ist eine planerische sowie konzeptionelle Herausforderung.“, so Geschäftsführer Heinzmann. Der berechtigterweise zunehmenden Forderung nachhaltiger Projektentwicklung werde MATRIX am Überseering hinlänglich gerecht werden. Die Strukturierung der Finanzierung wurde durch die Seedvest Capital durchgeführt. Die Hamburg Commercial Bank wird den Ankauf begleiten.









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