05.11.2025 So nutzen Banken die neue Regulatorik als Innovationsquelle
Die Welle gesetzlicher Neuerungen im Finanzsektor rollt ungebremst und belastet die Institute finanziell. Laut einer Studie von LexisNexis Risk Solutions sind die Ausgaben deutscher Banken für die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben zwischen 2020 und 2023 um rund 20 Prozent auf 57,1 Milliarden US-Dollar gestiegen. Allein 2025 veränderten mehrere große Projekte die regulatorische Landschaft: CSRD, SEPA Instant Payments und das CSDR-Refit erfordern tiefgreifende Anpassungen von IT-Systemen, Schnittstellen und Prozessen bei gleichzeitigem Kostendruck. Alberto Cuccu, Chief Operation Officer bei Objectway, erklärt: „Viele Entscheidungsträger reagieren immer noch nur auf neue Vorschriften. Der entscheidende Punkt ist, diese proaktiv zu nutzen und sie nicht nur als Pflicht, sondern als Chance für Innovation und Effizienz zu betrachten.“
Basierend auf diesem Ansatz hat Objectway das „Regulatory Update Board“ entwickelt. Dabei handelt es sich um eine strukturierte, regelmäßig stattfindende Zusammenkunft von Objectway-Experten, Spezialisten der teilnehmenden Finanzinstitute und externen Fachexperten, die ihr Wissen bündeln, Maßnahmen priorisieren und gemeinsame Umsetzungsstrategien definieren. Gemeinsam arbeiten sie an der Erstellung der sogenannten „Regulatory Roadmap“, in der bevorstehende regulatorische Entwicklungen identifiziert, bewertet und anschließend im Rahmen von Zeit, Umfang und Budget umgesetzt werden.
„Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wird häufig nur als Hindernis angesehen, das den Geschäftsbetrieb verlangsamt. Dabei kann sie in der Realität als Katalysator für die Wertschöpfung dienen. Und genau das erreichen wir, wenn Banken ihr Wissen bündeln, anstatt isoliert zu agieren“, erklärt Cuccu. „Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihre interne Analyse im Voraus durchzuführen, um ein besseres Verständnis für die sich abzeichnenden Herausforderungen zu gewinnen. Das Board erleichtert offene Diskussionen und die Bildung von fokussierten Arbeitsgruppen, die gemeinsam die Zielarchitektur definieren, operative und Compliance-Lücken identifizieren und gemeinsam effektive Lösungen entwickeln“, erklärt Cuccu die Mechanismen dieser Gruppe.
Das Ende der Ad-hoc-Compliance?
„Der entscheidende Fehler vieler Banken besteht darin, dass sie erst dann mit der Umsetzung neuer Vorschriften beginnen, wenn diese rechtsverbindlich geworden sind“, betont der Experte. Dabei dauert der durchschnittliche Gesetzgebungsprozess im EU-Finanzsektor etwa 22 Monate – die vollständige Umsetzung, einschließlich delegierter Rechtsakte, kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Wer nur reagiert, hat wenig Zeit, um IT-Systeme anzupassen, Schnittstellen zu aktualisieren oder interne Prozesse effizient zu planen. „Deshalb plant die Regulatory Roadmap von Objectway weit im Voraus“, erklärt der COO. „Gesetzesentwürfe werden bereits in der Planungs- oder Konsultationsphase erfasst. Die teilnehmenden Banken können dann gemeinsam mit unseren Experten frühzeitig technische Änderungen vorbereiten, Ressourcen effizient nutzen und strategische Prioritäten setzen. So wird Compliance von einem reaktiven Pflichtthema zu einem kontinuierlichen, vorausschauenden Prozess. Das verschafft den Banken mehr Zeit, größere Sicherheit und einen Wettbewerbsvorteil.“
Regulatorische Co-Creation für Wachstum in der Branche
Es ist nicht nur wichtig, was das „Regulatory Board“ diskutiert, sondern auch, wer an der Diskussion der wichtigsten Entwicklungen beteiligt ist. In diesem Format treffen sich daher ausgewählte Bankmanager, die für Compliance-Angelegenheiten zuständig sind, mit Experten von Objectway und Vertretern von EU-Regulierungsbehörden sowie Rechts- und Steuerspezialisten. Sie analysieren die unterschiedlichen Auslegungen neuer Richtlinien, diskutieren praktische Umsetzungsmöglichkeiten und entwickeln konkrete Vorschläge für Software- und Prozessanpassungen – mit anderen Worten: Lösungen, von denen alle teilnehmenden Finanzinstitute profitieren können. Dadurch entsteht eine Form der „regulatorischen Co-Kreation“: ein kooperativer Ansatz, der Wettbewerb durch Zusammenarbeit ersetzt. „Anstatt dass jede Bank ihre eigenen Regeln interpretiert, entsteht ein gemeinsames Wissensnetzwerk, fast wie ein Hub für regulatorische Innovationen“, sagt Cuccu. Dieses gebündelte Fachwissen reduziert den Aufwand für die individuelle Auslegung und Systemintegration für jedes einzelne Unternehmen. Auf diese Weise kombiniert Objectway das Wissen von Banken, internen Regulierungsteams und externen Partnern zu einem Ökosystem, das die Vorschriften einhält und gleichzeitig den Wandel beschleunigt. Cuccu fasst es so zusammen: „Vorschriften sind kein Hindernis, sondern der Schrittmacher für die nächste Phase der digitalen Transformation. Wer sie klug nutzt, verwandelt Verpflichtungen in Mehrwert.”
Basierend auf diesem Ansatz hat Objectway das „Regulatory Update Board“ entwickelt. Dabei handelt es sich um eine strukturierte, regelmäßig stattfindende Zusammenkunft von Objectway-Experten, Spezialisten der teilnehmenden Finanzinstitute und externen Fachexperten, die ihr Wissen bündeln, Maßnahmen priorisieren und gemeinsame Umsetzungsstrategien definieren. Gemeinsam arbeiten sie an der Erstellung der sogenannten „Regulatory Roadmap“, in der bevorstehende regulatorische Entwicklungen identifiziert, bewertet und anschließend im Rahmen von Zeit, Umfang und Budget umgesetzt werden.
„Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wird häufig nur als Hindernis angesehen, das den Geschäftsbetrieb verlangsamt. Dabei kann sie in der Realität als Katalysator für die Wertschöpfung dienen. Und genau das erreichen wir, wenn Banken ihr Wissen bündeln, anstatt isoliert zu agieren“, erklärt Cuccu. „Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihre interne Analyse im Voraus durchzuführen, um ein besseres Verständnis für die sich abzeichnenden Herausforderungen zu gewinnen. Das Board erleichtert offene Diskussionen und die Bildung von fokussierten Arbeitsgruppen, die gemeinsam die Zielarchitektur definieren, operative und Compliance-Lücken identifizieren und gemeinsam effektive Lösungen entwickeln“, erklärt Cuccu die Mechanismen dieser Gruppe.
Das Ende der Ad-hoc-Compliance?
„Der entscheidende Fehler vieler Banken besteht darin, dass sie erst dann mit der Umsetzung neuer Vorschriften beginnen, wenn diese rechtsverbindlich geworden sind“, betont der Experte. Dabei dauert der durchschnittliche Gesetzgebungsprozess im EU-Finanzsektor etwa 22 Monate – die vollständige Umsetzung, einschließlich delegierter Rechtsakte, kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Wer nur reagiert, hat wenig Zeit, um IT-Systeme anzupassen, Schnittstellen zu aktualisieren oder interne Prozesse effizient zu planen. „Deshalb plant die Regulatory Roadmap von Objectway weit im Voraus“, erklärt der COO. „Gesetzesentwürfe werden bereits in der Planungs- oder Konsultationsphase erfasst. Die teilnehmenden Banken können dann gemeinsam mit unseren Experten frühzeitig technische Änderungen vorbereiten, Ressourcen effizient nutzen und strategische Prioritäten setzen. So wird Compliance von einem reaktiven Pflichtthema zu einem kontinuierlichen, vorausschauenden Prozess. Das verschafft den Banken mehr Zeit, größere Sicherheit und einen Wettbewerbsvorteil.“
Regulatorische Co-Creation für Wachstum in der Branche
Es ist nicht nur wichtig, was das „Regulatory Board“ diskutiert, sondern auch, wer an der Diskussion der wichtigsten Entwicklungen beteiligt ist. In diesem Format treffen sich daher ausgewählte Bankmanager, die für Compliance-Angelegenheiten zuständig sind, mit Experten von Objectway und Vertretern von EU-Regulierungsbehörden sowie Rechts- und Steuerspezialisten. Sie analysieren die unterschiedlichen Auslegungen neuer Richtlinien, diskutieren praktische Umsetzungsmöglichkeiten und entwickeln konkrete Vorschläge für Software- und Prozessanpassungen – mit anderen Worten: Lösungen, von denen alle teilnehmenden Finanzinstitute profitieren können. Dadurch entsteht eine Form der „regulatorischen Co-Kreation“: ein kooperativer Ansatz, der Wettbewerb durch Zusammenarbeit ersetzt. „Anstatt dass jede Bank ihre eigenen Regeln interpretiert, entsteht ein gemeinsames Wissensnetzwerk, fast wie ein Hub für regulatorische Innovationen“, sagt Cuccu. Dieses gebündelte Fachwissen reduziert den Aufwand für die individuelle Auslegung und Systemintegration für jedes einzelne Unternehmen. Auf diese Weise kombiniert Objectway das Wissen von Banken, internen Regulierungsteams und externen Partnern zu einem Ökosystem, das die Vorschriften einhält und gleichzeitig den Wandel beschleunigt. Cuccu fasst es so zusammen: „Vorschriften sind kein Hindernis, sondern der Schrittmacher für die nächste Phase der digitalen Transformation. Wer sie klug nutzt, verwandelt Verpflichtungen in Mehrwert.”




