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12.11.2025 PATRIZIA performt solide und konkretisiert Prognosen für Gesamtjahr

PATRIZIA hat heute die Finanzergebnisse für 9M 2025 veröffentlicht und erhöht die EBITDA Prognose auf 50,0 – 65,0 Mio. EUR (vorher: 40,0 – 60,0 Mio. EUR). Die EBITDA Marge wird in der Folge auf 19,0 – 24,0% (vorher: 15,2 – 20,8%) für das Geschäftsjahr 2025 angehoben. Der starke Anstieg des EBITDA auf 44,6 Mio. EUR (9M 2024: 6,7 Mio. EUR) und der EBITDA Marge auf 22,1% (9M 2024: 3,5%; +18,6 Prozentpunkte) war vor allem auf eine strikte Kostendisziplin und ein verbessertes Co-Investment Ergebnis zurückzuführen. Die Verwaltungsgebühren in Höhe von 174,0 Mio. EUR (9M 2024: 171,6 Mio. EUR) kehrten auf den Wachstumspfad zurück und überkompensierten die Aufwandsposten. Effizienzsteigerungen führten zu einem deutlichen Rückgang der Aufwandsposten um 17,1% auf 166,0 Mio. EUR (9M 20241: 200,3 Mio. EUR). Die Assets und Management (AUM) stiegen im Vergleich zum Vorquartal leicht auf 56,3 Mrd. EUR zum 30. September 2025 (30.06.2025: 55,9 Mrd. EUR), was auf das organische Wachstum der AUM und die positiven Bewertungseffekte der verwalteten Real Assets im 3. Quartal 2025 zurückzuführen ist.

Marktumfeld wird langsam attraktiver für Investitionen

In 9M 2025 kehrten Kunden wieder stärker auf die Käuferseite zurück und zeigten sich nun wieder aufgeschlossener gegenüber Investitionen in Immobilien. PATRIZIA konnte von einem langsam vorteilhafteren Marktumfeld profitieren, indem ausstehende offene Eigenkapitalzusagen für Transaktionen genutzt wurden. Abgeschlossene Ankäufe stiegen um 41,0% auf 1,8 Mrd. EUR (9M 2024: 1,3 Mrd. EUR). Gleichzeitig waren die abgeschlossenen Verkäufe mit 0,5 Mrd. EUR geringer (9M 2024: 0,9 Mrd. EUR). Nachdem sich die Transaktionen für Kunden im 1. Halbjahr 2025 auf den Infrastruktursektor konzentrierten, waren die Ankäufe im 3. Quartal 2025 von Transaktionen im internationalen Immobilienbereich geprägt. Dies wurde zudem durch eine Stabilisierung des Bewertungsniveaus von Immobilien begünstigt.

Das durch die PATRIZIA bei Kunden eingeworbene Eigenkapital stieg um 7,6% und erreichte 0,8 Mrd. EUR (9M 2024: 0,7 Mrd. EUR) aufgrund einer stabilen Geschäftsentwicklung, blieb jedoch auf einem relativ niedrigem absoluten Niveau, analog zum allgemeinen Marktumfeld für Kapitalzuflüsse in Real Assets. Zum 30. September 2025 standen offene Eigenkapitalzusagen für Investitionen im Umfang von 1,1 Mrd. EUR (31.12.2024: 1,3 Mrd. EUR) zur Verfügung. Diese werden anteilig durch bereits von Kunden unterzeichneten, aber noch nicht abgeschlossenen Ankäufe abgebaut, die bis zum Jahresende die AUM-Entwicklung unterstützen.

Assets under Management (AUM) in Höhe von 56,3 Mrd. EUR verzeichneten ein Wachstum gegenüber dem Vorquartal (30.06.2025: 55,9 Mrd. EUR), lagen jedoch leicht unter dem Wert zum Jahresende 2024 (31. Dezember 2024: 56,4 Mrd. EUR). Das organische Wachstum der AUM (inkl. Netto-Cash-Effekten) betrug 0,5 Mrd. EUR. Während die Bewertungseffekte in Q3 2025 wieder positiv ausfielen und die AUM damit um 0,2 Mrd. EUR in 9M 2025 steigerten, beliefen sich die Währungseffekte im gleichen Zeitraum auf -0,7 Mrd. EUR.

Asoka Wöhrmann, CEO der PATRIZIA SE, kommentiert: „Wir haben im vergangenen Jahr unsere Immobilien- und Infrastruktur-Investmentplattformen erfolgreich zusammengeführt und damit eine intelligente Plattform für Smart Real Assets geschaffen, die Wachstum im neuen Zyklus ermöglicht und langfristigen Wert für unsere Kunden schafft. Gleichzeitig beweisen wir eine starke Kostendisziplin und verbessern damit die Zukunftsfähigkeit unseres Geschäfts. Investitionen in Infrastruktur bleiben eine sehr attraktive langfristige Anlagemöglichkeit zur Modernisierung der alternden Infrastruktur in Europa. Gleichzeitig sehen wir attraktive Investitionsmöglichkeiten, insbesondere im Bereich moderne Wohnkonzepte (Living) als wichtigen Wachstumsbereich der Zukunft. Basierend auf unserer über 40-jährigen Erfolgsgeschichte wollen wir unseren Kunden die attraktivsten Investitionsmöglichkeiten für Living im neuen Zyklus bieten.“

Verbesserung der Finanzergebnisse in 9M 2025 aufgrund von Kostensenkungsmaßnahmen

Als Ergebnis strikter Kostendisziplin, erzielter Effizienzsteigerungen und eines verbesserten Co-Investment Ergebnisses, stieg das EBITDA stark auf 44,6 Mio. EUR (9M 20241: 6,7 Mio. EUR) an. Die EBITDA Marge stieg auf 22,1% (9M 20241: 3,5%; +18,6 Prozentpunkte) an.

Wiederkehrende Verwaltungsgebühren in Höhe von 174,0 Mio. EUR (9M 2024: 171,6 Mio. EUR) kehrten in den ersten neun Monaten 2025 auf den Wachstumspfad zurück. Obwohl der Anstieg im Q3 2025 teilweise durch Nachvergütungsgebühren bedingt war, glichen sie die Aufwandsposten in Höhe von 166,0 Mio. EUR (9M 20241: 200,3 Mio. EUR) mehr als aus. Leistungsabhängige Gebühren in Höhe von 12,6 Mio. EUR (9M 2024: 18,2 Mio. EUR) und Transaktionsgebühren in Höhe von 5,0 Mio. EUR (9M 2024: 8,9 Mio. EUR) trugen zu den Gebühreneinnahmen insgesamt in Höhe von 191,7 Mio. EUR (9M 2024: 198,7 Mio. EUR) bei. Verwaltungsgebühren beliefen sich nach 9M 2025 auf 90,8% der Gebühreneinnahmen insgesamt.

Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und Co-Investments in Höhe von 10,6 Mio. EUR (9M 2024: -4,9 Mio. EUR) verbesserten sich deutlich. Während die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands aufgrund von Mieteinnahmen aus Seed-Investments auf 7,3 Mio. EUR stiegen (9M 2024: 5,5 Mio. EUR), normalisierten sich die Erlöse aus Co-Investments auf 3,3 Mio. EUR (9M 2024: -10,5 Mio. EUR) nach negativen Einmaleffekten aus at-equity- bilanzierten Investmentvehikeln im Vorjahr.

Die Aufwandsposten konnten aufgrund der strikten Kostendisziplin und Effizienzmaßnahmen um 17,1% auf 166,0 Mio. EUR gesenkt werden (9M 20241: 200,3 Mio. EUR). Haupttreiber waren der Rückgang der Personalkosten um 14,9% auf 111,4 Mio. EUR (9M 20241: 130,9 Mio. EUR) und ein Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 25,2% auf 41,8 Mio. EUR (9M 20241: 55,8 Mio. EUR).
Die sonstigen Erträge in Höhe von 8,3 Mio. EUR (9M 2024: 13,2 Mio. EUR) normalisierten sich in 9M 2025 ebenfalls wie erwartet, da im Vergleich zum Vorjahr weniger Rückstellungen aufgelöst wurden.

Der Periodenüberschuss verbesserte sich deutlich um 36,1 Mio. EUR auf 6,9 Mio. EUR
(9M 20241: -29,2 Mio. EUR). Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung des EBITDA zurückzuführen.

Positive Entwicklung des operativen Cashflows

Die deutlich verbesserte Ergebnisentwicklung und das optimierte Working Capital Management führten in 9M 2025 zu einem deutlichen Wachstum des operativen Cashflows des Konzerns. Der operative Cashflow stieg auf 40,2 Mio. EUR (9M 2024: 2,3 Mio. EUR) und überkompensierte die Dividendenzahlungen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 30,3 Mio. EUR, die im Jahr 2025 ausgezahlt wurden, damit vollständig. Die verbesserte Mittelgenerierung ermöglichte es, bei gleichbleibend hoher finanzieller Flexibilität zusätzliches Kapital in strategische Co-Investments in 9M 2025 zu investieren.

Prognose für EBITDA und EBITDA Marge angehoben und Prognose für AUM konkretisiert

Auf Basis der finanziellen Entwicklungen in den ersten neun Monaten 2025 konkretisiert die PATRIZIA SE die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 wie folgt: Das EBITDA wird aufgrund der anhaltenden Kostendisziplin und der positiven finanziellen Entwicklungen in den ersten neun Monaten 2025 nunmehr in einer Bandbreite zwischen 50,0 – 65,0 Mio. EUR (bisher: 40,0 – 60,0 Mio. EUR) erwartet. Dementsprechend wird die EBITDA Marge nunmehr in einer Bandbreite von 19,0 – 24,0% erwartet (bisher: 15,2 – 20,8%). Die AUM-Prognose wird aufgrund des geringer als erwartet eingeworbenen Eigenkapitals und geringeren Investmentaktivitäten für Kunden sowie Währungseffekten auf eine Bandbreite zwischen 56,0 – 60,0 Mrd. EUR (bisher: 58,0 – 62,0 Mrd. EUR) konkretisiert.

Martin Praum, CFO der PATRIZIA SE, ergänzt: „Die erfolgreiche Entwicklung des EBITDA in den ersten neun Monaten 2025 ist maßgeblich auf fortgesetzte Effizienzmaßnahmen zurückzuführen. Dank unserer entschlossenen Fokussierung auf Kosteneinsparungen konnten wir die Profitabilität des Konzerns von marktgetriebenen Investitionszeitpunkten sowie leistungsabhängigen Gebühren entkoppeln. Dies ist in einem Marktumfeld, das nach wie vor von einer allgemeinen Stabilisierung sowie einer langsamen Erholung der Kundenaktivitäten geprägt ist, von entscheidender Bedeutung. Mit dem Erreichen dieses strategischen Meilensteins einer deutlichen Verbesserung der Finanzergebnisse gegenüber dem Vorjahr wurde die Grundlage für weiteres profitables Wachstum von PATRIZIA geschaffen.“

























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