12.11.2025 Prologis nimmt erstes europäisches Microgrid in Betrieb

© Prologis
In einer Region, in der Wachstum aufgrund der Netzüberlastung nahezu unmöglich ist, hat Prologis eine 23.000 Quadratmeter große Logistikimmobilie entwickelt, die weitgehend unabhängig betrieben wird. Der Standort in Almere, Niederlande, ist mit einem Microgrid ausgestattet – einem lokalen Energiesystem, das Solarenergie, Speicherung und Notstromversorgung kombiniert. Dadurch kann die Immobilie an einem Ort betrieben werden, an dem kein vollständiger Netzanschluss verfügbar ist. Dies ist ein Praxisbeispiel dafür, wie Unternehmen und kritische Infrastrukturen unter eingeschränkten Bedingungen wachsen können.
Da am Standort nur 55 kW Netzkapazität zur Verfügung standen, was für eine typische industrielle Nutzung nicht ausreicht, realisierte Prologis innerhalb eines Jahres ein Microgrid, das die verfügbare Leistung auf etwa 400 kW versiebenfacht. Das System kombiniert eine Solaranlage auf dem Dach, Batteriespeicher, Notstromaggregate sowie ein intelligentes Energiemanagementsystem, das lokal erzeugten Solarstrom priorisiert. Die Solarenergie wird in Batterien gespeichert, ein Gasgenerator sorgt nur bei Bedarf für zusätzliche Versorgung.
Als Notfall-Backup ist eine zweite Einheit installiert, die mit HVO100 (Hydrotreated Vegetable Oil -100 %) betrieben wird, einem erneuerbaren Dieselkraftstoff, der vollständig aus pflanzlichen Altölen, tierischen Fetten oder anderen nachhaltigen Rohstoffen hergestellt wird. Das System ist so ausgelegt, dass es durch dreifache Redundanz eine Zuverlässigkeit von 99,9 % erreicht.
„Netzüberlastung ist zu einem der größten versteckten Risiken für das Wirtschaftswachstum in Europa geworden”, sagte Melchert Duijve, Vice President, Energy & Sustainability, Prologis Europe. „Dieses Projekt zeigt, dass Wirtschaft und Industrie nicht warten müssen und dass Unternehmen sich schon heute, und nicht erst in einigen Jahren, eine zuverlässige Stromversorgung sichern und sich weiterentwickeln können. Microgrids sind noch selten, aber ich gehe davon aus, dass sie bald zur ganz selbstverständlichen Ausstattung von Gebäuden gehören werden.”
Ein Konzept für Märkte mit begrenzten Energieressourcen Die Netzüberlastung beeinflusst bereits Investitionsentscheidungen in den Niederlanden. Almere ist eines der vielen Gebiete, die unter Druck stehen, aber auch eines der ersten, in denen eine solche Lösung umgesetzt wurde. Es handelt sich um das erste Microgrid von Prologis in Europa und ein skalierbares Vorbild für andere Standorte mit entsprechenden Netzbeschränkungen. Einzelne Module können an lokale Gegebenheiten angepasst werden kann. Ein ähnliches Projekt setzt Prologis in den Vereinigten Staaten um, wo die Elektrifizierung ebenfalls schneller voranschreitet als der Ausbau der Infrastruktur.
„Für unsere Kunden ist Zuverlässigkeit nicht optional”, sagte Marijn van den Heuvel, Director, Capital Deployment, Prologis Netherlands. „In Almere haben wir ein Logistikzentrum errichtet, das bereits heute betriebsbereit ist, obwohl die Netzanbindung erst in einigen Jahren erfolgen wird. Dadurch bleiben die Lieferketten aufrechterhalten und die Arbeitsplätze vor Ort gesichert.” Intelligentes, nachhaltiges Design Die neu entwickelte, vollständig elektrifizierte Logistikanlage wurde entsprechend der BREEAM-Zertifizierung „Very Good“ konzipiert, einem anerkannten europäischen Standard für nachhaltiges Bauen, der die Leistung in Bereichen wie Energieeffizienz, Materialien und Designqualität insgesamt bewertet. Das Gebäude wird mit Wärmepumpen betrieben, verfügt über Dreifachverglasung und LED-Beleuchtung und ist mit Recyclingmaterialien und einer demontierbaren Stahlkonstruktion gebaut. Das Erscheinungsbild ist auf die Umgebung abgestimmt: In Absprache mit der Gemeinde entschied sich das Team für eine natürliche Fassadenverkleidung und einen offenen Eingangsbereich.
„Dieses Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Almere entwickelt wurde, zeigt, dass sich Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit auch innerhalb des bestehenden Stromnetzes weiterentwickeln können“, sagte Melchert Duijve. „Es verdeutlicht, wie die Logistikentwicklung bei begrenzter Infrastruktur verantwortungsbewusst fortgesetzt werden kann, im Einklang mit dem nationalen Engagement zur Bewältigung von Netzengpässen und zur Unterstützung der Energiewende.”
Da am Standort nur 55 kW Netzkapazität zur Verfügung standen, was für eine typische industrielle Nutzung nicht ausreicht, realisierte Prologis innerhalb eines Jahres ein Microgrid, das die verfügbare Leistung auf etwa 400 kW versiebenfacht. Das System kombiniert eine Solaranlage auf dem Dach, Batteriespeicher, Notstromaggregate sowie ein intelligentes Energiemanagementsystem, das lokal erzeugten Solarstrom priorisiert. Die Solarenergie wird in Batterien gespeichert, ein Gasgenerator sorgt nur bei Bedarf für zusätzliche Versorgung.
Als Notfall-Backup ist eine zweite Einheit installiert, die mit HVO100 (Hydrotreated Vegetable Oil -100 %) betrieben wird, einem erneuerbaren Dieselkraftstoff, der vollständig aus pflanzlichen Altölen, tierischen Fetten oder anderen nachhaltigen Rohstoffen hergestellt wird. Das System ist so ausgelegt, dass es durch dreifache Redundanz eine Zuverlässigkeit von 99,9 % erreicht.
„Netzüberlastung ist zu einem der größten versteckten Risiken für das Wirtschaftswachstum in Europa geworden”, sagte Melchert Duijve, Vice President, Energy & Sustainability, Prologis Europe. „Dieses Projekt zeigt, dass Wirtschaft und Industrie nicht warten müssen und dass Unternehmen sich schon heute, und nicht erst in einigen Jahren, eine zuverlässige Stromversorgung sichern und sich weiterentwickeln können. Microgrids sind noch selten, aber ich gehe davon aus, dass sie bald zur ganz selbstverständlichen Ausstattung von Gebäuden gehören werden.”
Ein Konzept für Märkte mit begrenzten Energieressourcen Die Netzüberlastung beeinflusst bereits Investitionsentscheidungen in den Niederlanden. Almere ist eines der vielen Gebiete, die unter Druck stehen, aber auch eines der ersten, in denen eine solche Lösung umgesetzt wurde. Es handelt sich um das erste Microgrid von Prologis in Europa und ein skalierbares Vorbild für andere Standorte mit entsprechenden Netzbeschränkungen. Einzelne Module können an lokale Gegebenheiten angepasst werden kann. Ein ähnliches Projekt setzt Prologis in den Vereinigten Staaten um, wo die Elektrifizierung ebenfalls schneller voranschreitet als der Ausbau der Infrastruktur.
„Für unsere Kunden ist Zuverlässigkeit nicht optional”, sagte Marijn van den Heuvel, Director, Capital Deployment, Prologis Netherlands. „In Almere haben wir ein Logistikzentrum errichtet, das bereits heute betriebsbereit ist, obwohl die Netzanbindung erst in einigen Jahren erfolgen wird. Dadurch bleiben die Lieferketten aufrechterhalten und die Arbeitsplätze vor Ort gesichert.” Intelligentes, nachhaltiges Design Die neu entwickelte, vollständig elektrifizierte Logistikanlage wurde entsprechend der BREEAM-Zertifizierung „Very Good“ konzipiert, einem anerkannten europäischen Standard für nachhaltiges Bauen, der die Leistung in Bereichen wie Energieeffizienz, Materialien und Designqualität insgesamt bewertet. Das Gebäude wird mit Wärmepumpen betrieben, verfügt über Dreifachverglasung und LED-Beleuchtung und ist mit Recyclingmaterialien und einer demontierbaren Stahlkonstruktion gebaut. Das Erscheinungsbild ist auf die Umgebung abgestimmt: In Absprache mit der Gemeinde entschied sich das Team für eine natürliche Fassadenverkleidung und einen offenen Eingangsbereich.
„Dieses Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Almere entwickelt wurde, zeigt, dass sich Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit auch innerhalb des bestehenden Stromnetzes weiterentwickeln können“, sagte Melchert Duijve. „Es verdeutlicht, wie die Logistikentwicklung bei begrenzter Infrastruktur verantwortungsbewusst fortgesetzt werden kann, im Einklang mit dem nationalen Engagement zur Bewältigung von Netzengpässen und zur Unterstützung der Energiewende.”




