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18.11.2025 Projekt Apgrade zeigt Zukunft des Micro-Livings

Bildquelle: BML
Im Rahmen des 3. BML-Fachkongresses hat der Bundesverband Micro-Living am Donnerstag in Frankfurt seine Vision für das Micro-Living-Apartment der Zukunft vorgestellt. An dem Projekt mit dem Namen „Apgrade“, einem Upgrade bestehender Apartmentkonzepte, haben verschiedene Unternehmen des Verbandes mehr als zwei Jahre intensiv gearbeitet. Herausgekommen ist ein digitales Apartmentmodell, das künftig auf einer eigenen Website präsentiert wird: https://apgrade.eu.

„Mit dem Projekt wollen wir zeigen, wie flexibel Micro-Apartments auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer zugeschnitten sind und so den Ansprüchen an modernes, urbanes Wohnen gerecht werden“, erklärt BML-Vorstandsvorsitzender Michael Vogt. Das Projekt Apgrade könne man wie ein Concept Car verstehen. „Unsere Unternehmen haben aus verschiedenen Perspektiven an einer gemeinsamen Zukunftsvision gearbeitet“, so Vogt. Das Besondere: Die Möblierung lässt sich von den Bewohnerinnen und Bewohnern auf verschiedene Nutzungssituationen hin anpassen. Das in der Decke verschwindende Bett gibt Raum frei für mehr Aufenthaltsqualität, die vernetzte Multimedia-Ausstattung und das innovative Lichtkonzept fördern den Wohnkomfort. Andere Unternehmen können das Apgrade als Inspirationsquelle für ihre Projekte nutzen. „So wollen wir die Entwicklung smarter Wohnkonzepte als Verband vorantreiben“, betont Vogt.

Experten aus ganz Deutschland diskutierten bei dem Kongress auch über die Rahmenbedingungen für die Unternehmen. „Vom ‚Bau-Turbo‘ der Bundesregierung spüren wir bislang herzlich wenig“, sagt der BML-Vorstandsvorsitzende. Das Gegenteil sei sogar der Fall: „Stattdessen verunsichern Debatten über eine strenge Regulierung die Branche und hemmen Investitionen.“ Das könne nicht im Sinne der Koalition in Berlin sein. „Wir werden uns daher aktiv in das mögliche Gesetzgebungsverfahren einbringen und unsere Perspektive vermitteln.“ Es sei niemandem damit geholfen, wenn wegen einiger schwarzer Schafe eine ganze Branche in Misskredit gebracht wird. „Anbieter von Studierendenwohnheimen und Business-Apartments sorgen für eine signifikante Entlastung der Wohnungsmärkte in Ballungsregionen. Es braucht nicht weniger, sondern deutlich mehr zielgruppenspezifische Wohnungsangebote, gerade für Studierende.“

Am Projekt „Apgrade“ haben diese BML-Mitgliedsunternehmen mitgearbeitet: IHT Planungsgesellschaft mbH, GERSTENBERG living GmbH, Samsung Electronics GmbH, SAM Studio Apartments Management GmbH, n. Objekteinrichtungs GmbH.






























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