21.04.2026 Leisure-Gäste dominieren erstmals das Serviced-Apartment-Segment
Die Veränderungen im Serviced-Apartment-Markt in Deutschland bleiben dynamisch: Im letzten Jahr buchten mit einem Anteil von 56 % erstmals mehr Leisure- als Business-Gäste Serviced Apartments, so das Ergebnis der gerade veröffentlichten Zahlen des Marktreports Serviced Apartments von Apartmentservice. Angetrieben von dem Trend, sank die durchschnittliche Aufenthaltsdauer weiter und liegt jetzt bei sieben Nächten. Die Auslastung blieb im Jahr 2025 stabil bei 81 % wie im Vorjahr, aber führte zu keiner gesteigerten Durchschnittsrate: Die ADR (Average Daily Rate) fiel von 92 Euro auf 89,50 Euro.
„Die Serviced-Apartment-Betreiber in Deutschland sind mit einem stärkeren Wettbewerb mit der klassischen Hotellerie und einer höheren Preissensibilität in den Unternehmen konfrontiert, dies vor allem durch die andauernde Wirtschaftskrise im Land“, erklärt Anett Gregorius, Inhaberin von Apartmentservice, die den Marktreport seit 2011 herausgibt. „Wir sehen zwar Erholungstendenzen bei der Zahl der Geschäftsreisen. Der Geschäftsreiseverband VDR zählt für 2025 insgesamt 116,1 Mio. Dienstreisen von deutschen Unternehmen und damit 8,3 % mehr als im Vorjahr. Aber es wird mit Blick auf die gesunkenen Ausgaben deutlich effizienter gereist.“
Die Serviced-Apartment-Betreiber in Deutschland sind entsprechend mit einer stabilen, aber veränderten Nachfrage bei steigenden Betriebskosten konfrontiert. Blickten vor einem Jahr noch 59 % der im Marktreport befragten Betreiber positiv auf die Marktentwicklung in Deutschland, so waren es jetzt nur noch 24 %. Immerhin schätzten die wirtschaftliche Situation des eigenen Hauses noch zwei Drittel als positiv ein. Die Konsolidierung schreitet dennoch auch in dem Segment voran, indem einzelne Marken verschwinden und Betreiber ihre Portfolien überarbeiten. Die aktuelle Dominanz von Leisure-Gästen dürfte darüber hinaus Anpassungen im Vertrieb, der Gästeansprache und im Development nach sich ziehen.
Pipeline wieder auf hohem Niveau
Aktuell verfügt der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland über 59.300 Einheiten in 1.160 Häusern mit mindestens 15 Einheiten (Stand: April 2026). Berlin zählt weiterhin die meisten Häuser, München die meisten Einheiten, zusammen mit Frankfurt bilden sie, wie seit vielen Jahren, die Top-3-Städte.
An der Betreiberspitze stehen nach wie vor die TFE-Hotels mit Adina Apartment Hotels, die WMM-Hotels als schlanke Serviced-Apartmenthaus-Marke sowie Novum Hotels / IHG mit den Marken Candlewood Suites by IHG, Garner, Holiday Inn – The Niu und Novum Hotels. Der Betreiber mit der mit Abstand längsten Pipeline in Deutschland ist Limehome. Bis Ende 2029 könnte Limehome, bisher auf Platz 4, eine Verdreifachung seines aktuellen Portfolios erreichen. Danach folgen in der Expansion Homaris und Numa. Zusammen mit weiteren Playern wie Ipartment und Stayery sorgen sie wesentlich dafür mit, dass das Segment bis 2029 stabil hoch um 38 % wächst.
„Der Pipeline-Knick der Corona-Jahre ist überwunden. Der Expansionsdrang der Betreiber ist und bleibt trotz der aktuellen Herausforderungen hoch“, sagt Anett Gregorius. Vor allem vollautomatisierte Konzepte wachsen. Zudem können besonders über die Konversion von früheren Hotels und Büroflächen neue Projekte an den Markt gebracht werden. „Das Serviced-Apartment-Segment profitiert hier weiter von seiner grundlegenden Stärke, Flächen und Konzepte flexibel und effizient planen und bespielen zu können, dies bei einer hohen Skalierbarkeit und breiten Zielgruppenansprache für lange wie kurze Aufenthalte“, so die Apartmentservice-Inhaberin. „Das Investoreninteresse ist weiterhin deutlich vorhanden, auch weil sich die Player an den Markt mit mehr standortspezifischen Konzepten und weniger Standardisierung angepasst haben.“
„Die Serviced-Apartment-Betreiber in Deutschland sind mit einem stärkeren Wettbewerb mit der klassischen Hotellerie und einer höheren Preissensibilität in den Unternehmen konfrontiert, dies vor allem durch die andauernde Wirtschaftskrise im Land“, erklärt Anett Gregorius, Inhaberin von Apartmentservice, die den Marktreport seit 2011 herausgibt. „Wir sehen zwar Erholungstendenzen bei der Zahl der Geschäftsreisen. Der Geschäftsreiseverband VDR zählt für 2025 insgesamt 116,1 Mio. Dienstreisen von deutschen Unternehmen und damit 8,3 % mehr als im Vorjahr. Aber es wird mit Blick auf die gesunkenen Ausgaben deutlich effizienter gereist.“
Die Serviced-Apartment-Betreiber in Deutschland sind entsprechend mit einer stabilen, aber veränderten Nachfrage bei steigenden Betriebskosten konfrontiert. Blickten vor einem Jahr noch 59 % der im Marktreport befragten Betreiber positiv auf die Marktentwicklung in Deutschland, so waren es jetzt nur noch 24 %. Immerhin schätzten die wirtschaftliche Situation des eigenen Hauses noch zwei Drittel als positiv ein. Die Konsolidierung schreitet dennoch auch in dem Segment voran, indem einzelne Marken verschwinden und Betreiber ihre Portfolien überarbeiten. Die aktuelle Dominanz von Leisure-Gästen dürfte darüber hinaus Anpassungen im Vertrieb, der Gästeansprache und im Development nach sich ziehen.
Pipeline wieder auf hohem Niveau
Aktuell verfügt der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland über 59.300 Einheiten in 1.160 Häusern mit mindestens 15 Einheiten (Stand: April 2026). Berlin zählt weiterhin die meisten Häuser, München die meisten Einheiten, zusammen mit Frankfurt bilden sie, wie seit vielen Jahren, die Top-3-Städte.
An der Betreiberspitze stehen nach wie vor die TFE-Hotels mit Adina Apartment Hotels, die WMM-Hotels als schlanke Serviced-Apartmenthaus-Marke sowie Novum Hotels / IHG mit den Marken Candlewood Suites by IHG, Garner, Holiday Inn – The Niu und Novum Hotels. Der Betreiber mit der mit Abstand längsten Pipeline in Deutschland ist Limehome. Bis Ende 2029 könnte Limehome, bisher auf Platz 4, eine Verdreifachung seines aktuellen Portfolios erreichen. Danach folgen in der Expansion Homaris und Numa. Zusammen mit weiteren Playern wie Ipartment und Stayery sorgen sie wesentlich dafür mit, dass das Segment bis 2029 stabil hoch um 38 % wächst.
„Der Pipeline-Knick der Corona-Jahre ist überwunden. Der Expansionsdrang der Betreiber ist und bleibt trotz der aktuellen Herausforderungen hoch“, sagt Anett Gregorius. Vor allem vollautomatisierte Konzepte wachsen. Zudem können besonders über die Konversion von früheren Hotels und Büroflächen neue Projekte an den Markt gebracht werden. „Das Serviced-Apartment-Segment profitiert hier weiter von seiner grundlegenden Stärke, Flächen und Konzepte flexibel und effizient planen und bespielen zu können, dies bei einer hohen Skalierbarkeit und breiten Zielgruppenansprache für lange wie kurze Aufenthalte“, so die Apartmentservice-Inhaberin. „Das Investoreninteresse ist weiterhin deutlich vorhanden, auch weil sich die Player an den Markt mit mehr standortspezifischen Konzepten und weniger Standardisierung angepasst haben.“




