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29.04.2026 Rheinland-Pfalz ist führend bei provisionsfreien Immobilienverkäufen

Rheinland-Pfalz ist deutschlandweit führend bei provisionsfreien Immobilienverkäufen, doch Verkäufer gehen ein wachsendes Risiko ein, wenn sie den Verkauf auf eigene Faust durchführen

Die neueste Studie von eXp Germany hat ergeben, dass 37,6 % aller derzeit in Deutschland zum Verkauf stehenden Immobilien für Käufer provisionsfrei vermarktet werden, wobei Rheinland-Pfalz die höchste Konzentration solcher Angebote aufweist.

Die Studie von eXp Germany analysierte aktuelle Haus- und Wohnungsangebote in ganz Deutschland und untersuchte den Anteil der Angebote, die in jedem Bundesland als provisionsfrei für Käufer vermarktet werden.

Die Untersuchung zeigt, dass 37,6 % aller derzeit in Deutschland zum Verkauf stehenden Immobilien für Käufer provisionsfrei vermarktet werden.

Rheinland-Pfalz liegt an der Spitze, wo 50,0 % der Immobilien provisionsfrei angeboten werden. Thüringen folgt mit 49,3 %, während Sachsen mit 44,1 % den dritten Platz einnimmt. Auch Brandenburg liegt mit 42,5 % über dem Bundesdurchschnitt, dicht gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 42,2 %.

Provisionsfreie Angebote können für Käufer attraktiv sein, da sie die Gesamtkosten des Kaufs senken und dazu beitragen können, ein stärkeres Interesse an einer Immobilie zu wecken.

In vielen Fällen bedeuten diese Angebote jedoch auch, dass Verkäufer sich dafür entscheiden, die Immobilie privat und ohne die Unterstützung eines Maklers zu vermarkten. Dies kann zwar Kosten senken, bürdet dem Verkäufer jedoch die gesamte Verantwortung für Preisgestaltung, Vermarktung, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Bonitätsprüfung des Käufers auf.

Ohne professionelle Beratung besteht ein erhöhtes Risiko, den Preis einer Immobilie falsch anzusetzen, wichtige Unterlagen zu übersehen, bekannte Mängel nicht offenzulegen oder mit einem Käufer weiterzumachen, der letztendlich keine Finanzierung sichern kann.

Der deutsche Immobilienmarkt ist zudem nach wie vor stark reguliert, wobei Verkäufer für die Bereitstellung von Dokumenten wie dem Energieausweis und Grundbuchauszügen verantwortlich sind.

In einem schwächeren Markt, in dem der Verkauf von Immobilien länger dauern kann, können diese Risiken besonders kostspielig werden.

Am anderen Ende der Skala weist Bremen mit 20,8 % den geringsten Anteil an provisionsfreien Angeboten auf, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 26,8 % und Hamburg mit 28,1 %.

Lars Pfeiffer, Leiter von eXp Deutschland, kommentierte: „Provisionsfreie Verkäufe können attraktiv erscheinen, da sie zunächst Geld sparen und möglicherweise mehr Käufer anziehen, insbesondere in einer Zeit, in der die Kaufkraft weiterhin angespannt ist.

Viele Verkäufer unterschätzen jedoch, wie viel Arbeit und Risiko mit der eigenständigen Abwicklung eines Verkaufs verbunden sind. Die genaue Preisgestaltung einer Immobilie, die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und die Bonitätsprüfung von Käufern sind im aktuellen Markt wichtiger denn je.

In Deutschland, wo Käufer länger brauchen, um sich zu entscheiden, und die Finanzierungsbedingungen nach wie vor schwieriger sind als noch vor einigen Jahren, können die Kosten eines Fehlers die Einsparungen bei der Provision bei weitem übersteigen.

Deshalb sehen viele Verkäufer weiterhin einen Mehrwert in der Zusammenarbeit mit einem erfahrenen lokalen Makler, der sowohl den Markt als auch die rechtlichen Abläufe versteht, insbesondere wenn eine Immobilie über das internationale Netzwerk von eXp an Käufer außerhalb Deutschlands vermarktet wird.“




























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