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28.05.2026 MPC Capital steigert EBT im Quartal um 17% und bestätigt Prognose

Die MPC Capital AG (Deutsche Börse, Scale, ISIN DE000A1TNWJ4) legt heute ihre Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Bei einem leichten, im Wesentlichen wechselkursbedingten Umsatzrückgang konnte das Ergebnis vor Steuern dank deutlich höherer Erträge aus dem Co-Investment-Portfolio um 17 % auf EUR 8,3 Mio. gesteigert werden. Vor dem Hintergrund einer hohen Visibilität durch wiederkehrende Management Fees und bereits kontrahierte Transaktionen bestätigt der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr 2026.

„MPC Capital ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2026 gestartet: Trotz spürbaren Währungsgegenwinds haben wir das Ergebnis vor Steuern um 17 % gesteigert – ein klarer Beleg für die Ertragskraft und Resilienz unseres Geschäftsmodells", sagte Constantin Baack, CEO der MPC Capital AG. „Mit einem bereits kontrahierten Neubauprogramm mit einem Investitionsvolumen von über USD 1,4 Mrd., einer gut gefüllten Transaktionspipeline und einer robusten Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 90 % verfügen wir über alle Voraussetzungen, um die nächste Wachstumsphase aktiv zu gestalten und unseren profitablen Wachstumskurs konsequent fortzusetzen."

Solide Basis im maritimen Servicegeschäft – Transaktionspipeline mit hoher Visibilität
MPC Capital erzielte im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von EUR 10,6 Mio. (Q1 2025: EUR 11,8 Mio.). Der Rückgang ist maßgeblich durch die schwache Entwicklung des US-Dollars im Vergleich zum ersten Quartal 2025 geprägt, da wesentliche Teile der Erträge im maritimen Servicegeschäft in US-Dollar fakturiert werden.

Die wiederkehrenden Management Fees lagen mit EUR 8,5 Mio. (Q1 2025: EUR 9,2 Mio.) auf solidem Niveau. Auf konstanter Währungsbasis hätten sich die Umsatzerlöse leicht positiv entwickelt; der Effekt wird sich ab dem zweiten Quartal 2026 wieder auflösen.

Die Transaction Fees lagen mit EUR 2,0 Mio. noch unterhalb des starken Vorjahresquartals (Q1 2025: EUR 2,4 Mio.). Auf Basis einer Reihe bereits kontrahierter oder sehr visibler Transaktionen, die sich im weiteren Jahresverlauf materialisieren sollten, erwartet MPC Capital, eine deutliche Steigerung der Transaction Fees im Gesamtjahr 2026.

Co-Investment-Portfolio treibt Ergebniswachstum – Bilanz weiter gestärkt

Das Finanzergebnis stieg im ersten Quartal 2026 deutlich auf EUR 6,7 Mio. (Q1 2025: EUR 5,3 Mio.; +28 %), getrieben durch die starke Performance des bestehenden Co-Investment-Portfolios, das sowohl Rückflüsse aus Projektveräußerungen als auch laufende Erträge aus strategischen Beteiligungen generierte.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg nach den ersten drei Monaten 2026 um 17 % auf EUR 8,3 Mio. (Q1 2025: EUR 7,1 Mio.). Das Ergebnis je Aktie betrug EUR 0,21 (Q1 2025: EUR 0,18).
Der Cash-Bestand erhöhte sich zum 31. März 2026 auf EUR 40,9 Mio. (31. Dezember 2025: EUR 35,4 Mio.) und die Eigenkapitalquote stieg auf 90 % (31. Dezember 2025: 87 %). Im Zuge der geänderten Konsolidierungsmethode und der damit einhergehenden Vollkonsolidierung der Beteiligung an der MPC Container Ships ASA erhöhten sich die Finanzanlagen sowie die Minderheitenanteile am Eigenkapital entsprechend.

Prognose 2026 bestätigt

Das anhaltend herausfordernde geopolitische Umfeld hat die Ertragskraft von MPC Capital nicht beeinträchtigt – das Geschäftsmodell hat sich dank eines hohen Anteils wiederkehrender Management Fees, eines ertragsstarken Co-Investment-Portfolios sowie einer robusten Bilanz als ausgesprochen resilient erwiesen.

Der Vorstand bestätigt daher die im April mit dem Geschäftsbericht 2025 aufgestellte Prognose für das Gesamtjahr 2026:

• Konzernumsatz zwischen EUR 45 Mio. und EUR 50 Mio.
• Konzern-Ergebnis vor Steuern (EBT) zwischen EUR 25 Mio. und EUR 30 Mio.



























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