23.10.2026 Herbst-Steuerschätzung: Wo bleiben die echten Entlastungen?
Rekord-Steuereinnahmen in Deutschland! Sogar im Vergleich zur Frühjahrs-Prognose sollen die staatlichen Einnahmen nochmals höher ausfallen, wie vor der Pressekonferenz zur Steuerschätzung in den Medien berichtet wird. „Wir werden in diesem Jahr die Billionen-Euro-Grenze reißen. Im Klartext: Wir haben seit geraumer Zeit kein Einnahmenproblem“, bringt es BdSt-Bundesgeschäftsführerin Daniela Karbe-Geßler auf den Punkt und macht die enorme Belastung der Bürger zum Thema, die viel Geld an den Staat zahlen: „Von jedem verdienten Euro muss ein normaler Arbeitnehmer 53 Cent an Steuern und Sozialabgaben an die öffentlichen Kassen abgeben.“ Erst recht vor dem Hintergrund der aktuellen Herbst-Steuerschätzung ist es deshalb Zeit für echte Entlastungen!
Durch Entlastungen Konjunktur ankurbeln und private Haushalte stärken: Was die Bundesregierung jetzt angehen muss
Einkommensteuer: Zwingende Anpassungen im Einkommensteuertarif lassen weiter auf sich warten. Ein kompletter Abbau der ungerechten kalten Progression? Fehlanzeige. „Die Bundesregierung will die Inflation nicht mehr in den Steuersätzen berücksichtigen. Damit beendet sie faktisch den seit 2016 praktizierten Abbau der kalten Progression. Die heimliche Steuererhöhung kehrt zurück“, kritisiert Karbe-Geßler. „Netto wird zwar mehr auf dem Lohnzettel bleiben, doch inflationsbereinigt steht der Bürger schlechter da.“ Insgesamt werden die Steuerzahler im kommenden Jahr um rund 6 Milliarden Euro geprellt. So ergibt ein Rechen-Beispiel aus unserem Deutschen Steuerzahlerinstitut, dass ein kinderloser Single mit 4.000 Euro Monatsbrutto im kommenden Jahr nur um 110 Euro entlastet wird. Bei einem vollständigen Ausgleich der kalten Progression wären es aber 168 Euro. Karbe-Geßler fordert: „Wer im Koalitionsvertrag verkündet, die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen senken zu wollen, darf den zwingend nötigen Abbau der kalten Progression nicht stoppen und damit weniger tun als alle Vorgänger-Regierungen seit 2016. Jetzt liegt es am Bundestag, beim Gesetzentwurf noch dringend nachzubessern!“
Stromsteuer: Nach der Entlastung für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft sollte die Stromsteuer für alle auf das europäische Mindestmaß gesenkt werden – das hatte Schwarz-Rot ursprünglich versprochen. Konkret fordert der BdSt, die Stromsteuer auch für private Verbraucher vom aktuellen Regelsatz von 2,05 Cent pro Kilowattstunde auf den EU-Mindeststeuersatz von 0,1 Cent pro Kilowattstunde zu senken. Aktuell zahlen die privaten Haushalte in Deutschland mehr als das 20-Fache des europäisch vorgeschriebenen Mindestmaßes. Karbe-Geßler: „Den Privathaushalten darf die versprochene Entlastung bei der Stromsteuer nicht versagt bleiben. Strom ist ein lebensnotwendiges Gut, weshalb eine Entlastung für die breite Bevölkerung geboten ist.“
Sparen: Die bessere Konjunktur des Staates ist auch auf Pump finanziert. Die hohe Schuldenlast wird aber die wirtschaftlichen Aussichten nicht stärken, sondern trüben. Das wird dem Staat, den Bürgern und der Wirtschaft noch mehr Steuergeld kosten – ob über Rekordzinslasten des Staatshaushalts, über steigende Finanzierungskosten von Unternehmensinvestitionen und mehr Zurückhaltung beim Konsum. „Mit Blick auf die Beratungen für den Bundeshaushalt 2027 gilt es, alle Sparpotenziale zu nutzen! Der Haushalt muss wesentlich stärker über die Ausgaben-Seite saniert werden, doch leider ist bisher kaum etwas passiert“, stellt Karbe-Geßler fest und erinnert an den stetig steigenden Verwaltungsapparat der Bundesregierung selbst.
Die Wahrheit „Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen“ hat sich noch nie so schnell bewahrheitet wie unter dieser Regierung: Aktuell zieht die Bundesregierung eine Steuererhöhung nach der anderen aus dem Hut. „Höhere Tabaksteuer, höhere Alkoholsteuer, neue Zuckersteuer, neue Plastiksteuer– das alles muss wieder vom Tisch!“
Durch Entlastungen Konjunktur ankurbeln und private Haushalte stärken: Was die Bundesregierung jetzt angehen muss
Einkommensteuer: Zwingende Anpassungen im Einkommensteuertarif lassen weiter auf sich warten. Ein kompletter Abbau der ungerechten kalten Progression? Fehlanzeige. „Die Bundesregierung will die Inflation nicht mehr in den Steuersätzen berücksichtigen. Damit beendet sie faktisch den seit 2016 praktizierten Abbau der kalten Progression. Die heimliche Steuererhöhung kehrt zurück“, kritisiert Karbe-Geßler. „Netto wird zwar mehr auf dem Lohnzettel bleiben, doch inflationsbereinigt steht der Bürger schlechter da.“ Insgesamt werden die Steuerzahler im kommenden Jahr um rund 6 Milliarden Euro geprellt. So ergibt ein Rechen-Beispiel aus unserem Deutschen Steuerzahlerinstitut, dass ein kinderloser Single mit 4.000 Euro Monatsbrutto im kommenden Jahr nur um 110 Euro entlastet wird. Bei einem vollständigen Ausgleich der kalten Progression wären es aber 168 Euro. Karbe-Geßler fordert: „Wer im Koalitionsvertrag verkündet, die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen senken zu wollen, darf den zwingend nötigen Abbau der kalten Progression nicht stoppen und damit weniger tun als alle Vorgänger-Regierungen seit 2016. Jetzt liegt es am Bundestag, beim Gesetzentwurf noch dringend nachzubessern!“
Stromsteuer: Nach der Entlastung für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft sollte die Stromsteuer für alle auf das europäische Mindestmaß gesenkt werden – das hatte Schwarz-Rot ursprünglich versprochen. Konkret fordert der BdSt, die Stromsteuer auch für private Verbraucher vom aktuellen Regelsatz von 2,05 Cent pro Kilowattstunde auf den EU-Mindeststeuersatz von 0,1 Cent pro Kilowattstunde zu senken. Aktuell zahlen die privaten Haushalte in Deutschland mehr als das 20-Fache des europäisch vorgeschriebenen Mindestmaßes. Karbe-Geßler: „Den Privathaushalten darf die versprochene Entlastung bei der Stromsteuer nicht versagt bleiben. Strom ist ein lebensnotwendiges Gut, weshalb eine Entlastung für die breite Bevölkerung geboten ist.“
Sparen: Die bessere Konjunktur des Staates ist auch auf Pump finanziert. Die hohe Schuldenlast wird aber die wirtschaftlichen Aussichten nicht stärken, sondern trüben. Das wird dem Staat, den Bürgern und der Wirtschaft noch mehr Steuergeld kosten – ob über Rekordzinslasten des Staatshaushalts, über steigende Finanzierungskosten von Unternehmensinvestitionen und mehr Zurückhaltung beim Konsum. „Mit Blick auf die Beratungen für den Bundeshaushalt 2027 gilt es, alle Sparpotenziale zu nutzen! Der Haushalt muss wesentlich stärker über die Ausgaben-Seite saniert werden, doch leider ist bisher kaum etwas passiert“, stellt Karbe-Geßler fest und erinnert an den stetig steigenden Verwaltungsapparat der Bundesregierung selbst.
Die Wahrheit „Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen“ hat sich noch nie so schnell bewahrheitet wie unter dieser Regierung: Aktuell zieht die Bundesregierung eine Steuererhöhung nach der anderen aus dem Hut. „Höhere Tabaksteuer, höhere Alkoholsteuer, neue Zuckersteuer, neue Plastiksteuer– das alles muss wieder vom Tisch!“




