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13.11.2025 HHLA: Deutlicher Umsatz-/Erlöszuwachs, Immobilienbereich stabil

Trotz eines von konjunkturellen Belastungen, geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten in der US-Handelspolitik geprägten Umfelds konnte die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in den ersten neun Monaten 2025 Umsatz und Ergebnis deutlich steigern.

Die Umsatzerlöse des Konzerns erhöhten sich um 12,5 Prozent auf 1.331,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.182,9 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 25,7 Prozent auf 117,1 Mio. Euro zu (im Vorjahr: 93,2 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 8,8 Prozent nach 7,9 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellschafter stieg auf 34,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 23,1 Mio. Euro).

Jeroen Eijsink, HHLA-Vorstandsvorsitzender: „Die HHLA hat sich in den vergangenen Monaten unter herausfordernden Bedingungen positiv entwickelt. Die Umschlag- und Transportmenge konnten wir steigern, was sich auch in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung widerspiegelt. In den kommenden Monaten werden wir weiter daran arbeiten, die HHLA zukunftsfähig aufzustellen. Unser Ziel ist es, weiter zu wachsen und unsere Position als verlässlicher Partner in der Branche auszubauen. Auch wenn das wirtschaftliche Umfeld unsicher bleibt, halten wir an diesem Kurs fest und treiben unsere Projekte voran.“

Teilkonzern Immobilien: Geschäftsentwicklung Januar – September 2025

Die HHLA-Immobilien in der historischen Speicherstadt und auf dem Fischmarktareal verzeichneten auch im dritten Quartal 2025 weiter eine stabile Entwicklung bei annähernder Vollvermietung in beiden Quartieren.

Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtszeitraum leicht um 1,5 Prozent auf 34,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 34,3 Mio. Euro). Bei einem leicht rückläufigen Erlösniveau im Fischmarktareal resultierte der Anstieg aus erfolgreichen Anschluss- bzw. Neuvermietungen in der Speicherstadt.

Das kumulierte Betriebsergebnis (EBIT) sank im Berichtszeitraum dagegen stark um 16,9 Prozent auf 9,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,4 Mio. Euro). Grund hierfür waren hohe Einmalaufwendungen für nicht-operative Leistungen, die durch die gestiegenen Mieterlöse und geringeren Instandhaltungskosten nicht kompensiert werden konnten.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2025

Basierend auf dem bisherigen Geschäftsverlauf und aktuellen Einschätzungen zum vierten Quartal, hat der Vorstand der HHLA am 27. Oktober 2025 im Rahmen einer Kapitalmarktmitteilung die Jahresprognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst. Ausschlaggebend waren gestiegene weltwirtschaftliche Unsicherheiten, insbesondere durch die US-Handelspolitik, sowie die anhaltenden Störungen der Lieferketten in Kombination mit weitreichenden Umbaumaßnahmen zur Automatisierung der Hamburger Anlagen.

Vor diesem Hintergrund wird im Teilkonzern Hafenlogistik nunmehr ein deutlicher Anstieg im Containerumschlag gegenüber dem Vorjahr erwartet (vorher: starker Anstieg). Für den Containertransport wird weiterhin mit einem starken Anstieg gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Für die Umsatzerlöse wird unverändert von einem starken Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen. Die Erwartung für das Betriebsergebnis (EBIT) wurde aus den oben genannten Gründen angepasst und liegt nunmehr in der Bandbreite von 145 bis 160 Mio. Euro (zuvor: 180 bis 200 Mio. Euro).

Für den Teilkonzern Immobilien wird unverändert mit einem leicht steigenden Umsatz gegenüber dem Vorjahr sowie einem starken Rückgang des Betriebsergebnisses (EBIT) gerechnet.

Auf Konzernebene wird weiterhin ein starker Umsatzanstieg erwartet. Die Erwartung für das Betriebsergebnis (EBIT) wurde infolge der geänderten Annahmen angepasst und liegt nunmehr in einer Bandbreite von 160 bis 175 Mio. Euro (zuvor: 195 bis
215 Mio. Euro).



























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