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08.05.2026 GEWOBA investiert fast 200 Mio. Euro in Wohnungsbestand/Neubau

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 blickten die GEWOBA-Vorstände Anja Passlack und Manfred Corbach anlässlich der heutigen Bilanz-Pressekonferenz zurück. Bei einer Bilanzsumme von 1.897,7 Millionen Euro (2024: 1.798,2 Millionen Euro) erwirtschaftete das Unternehmen, trotz eines Anstiegs der Zinsaufwendungen um rund 1,8 Millionen Euro, einen Jahresüberschuss von 31,6 Millionen Euro (2024: 31,2 Millionen Euro) und konnte damit das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht steigern. Nach einer Zuführung von 15,82 Millionen Euro zu den Gewinnrücklagen verbleibt zum 31. Dezember 2025 ein Bilanzgewinn von 15,82 Millionen Euro, der in Höhe von 15,75 Millionen Euro als Dividende an die Anteilseigner ausgeschüttet werden soll. Der verbleibende Restbetrag soll ebenfalls in die Gewinnrücklagen eingestellt werden.

Hauptgesellschafterin der GEWOBA ist die Stadt Bremen mit einem Anteil von 75,1 Prozent, knapp ein Viertel halten die Sparkasse Bremen sowie die Weser-Elbe Sparkasse. Zusammen mit der Bilanz präsentierten die GEWOBA-Vorstände auch den digitalen Jahresbericht, der unter berichte.gewoba.de veröffentlicht ist.

GEWOBA schafft mehr Wohnraum im Land Bremen durch eigenen Neubau
280 Wohnungen hat die GEWOBA 2025 fertiggestellt und in die Vermietung übernommen: 66 in Bremerhaven und 214 in Bremen. Insgesamt bewirtschaftet das Unternehmen 43.350 Mietwohnungen zum 31.12.2025, die sich auf die Städte Bremen (33.546), Bremerhaven (8.497) und Oldenburg (1.307) verteilen. Die Leerstandsquote bewegt sich mit 0,7 Prozent (Bremen 0,55 Prozent, Bremerhaven 1,31 Prozent, Oldenburg 0,58 Prozent) weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Auch die nach wie vor geringe Fluktuationsquote von 6,87 Prozent (Bremen 6,17 Prozent, Bremerhaven 9,33 Prozent, Oldenburg 8,80 Prozent) zeigt, dass es nur wenig Bewegung auf dem Mietwohnungsmarkt gibt. „Dennoch haben wir Kündigungen und Neuvermietungen. 2025 konnten wir über alle drei Standorte 3.100 Mietverträge neu abschließen“, so GEWOBA-Vorstand Anja Passlack.

Die durchschnittliche Nettokaltmiete der GEWOBA beträgt zum 31.12.2025 über den gesamten Bestand 6,98 Euro pro Quadratmeter (2024: 6,80 Euro). Ein differenziertes Bild ergibt der Blick auf die Teilmärkte: In Bremen liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete bei 7,29 Euro pro Quadratmeter (2024: 7,09 Euro), in Bremerhaven bei 5,60 Euro (2024: 5,42 Euro) und in Oldenburg beläuft sich die durchschnittliche Nettokaltmiete auf 7,71 Euro pro Quadratmeter (2024: 7,65 Euro). Dazu GEWOBA-Vorstand Anja Passlack: „Die moderate Erhöhung resultiert aus Modernisierungsmaßnahmen und Anpassungen unter Berücksichtigung des Mietspiegels.“

Der qualifizierte Mietspiegel wurde 2024 in der Stadtgemeinde Bremen eingeführt und hat sich in nur zwei Jahren zu einer wichtigen Orientierungshilfe für faire Mietpreise in einem angespannten Wohnungsmarkt entwickelt.


























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