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11.05.2026 HOCHTIEF: Rekord-Auftragsbestand, Konzerngewinn steigt um 30%

HOCHTIEF ist stark in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und verzeichnete in den ersten drei Monaten hohe Zuwächse bei Umsatz, Gewinn und Auftragseingang. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um 14 Prozent auf 9,4 Mrd. Euro, was auf eine starke operative Leistung und die erfolgreiche Umsetzung der Strategie zurückzuführen ist. Der operative Konzerngewinn erhöhte sich auf 217 Mio. Euro und lag damit 30 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

In den vergangenen zwölf Monaten erzielte der Konzern einen hervorragenden operativen Netto-Cashflow von 2,5 Mrd. Euro (vor Factoring), der diszipliniertes Working-Capital-Management und eine starke Cash-Konvertierung widerspiegelt.

Der Auftragseingang stieg bis Ende März 2026 währungsbereinigt um 27 Prozent auf 15,2 Mrd. Euro und hob somit den Auftragsbestand auf ein neues Rekordniveau von 79,3 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand bleibt sowohl in Bezug auf die geografische Verteilung als auch im Hinblick auf die Geschäftsbereiche gut diversifiziert, wobei risikoärmere Aufträge ungefähr 90 Prozent des Auftragsbestands ausmachen.

Juan Santamaría, Vorstandsvorsitzender von HOCHTIEF: „Wir sind erfolgreich in das Jahr 2026 gestartet, mit hohen Gewinnzuwächsen und einem Rekord-Auftragsbestand. Unter Beibehaltung einer kontinuierlichen Kapitaldisziplin verfolgen wir konsequent unsere Strategie und sind gut positioniert in den Märkten, in denen die Nachfrage nach komplexer und kritischer Infrastruktur weiter steigt.“

Bei der jüngsten Hauptversammlung stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre für einen Anstieg der Dividende um 26 Prozent auf 6,60 Euro für das Jahr 2025.

Auftragseingang

Im ersten Quartal erhielt HOCHTIEF neue Aufträge in verschiedenen Märkten, mit Schwerpunkt auf ganzheitlichen Projektenansätzen und in Märkten mit zunehmender Nachfrage nach hochmoderner Infrastruktur.

Ausgewählte Highlights aus dem Quartal beinhalten:

• KI, Digitalisierung und Technologie: Turner gehört zu den Auftragnehmern für einen Rechenzentrumscampus von Meta mit einem Gesamtwert von 10 Mrd. US-Dollar in Indiana, USA.

• Kritische Mineralien: CIMIC wurde vom größten integrierten Zinkhersteller für die Unterstützung beim Bau einer Wiederaufbereitungsanlage in Indien beauftragt.

• Energie (inkl. Kernenergie): HOCHTIEF ist Teil eines Konsortiums, um das globale Rolls-Royce Small Modular Reactor Nuklearprogramm (SMR) zu realisieren.

• Verteidigung: HOCHTIEF erhielt den Auftrag zur Modernisierung des Militärflughafens ?áslav, einem der wichtigsten Stützpunkte der tschechischen Luftwaffe.

Solche Neuaufträge stärken die Qualität des Auftragsbestands und sorgen für den Rest des Jahres – und darüber hinaus – für eine gute Perspektive.

Strategie und Ausblick

HOCHTIEF treibt seine Strategie weiter voran und fokussiert sich sowohl auf die technische Umsetzung über den gesamten Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten als auch auf eine disziplinierte Kapitalallokation und die gezielte Expansion in Wachstumsmärkten, einschließlich KI, Digitalisierung und Technologie, Energie (inklusive Kernkraft), kritische Mineralien und Verteidigung.

Der Konzern ist weiterhin sehr gut positioniert, um von nachhaltigen Investitionen in Infrastruktur in seinen Regionen zu profitieren, denn HOCHTIEF verfügt über die Größe, die technischen Fähigkeiten und eine langjährige, lokale Marktpräsenz.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet HOCHTIEF einen operativen Konzerngewinn in Höhe von 950 bis 1.025 Mio. Euro, vorbehaltlich der Marktbedingungen; das entspricht einem Zuwachs von 20 bis 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

























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