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05.08.2014 DO Deutsche Office AG mit gutem Vermietungsergebnis

Die DO Deutsche Office AG (Deutsche Office, vormals Prime Office AG), ein führendes Büroimmobilienunternehmen mit Fokus auf deutsche Metropolregionen, legt ihre Ergebnisse für das erste Halbjahr 2014 (H1/2014) vor. Mit der Umfirmierung zur Jahresmitte hat die Deutsche Office den letzten Schritt im Rahmen der Verschmelzung der Prime Office REIT-AG und der OCM German Real Estate Holding AG vollzogen und die Integration abgeschlossen.

In H1/2014 erzielte die Deutsche Office ein gutes Vermietungsergebnis: Mit rund 86.500 qm vermieteter Fläche betrug das Vermietungsergebnis rund 9,1 % der Gesamtmietfläche des Portfolios. Der Leerstand lag zum 30. Juni 2014 bei 19,4 %. Bezogen auf den Stichtag 30. Juni 2014 erzielte das Portfolio der Deutschen Office eine jährliche Nettomiete von 111 Mio. Euro, was einer Bruttorendite (Gross Yield) zum Stichtag von rund 6,0 % bzw. einer EPRA-Nettorendite von 5,2 % entspricht.

Wirtschaftlich war H1/2014 von Einmal- und Sondereffekten im Rahmen der Verschmelzung geprägt, die in Q1/2014 vollzogen wurde. So haben die Transaktionskosten (ausgewiesen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen), insbesondere die im Rahmen der Verschmelzung anfallende Grunderwerbsteuer sowie Beratungskosten, das Halbjahresergebnis mit insgesamt rund 24,1 Mio. Euro belastet. Demgegenüber entstanden bei der Erstkonsolidierung der Prime Office REIT-AG Ende Januar 2014 im Konzern sonstige betriebliche Erträge aus dem Unternehmenszusammenschluss in Höhe von rund 115,4 Mio. Euro. Aufgrund dieser Sonder- und Einmaleffekte ist die Vergleichbarkeit mit der Vorjahresperiode nur eingeschränkt möglich und erfolgt auf Pro-Forma-Basis.

Bei Erträgen aus der Vermietung von 51,7 (Pro-Forma H1/2013: 70,0) Mio. Euro erwirtschaftete die Deutsche Office im ersten Halbjahr 2014 ein Nettoergebnis aus der Vermietung in Höhe von 45,1 (Pro-Forma H1/2013: 62,8) Mio. Euro. Das Periodenergebnis lag im ersten Halbjahr 2014 bei 97,9 (Pro-Forma H1/2013: -52,3) Mio. Euro. Bereinigt um die Einmal- und Sondereffekte in H1/2014 erwirtschaftete die Deutsche Office ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 7,8 Mio. Euro. Das EPRA-Ergebnis ("EPRA-Earnings") lag im Berichtszeitraum bei 20,6 (Pro-Forma H1/2013: 23,3) Mio. Euro nach 10,1 Mio. Euro in Q1/2014.

Die Funds from Operations (FFO) lagen mit 21,1 (Pro-Forma H1/2013: 25,5) Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen. Aufgrund von Objektverkäufen und Leerständen im Portfolio lag der FFO unter dem Pro-Forma-Vergleichswert der Vorjahresperiode.

Die Deutsche Office verfügt über eine attraktive Finanzierungsstruktur, die im Verlauf des zweiten Quartals 2014 erneut verbessert werden konnte. Bei einem Loan-to-Value von 55 % und einer gewichteten Restlaufzeit der Bankdarlehen von rund 4,8 Jahren konnte der durchschnittliche Zinssatz um weitere 20 Basispunkte auf 3,5 % gesenkt werden. Der Zinssatz liegt damit deutlich unter dem zunächst geplanten Zins von rund 4 %.

Bei erwarteten Erträgen aus der Vermietung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von nunmehr 109 bis 111 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014, bestätigt der Vorstand der Deutschen Office seine FFO-Guidance von 44 bis 46 Mio. Euro. Die Planung der Gesellschaft, den Aktionärinnen und Aktionären der Deutschen Office für das Geschäftsjahr 2014 40 bis 45 % der FFO auszuschütten, bleibt unverändert.


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