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20.01.2015 BÖCKER meldet Transaktionsvolumen von 89 Mio. Euro für 2014

Dagmar Böcker-Schüttken
BÖCKER Wohnimmobilien meldet abermals ein neues Rekordergebnis. Das auf die Vermarktung exklusiver Wohnimmobilien in Düsseldorf spezialisierte Makler-unternehmen erzielte im Jahr 2014 ein Umsatzplus von mehr als 27 Prozent gegenüber dem ohnehin schon extrem guten Vorjahr 2013.

„War in 2013 noch der Paketverkauf von 64 Wohnungen des Projektes Ciel et Terre mit ausschlaggebend für das Rekordjahr“, erklärt Dagmar Böcker-Schüttken, Geschäftsführerin des Familienunternehmens, „so konnte man im vergangenen Jahr neben dem noch einmal deutlich gestiegenen Investoreninteresse vor allen Dingen die Erhöhung der Grunderwerbsteuer im Januar 2015 als Katalysator für viele Kaufentscheidungen beobachten.“ Eine eingehende Analyse dieses Umstandes werde das Unternehmen Ende 2015 vorlegen.

Insgesamt betrug das Transaktionsvolumen der 232 vermittelten Immobilien im Jahr 2014 rund 89 Millionen Euro. Damit wurde das abgelaufene Geschäftsjahr für BÖCKER Wohnimmobilien einmal mehr stark durch die Investmentseite geprägt. Gegenüber dem Jahr 2012 konnten die Umsätze aus dem Verkauf von Immobilien beinahe verdoppelt werden.

Mit 304 Mietverträgen nahm die Anzahl der Vermietungen gegenüber dem Vorjahr mit 293 Mietverträgen nur leicht zu. „Die relative Konstanz in diesem Bereich wirft ein bezeichnendes Licht auf die Investmentseite.“ sagt Dagmar Böcker-Schüttken. „Hier ist im Augenblick aus den genannten Gründen deutlich mehr Druck auf dem Kessel als im Vermietungsgeschäft.“

Mieten und vor allen Dingen Preise in Düsseldorf haben sich im Jahr 2014 weiter nach oben entwickelt. Wenngleich man feststellen müsse, dass die Mieten nunmehr tatsächlich langsamer stiegen als die Kaufpreise. Ob sich dies auch im laufenden Jahr fortsetzen werde, sei zu bezweifeln. Realistisch müsse man davon ausgehen, dass in 2015 der Teil der wegen der Grunderwerbsteuer vorgezogenen Käufe fehlen werde. Zudem werde sich die praktische Kaufpreiserhöhung durch die angehobene Grunderwerbsteuer natürlich auch auf die faktischen Kaufpreise auswirken. „Wenn ich in 2015 beim Kauf eines 400.000 Euro teuren Hauses die Kleinigkeit von 26.000 Euro zusätzlich an das Land NRW überweise, dann sind dies immerhin 6.000 Euro mehr als im Jahr 2014, als statt 6,5% Grunderwerbsteuer nur 5% anfielen. Diese faktische Kaufpreiserhöhung werden sich Käufer und Verkäufer wohl oder übel irgendwie teilen müssen.“

Die Existenz einer Immobilienblase verneint Böcker-Schüttken mit Hinweis auf die ausgezeichneten Fundamentaldaten der Stadt. „Düsseldorf ist ein prosperierender Standort mit exzellenten Zukunftsperspektiven, für den es eine hohe Nachfrage nicht nur endogener sondern auch exogener Natur aufgrund des kontinuierlichen Zuzuges gibt“. sagt sie. „Dies spiegelt sich eins zu eins in der Entwicklung des Immobilienmarktes wider. Zumindest die Gefahr einer Überhitzung sollte man aber vor dem Hintergrund der neusten Zahlen im Auge behalten.“


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