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12.11.2015 LEG beschleunigt Wachstum und hebt Prognose an

Thomas Hegel, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilien AG
Die LEG Immobilien AG kann ihr Wachstum weiter beschleunigen und hebt angesichts der positiven Entwicklung den Ergebnisausblick 2016 an. Der FFO I als wesentliche Ergebniskennzahl stieg getrieben durch organisches Wachstum, positive Effekte aus Akquisitionen sowie anhaltend strikte Kostendisziplin von Januar bis September um 27,8 Prozent auf 158,5 Mio. Euro. Zugleich konnte die LEG mit der Einigung zur Übernahme von rund 13.800 Wohneinheiten Anfang November die regional fokussierte Expansionsstrategie weiter vorantreiben. Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung bekräftigt die LEG ihre Geschäftsziele für das laufende Jahr und hebt zugleich ihre Prognose 2016 an. Darüber hinaus geht das Unternehmen bereits heute von einem weiteren deutlichen Ergebnisanstieg in 2017 aus.

„Die Entwicklungen des laufenden Geschäftsjahres belegen deutlich die Erfolge unserer regional fokussierten Wachstumsstrategie“, so Thomas Hegel, Vorstandsvorsitzender der LEG Immobilien AG. „Wir werden deshalb konsequent unseren Ansatz weiterverfolgen und uns auf das konzentrieren, was wir seit jeher am besten können: kompetent und effizient unser Portfolio bewirtschaften, diszipliniert interne und externe Wachstumschancen nutzen sowie mieternahe Dienstleistungen weiter ausbauen. Auf diese Weise schaffen wir sichtbaren und nachhaltigen Mehrwert für Mieter, Aktionäre und Kommunen.“

Weitere deutliche Verbesserung der operativen und finanziellen Kennzahlen
Die starke Aufstellung spiegelt sich auch im Geschäftserfolg der ersten drei Quartale 2015 wider. So konnte die Nettokaltmiete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,5 Prozent auf 325,3 Mio. Euro gesteigert werden. Positiv wirkten sich hier zum einen die Zukäufe aus. Zum anderen konnte aber auch das dynamische organische Mietwachstum beibehalten werden. Bezogen auf die vergleichbare Fläche lag es in den ersten drei Quartalen bei 2,5 Prozent. Im frei finanzierten Bestand konnte weiterhin ein dynamisches Wachstum von 3,5 Prozent erzielt werden, was erneut die herausragende Bewirtschaftungskompetenz der LEG und die Qualität des Immobilienbestands unterstreicht. Für das gesamte Portfolio strebt die LEG per Jahresende wie angekündigt ein Mietwachstum auf vergleichbarer Basis von 2,4 bis 2,6 Prozent an. Die EPRA-Leerstandsquote blieb mit 3,2 Prozent unverändert auf dem niedrigen Vorjahresniveau. Sie soll sich bis Ende Dezember 2015 planmäßig weiter auf 2,8 Prozent verringern.

Der FFO I als wesentliche finanzielle Kennzahl konnte in den ersten neun Monaten deutlich um 27,8 Prozent auf 158,5 Millionen Euro gesteigert werden. Darin spiegeln sich die dynamische Entwicklung der Mieterlöse, die positiven Skaleneffekte aus Akquisitionen und rückläufige Zinsaufwendungen wider.

Der EPRA NAV (bereinigt um Goodwill) stieg zum 30. September 2015 auf 52,87 Euro je Aktie. Unter Berücksichtigung der ausgeschütteten Dividende von 1,96 je Aktie entspricht dies einem Anstieg um 4,1 Prozent gegenüber dem Bilanzstichtag. Die Neubewertung des Portfolios, die den wesentlichen Treiber für das NAV-Wachstum darstellt, wird turnusgemäß erst zum Geschäftsjahresende stattfinden. Die LEG geht hierbei von Bewertungsgewinnen in der Bandbreite von 265 Mio. Euro bis 285 Mio. Euro aus. Mit einem niedrigen Verschuldungsgrad (LTV) von 48,3 Prozent zum Quartalsstichtag setzt die LEG unverändert auf eine starke Bilanz.

Ihre fokussierte Wachstumsstrategie hat die LEG seit Jahresbeginn forciert. Seit Januar wurden insgesamt Vereinbarungen über den Erwerb von rund 20.000 Wohneinheiten erzielt. Hierin enthalten ist auch die Anfang November geschlossene Grundsatzvereinbarung über den Erwerb eines Portfolios von rund 13.800 Wohneinheiten in Nordrhein-Westfalen aus dem Bestand der Vonovia SE. Der Kaufpreis für dieses Portfolio beläuft sich auf rund 600 Mio. Euro. Dies entspricht einer sehr attraktiven Mietrendite von 7,8 Prozent. Damit behauptet die LEG eine führende Marktstellung auf dem attraktiven Wohnungsmarkt Nordrhein-Westfalen.

Prognose für das kommende Jahr erhöht – weiteres Wachstum 2017 erwartet
Bei dem laufenden Effizienzsteigerungsprogramm kommt die LEG besser als erwartet voran und kann dieses weiter optimieren. In der Folge wird das Kosteneinsparungsziel von 5 Mio. Euro auf 10 Mio. Euro angehoben. Die Effekte werden erwartungsgemäß im Geschäftsjahr 2017 im vollen Umfang sichtbar. Dadurch kann das Ziel für die EBITDA-Marge 2017 von 71 Prozent auf 72 Prozent angehoben werden.

Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung bestätigt das Unternehmen die Prognose, im Geschäftsjahr 2015 einen FFO I in der Bandbreite von 200 Mio. Euro bis 204 Mio. Euro zu erzielen. Für 2016 erwartet die LEG nun einen Anstieg des FFO I auf 254 Mio. Euro bis 259 Mio. Euro (bislang: 233 Mio. Euro bis 238 Mio. Euro). Auch für 2017 geht die Gesellschaft von einer Fortsetzung des dynamischen Wachstums aus. Hier wird mit einem Anstieg auf 279 Mio. Euro bis 284 Mio. Euro gerechnet. Zusätzliche Effekte aus geplanten zukünftigen Akquisitionen sind in dieser Prognose noch nicht berücksichtigt.



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