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10.04.2017 MünchenerHyp baut Rekordergebnis weiter aus

Dr. Louis Hagen, Vorsitzender des Vorstandes der MünchenerHyp
Die Münchener Hypothekenbank eG blieb im Geschäftsjahr 2016 auf Wachstumskurs. Der Immobilienfinanzierer hat sowohl das Neugeschäft weiter ausgebaut als auch die Ertragskraft und die Eigenkapitalausstattung gestärkt. „Wir sind mit dem Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres sehr zufrieden. In einem zunehmend härter geführten Wettbewerb haben wir uns mit unseren innovativen Finanzierungslösungen erfolgreich durchgesetzt“, sagte Dr. Louis Hagen, Vorsitzender des Vorstandes der MünchenerHyp.

Die MünchenerHyp erzielte im Hypothekenneugeschäft das dritte Rekordergebnis in Folge und übertraf damit ihre eigenen Erwartungen. „Wir hatten uns das Ziel gesetzt, den Rekord des Vorjahres zu halten. Umso mehr freuen wir uns, dass wir uns nochmals steigern konnten“, so Dr. Louis Hagen. Das Neugeschäft wuchs um 1,6 Prozent auf 4,93 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,85 Mrd. Euro).

Rund zwei Drittel des Neugeschäfts (3,27 Mrd. Euro) entfielen auf die private Wohnimmobilienfinanzierung. Dabei konnte die Bank vor allem das Vermittlungsgeschäft mit den Banken der Genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie freien Finanzdienstleistern ausbauen. Das Zusagevolumen im Verbundgeschäft mit den Volksbanken, Raiffeisenbanken, Sparda-Banken und PSD-Banken stieg um 2,4 Prozent auf 2,45 Mrd. Euro. Den Absatz über freie Finanzdienstleister konnte die Bank um über 15 Prozent auf rund 400 Mio. Euro ausbauen. In der Kooperation mit der Schweizer PostFinance haben beide Partner die Marktbearbeitung deutlich verstärkt, um in einem Wohnimmobilienmarkt zu reüssieren, der sich weniger dynamisch als in den Vorjahren entwickelte. Dadurch gelang es, das Neugeschäft mit 430 Mio. Euro stabil zu halten.

In der gewerblichen Immobilienfinanzierung war die Entwicklung ebenfalls positiv. Das Zusagevolumen verzeichnete ein leichtes Plus auf 1,66 Mrd. Euro. Die Risikosituation im Kreditgeschäft zeigte sich unverändert stabil. Die Zuführungen zur Risikovorsorge blieben wie in den Vorjahren moderat.

Den Refinanzierungsbedarf konnte die MünchenerHyp erfolgreich decken. Sie emittierte im zurückliegenden Jahr zwei großvolumige Hypothekenpfandbriefe, darunter einen über 600 Mio. US-Dollar. Auch insgesamt baute die Bank ihre Refinanzierung in Fremdwährungen aus, auf diese entfielen rund 40 Prozent des Refinanzierungsvolumens an gedeckten Anleihen. Für eine dieser Emissionen – einen Hypothekenpfandbrief in Schweizer Franken – wurde sie im Rahmen der renommierten mtn-i Awards für den „Deal of the Year“ ausgezeichnet.

Die Bilanzsumme erhöhte sich aufgrund des kräftigen Neugeschäfts um 0,4 Mrd. Euro auf 38,5 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2016. Der Bestand an Hypothekendarlehen wuchs um 2,1 Mrd. Euro auf 27,8 Mrd. Euro. Der Großteil des Zuwachses entfiel mit 1,8 Mrd. Euro auf die private Wohnimmobilienfinanzierung. Der Bestand im Kreditgeschäft mit Staaten und Banken reduzierte sich entsprechend der Geschäfts- und Risikostrategie weiter auf 6,8 Mrd. Euro (Vorjahr 8,2 Mrd. Euro).

Mit Blick auf kommende regulatorische Anforderungen, allen voran die Einführung der Leverage Ratio im Jahr 2019, hat die MünchenerHyp ihre bereits sehr solide Eigenkapitalausstattung weiter gestärkt. So haben insbesondere die Banken der Genossenschaftlichen FinanzGruppe ihre Beteiligung an der MünchenerHyp ausgebaut. Insgesamt hat die MünchenerHyp auf diesem Weg rund 250 Mio. Euro an Eigenmitteln eingeworben. Somit weist die Bank zum 31. Dezember 2016 eine harte Kernkapitalquote von 22,9 Prozent (Vorjahr: 17,3 Prozent) aus. Die Kernkapitalquote belief sich zum selben Datum auf ebenfalls 22,9 Prozent (Vorjahr 19,5 Prozent) und die Gesamtkapitalquote auf 24,5 Prozent (Vorjahr 24,2 Prozent). Die MünchenerHyp ist damit aus heutiger Sicht in der Lage, die Leverage Ratio mit einer Quote von 3,35 Prozent zu erfüllen.

Der Zinsüberschuss stieg um 11,9 Mio. Euro auf 233,4 Mio. Euro. Da sich durch das erfolgreiche Neugeschäft die Provisionsaufwendungen deutlich erhöht haben, fiel das Wachstum des Zins- und Provisionsüberschusses mit 4,5 Mio. Euro auf 159,2 Mio. Euro etwas geringer aus. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge stieg um 11 Mio. Euro auf 67,3 Mio. Euro. Nach Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 7,0 Mio. Euro und dem Abzug von Steuern in Höhe von 28,4 Mio. Euro beträgt der Jahresüberschuss 31,9 Mio. Euro (Vorjahr 22,2 Mio. Euro).

Die MünchenerHyp will auch im laufenden Geschäftsjahr nachhaltig wachsen und ihre Marktposition sowohl in der Wohnimmobilien- als auch in der gewerblichen Immobilienfinanzierung stärken. „Dazu werden wir die Marktbearbeitung intensivieren und die Vertriebsaktivitäten mit unseren Partnern weiter ausbauen. Die Bedingungen dafür bleiben gut. Derzeit ist kein Ende der Niedrigzinsphase und damit der großen Nachfrage nach Immobilien und insbesondere langfristigen Immobilienfinanzierungen erkennbar“, sagte Dr. Louis Hagen. Die Bank hat sich deshalb vorgenommen, das Ergebnis weiter zu steigern.








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