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23.08.2018 CA Immo: Starke Zwischenbilanz – Jahreszielsetzung bestätigt

Andreas Quint, CEO der CA Immo
CA Immo präsentiert zum 30. Juni 2018 eine sehr positive Zwischenbilanz. Im ersten Halbjahr wurden wichtige operative Weichen für ein weiterhin nachhaltiges, profitables Wachstum gestellt. Im Zuge der dynamischen Umsetzung der Entwicklungspipeline ging mit dem Bürogebäude KPMG eine voll vermietete Projektfertigstellung in das CA Immo Bestandsportfolio über. Mit dem Campus 6.1 in Bukarest sowie Visionary in Prag hat CA Immo im ersten Halbjahr zudem zwei hochwertige Bürogebäude erworben, die die Mieterträge in den kommenden Jahren zusätzlich stärken werden.

Andreas Quint, CEO von CA Immo: „Unser operatives Geschäft läuft weiterhin sehr erfolgreich, wir konnten nach dem Rekordjahr 2017 auch im ersten Halbjahr 2018 unser hohes Niveau weiter ausbauen und den Unternehmenswert steigern. Zusätzlich zur plangemäßen Abar-beitung unserer Projekt-Pipeline haben wir unser Bestandsportfolio in CEE um zwei Prime Bürogebäude mit einem Transaktionsvolumen von insgesamt rd. 120 Mio. € ergänzt. Damit konnten wir frühzeitig eine wesentliche strategische Vorgabe des Jahres 2018 erfolgreich umsetzen mit dem Ziel, unsere Mieterlöse und dadurch das nachhaltige Ergebnis kontinuierlich zu steigern.“

Ergebnisse des ersten Halbjahres 2018

Das nachhaltige Ergebnis (FFO I) konnte zum Vorjahreswert (56,0 Mio. €) um 12,8% auf 63,2 Mio. € gesteigert werden. Der FFO I je Aktie summierte sich auf 0,68 € – eine Steigerung von 13,2% zum Referenzwert 2017. Dies unterstreicht analog zu den Vorquartalen die robuste und vom Bewertungsergebnis unabhängige, sehr starke operative Entwicklung, welche auch Grundlage für die nachhaltige Dividendenpolitik der CA Immo ist. FFO II, inklusive Verkaufsergebnis und nach Steuern, lag bei 63,4 Mio. € (2017: 54,8 Mio. €). FFO II je Aktie stand bei € 0,68 je Aktie (2017: € 0,59 je Aktie), ein Zuwachs von 16,1% im Jahresvergleich.

CA Immo verbuchte im ersten Halbjahr 2018 eine Steigerung der Mieterlöse um 5,9% auf 93,8 Mio. €. Diese positive Entwicklung konnte im Wesentlichen durch die Akquisition des Warsaw Spire Building B in Warschau und den damit verbundenen Mietzuwachs erreicht wer-den. Darüber hinaus sorgten die Fertigstellung des KPMG-Gebäudes sowie eine großflächige Neuvermietung in Berlin für Wachstumsimpulse. Das Nettomietergebnis belief sich nach den ersten zwei Quartalen auf 86,8 Mio. € (2017: 80,1 Mio. €), ein Zuwachs von 8,4% im Jahresvergleich.

Das Verkaufsergebnis aus dem im Umlaufvermögen gehaltenen Immobilienvermögen stand zum Stichtag bei 5,1 Mio. € (2017: 2,2 Mio. €). Das Ergebnis aus dem Verkauf von langfristig gehaltenem Immobilienvermögen belief sich zum 30.06.2018 auf 4,4 Mio. € (2017: 4,2 Mio. €). Der darin enthaltene größte Ergebnisbeitrag stammt aus dem Verkauf eines nicht-strategischen Grundstücks in München. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 79,3 Mio. € deutlich (+12,8%) über dem Vorjahresniveau. Diese positive Entwicklung wurde sowohl durch ein gesteigertes nachhaltiges Ergebnis als auch durch ein höheres Verkaufsergebnis im Jahresvergleich ermöglicht.

Das Neubewertungsergebnis stellte sich zum Stichtag 30.06.2018 mit 48,7 Mio. € signifikant positiv dar und lag damit über dem Vorjahreswert (2017: 39,9 Mio. €). Die wertmäßig größten Beiträge zum Neubewertungsgewinn steuerten Wertanpassungen des deutschen Immobilienportfolios auf Basis von gestiegenen Bodenwerten bei. Das Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen belief sich nach den ersten sechs Monaten auf 22,9 Mio. € (2017: 39,7 Mio. €) und enthielt einen positiven Effekt im Zusammenhang mit dem Verkauf des Tower 185.

Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) lag mit 149,8 Mio. € um 0,9% über dem entsprechenden Vorjahreswert (2017: 148,5 Mio. €). Das Finanzergebnis summierte sich auf –26,5 Mio. € gegenüber –13,3 Mio. € im Vorjahr. Die Finanzierungskosten konnten bei gleichzeitiger Verlängerung der Laufzeit auf 1,7% gesenkt werden. Zudem beinhaltete das Finanzergebnis einen unbaren Bewertungseffekt im Zusammenhang mit der ausstehenden Wandelanleihe in Höhe von –16,8 Mio. €. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) von 123,3 Mio. € war im Jahresvergleich 8,9% rückläufig (2017: 135,2 Mio. €). Bereinigt um den Wandelanleihe-Bewertungseffekt steht jedoch ein Zuwachs von 3,6% zu Buche. Das Periodenergebnis summierte sich auf 89,6 Mio. € bzw. 0,96 € je Aktie (2017: 106,7 Mio. € bzw. 1,14 € je Aktie).

Robuste Bilanzkennzahlen

Die Bilanzstärke der CA Immo – mit einer Eigenkapitalquote von 50,0% und einem konservativen Loan-to-Value-Verhältnis (Nettoverschuldung zu Immobilienvermögen) von 34,3% – stellt eine äußerst solide Basis für die Umsetzung der Wachstumsstrategie des Konzerns dar.

Der Net Asset Value (NAV = IFRS Eigenkapital) stand bei 26,02 € zum Stichtag (31.12.2017: 25,95 € je Aktie). Der EPRA NAV lag zum 30. Juni 2018 bei 30,42 € je Aktie (2017: 30,09 € je Aktie), ein Zuwachs von 1,1%. Bereinigt um die Dividendenzahlung in Höhe von 80 Cent je Aktie im Mai 2018, verzeichnete der EPRA NAV ein Wachstum von 3,8% über das erste Halbjahr.

Das gesamte Immobilienvermögen liegt zum 30. Juni 2018 bei 4,0 Mrd. € (31.12.2017: 3,8 Mrd. €*) und umfasst Bestandsimmobilien (83%) und Immobilienvermögen in Entwicklung (16%), die restlichen 1% des Gesamtportfolios sind zum Handel bestimmt. Das Bestandsportfolio im Wert von rd. 3,3 Mrd. € verteilt sich auf Osteuropa (49%), Deutschland (36%) und Österreich (15%). Das Portfolio weist eine Rendite von 6,1%** auf; die Vermietungsquote lag zum 30.6.2018 bei 94,6% **. Das Immobilienvermögen in Entwicklung enthält Projektentwicklungen und Grundstücksreserven mit einem Bilanzwert von insgesamt rd. 645,8 Mio. €, wovon 84% auf Deutschland, 11% auf Osteuropa und 5% auf Österreich entfallen.

*Die Kennzahl wurde gemäß IFRS 9 und IFRS 15 angepasst; **Exkl. selbst genutzte Immobilien und das im April 2018 fertig gestellte und im Juni 2018 erworbene Bürogebäude Visionary in Prag, das sich noch in der Stabilisierungsphase befindet

CA Immo setzt dynamischen Wachstumskurs fort

Die eigene Entwicklung von hochqualitativen Immobilien in den Kernmärkten und anschließende Übernahme in das Bestandsportfolio stellt auch in Zukunft einen signifikanten organischen Wachstumshebel für die CA Immo Gruppe dar, mit dem die nachhaltige Ertragskraft und somit die Dividende für die Aktionäre weiterhin kontinuierlich gesteigert werden soll. Inklusive des KPMG-Gebäudes in der Berliner Europacity, das bereits im 1. Quartal 2018 fertig gestellt wurde, werden im Jahr 2018 mit den Bürogebäuden ViE in Wien, Orhideea in Bukarest sowie dem Steigenberger Hotel am Frankfurter Hauptbahnhof vier von CA Immo neu entwickelte Gebäude mit einem gesamten Investitionsvolumen von rd. 230 Mio. € in den eigenen Bestand übergehen.

Ergänzt wird diese starke organische Wachstumsdynamik durch selektive Zukäufe in den osteuropäischen Kernmärkten der CA Immo. Nach erfolgreichen Akquisitionen in Budapest, Warschau und Bukarest in den Vorquartalen konnte im zweiten Quartal 2018 ein weiterer wertschaffender Ankauf in Prag getätigt werden. Die Akquisition des neu entwickelten Bürogebäudes Visionary (Transaktionsvolumen rund 65 Mio. €) mit einer Bruttomietfläche von 23.000 m² führt – bei Vollvermietung – zu einer Steigerung der jährlichen Mieteinnahmen in Höhe von rund 4 Mio. €.

Ausblick

Für die Kernmärkte der CA Immo werden auch im zweiten Halbjahr unterstützende Rahmenbedingungen erwartet. Die Jahreszielsetzung für das nachhaltige Ergebnis – eine Steigerung des FFO I gegenüber dem Vorjahreswert von 106,6 Mio. € auf über 115 Mio. € – wird bestätigt.










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