07.11.2025 Konzept: Extravagante Idee zur Erweiterung der Hamburger Kunsthalle

Fotocredit: Snøhetta | Proloog
Eingebettet zwischen Binnenalster und Außenalster, im Herzen von Deutschlands zweitgrößter Stadt, steht die Hamburger Kunsthalle vor einer wegweisenden Erweiterung, die ihre Verbindung zum grünen Korridor der Stadt wiederherstellt.
Snøhetta, ein norwegisch/US-amerikanischen Architekturbüro mit Hauptsitz in Oslo, hat jetzt eine Konzeptstudie dafür vorgestellt.
Der Neubau trägt den räumlichen Beschränkungen des Museums und der sich wandelnden Kulturlandschaft Hamburgs Rechnung und schafft zeitgemäße Ausstellungsräume, verbesserte Lagermöglichkeiten und eine dynamische Besucherführung.
Ein neuer Besucherrundgang
Seit ihrer Eröffnung 1869 wurde die Hamburger Kunsthalle mehrfach erweitert, zuletzt 1997 mit der Galerie der Gegenwart. Aktuell verfügt die Kunsthalle über ca. 13.000 m² Ausstellungsfläche. Eine Erweiterung wird für dringend notwendig angesehen. Doch es fehlt der Platz für mehr.
Der geplante Museumsanbau ist ein dreigeschossiges Gebäude mit einem neuen Rundgang um die übereinander angeordneten Ausstellungsräume. Besucher können das Museum von zwei Ausgangspunkten aus betreten – entweder durch einen neuen Haupteingang zum Park hin oder über eine Brücke, die mit dem bestehenden Gebäude der Gegenwart verbunden ist.
Während sie sich durch die verschiedenen Raumebenen bewegen, erleben die Besucher Kunst aus unterschiedlichen Perspektiven und bleiben durch die visuell offene und durchlässige Struktur mit der Stadt verbunden.
Die Architektur setzt auf klimafreundliches Design und eine durchdachte Stadtentwicklung. Lokale Materialien werden verwendet und Solar- sowie Geothermieenergie kombiniert, um die Umweltbelastung zu reduzieren.
Wiederanbindung an grüne Korridore
Hamburgs grüne Umgebung ist das Ergebnis einer fast 100-jährigen Stadtplanung. Dieser innovative Plan gliederte die Stadt in mehrere Wohnachsen und dazwischenliegende grüne Flächen wie Parks, Spielplätze und Sportplätze. Grüne Korridore wurden angelegt, um die Stadt mit dem Umland zu verbinden.
Das Gelände der Kunsthalle ist Teil des inneren Grünen Rings, bietet aber großes Potenzial für eine bessere Anbindung an die angestrebten Ziele des Rings hinsichtlich blauer und grüner Vernetzung. Die Verbindung des Museums mit der Binnenalster durch die Anlage eines völlig neuen Parks am Seeufer schafft vielfältige Möglichkeiten für sanfte Mobilität in der gesamten Stadt.
Ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten am Wasser und am Ufer, u.a. ein extra angelegtes Naturschwimmbad in der Binnenalster, fördert einen gesunden urbanen Lebensstil. Der neu geschaffene Park trägt außerdem zur Revitalisierung der lokalen Flora und Fauna sowie zur Erhöhung der Biodiversität bei.
Snøhetta, ein norwegisch/US-amerikanischen Architekturbüro mit Hauptsitz in Oslo, hat jetzt eine Konzeptstudie dafür vorgestellt.
Der Neubau trägt den räumlichen Beschränkungen des Museums und der sich wandelnden Kulturlandschaft Hamburgs Rechnung und schafft zeitgemäße Ausstellungsräume, verbesserte Lagermöglichkeiten und eine dynamische Besucherführung.
Ein neuer Besucherrundgang
Seit ihrer Eröffnung 1869 wurde die Hamburger Kunsthalle mehrfach erweitert, zuletzt 1997 mit der Galerie der Gegenwart. Aktuell verfügt die Kunsthalle über ca. 13.000 m² Ausstellungsfläche. Eine Erweiterung wird für dringend notwendig angesehen. Doch es fehlt der Platz für mehr.
Der geplante Museumsanbau ist ein dreigeschossiges Gebäude mit einem neuen Rundgang um die übereinander angeordneten Ausstellungsräume. Besucher können das Museum von zwei Ausgangspunkten aus betreten – entweder durch einen neuen Haupteingang zum Park hin oder über eine Brücke, die mit dem bestehenden Gebäude der Gegenwart verbunden ist.
Während sie sich durch die verschiedenen Raumebenen bewegen, erleben die Besucher Kunst aus unterschiedlichen Perspektiven und bleiben durch die visuell offene und durchlässige Struktur mit der Stadt verbunden.
Die Architektur setzt auf klimafreundliches Design und eine durchdachte Stadtentwicklung. Lokale Materialien werden verwendet und Solar- sowie Geothermieenergie kombiniert, um die Umweltbelastung zu reduzieren.
Wiederanbindung an grüne Korridore
Hamburgs grüne Umgebung ist das Ergebnis einer fast 100-jährigen Stadtplanung. Dieser innovative Plan gliederte die Stadt in mehrere Wohnachsen und dazwischenliegende grüne Flächen wie Parks, Spielplätze und Sportplätze. Grüne Korridore wurden angelegt, um die Stadt mit dem Umland zu verbinden.
Das Gelände der Kunsthalle ist Teil des inneren Grünen Rings, bietet aber großes Potenzial für eine bessere Anbindung an die angestrebten Ziele des Rings hinsichtlich blauer und grüner Vernetzung. Die Verbindung des Museums mit der Binnenalster durch die Anlage eines völlig neuen Parks am Seeufer schafft vielfältige Möglichkeiten für sanfte Mobilität in der gesamten Stadt.
Ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten am Wasser und am Ufer, u.a. ein extra angelegtes Naturschwimmbad in der Binnenalster, fördert einen gesunden urbanen Lebensstil. Der neu geschaffene Park trägt außerdem zur Revitalisierung der lokalen Flora und Fauna sowie zur Erhöhung der Biodiversität bei.




