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28.11.2025 RBL und DANA INVEST verkaufen an VIVAWEST für 221 Wohnungen

Bildnachweis: RBL AG
Die beiden Kölner Projektpartner RBL RheinBauLand AG und DANA
INVEST haben ein Grundstück mit einer Gesamtfläche von über 11.000 Quadratmetern im neuen Urbacher „Schubertquartier“ an VIVAWEST verkauft. Auf dem Grundstück wird das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen ab Ende nächsten Jahres 221 Wohneinheiten (davon 70 öffentlich gefördert) errichten. RBL und DANA begleiten die Umsetzung des Bauprojektes für VIVAWEST. Die Wohnungen sollen im ersten Halbjahr 2029 fertiggestellt sein.

Außerdem werden die Entwickler bis 2029 dort eine drei Gruppen umfassende Kindertagesstätte errichten. Der Mietvertrag mit dem Kita-Betreiber Stepke wurde bereits unterzeichnet, der Bauantrag für die Wohnungen und die Kindertagesstätte bereits gestellt.

„Mit dem Bau der 221 Wohneinheiten leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zur Schaffung von dringend benötigtem und bezahlbarem Wohnraum im Kölner Süden“, sagte Uwe Eichner, Vorsitzender der VIVAWEST-Geschäftsführung. Erst vor rund sieben Wochen hatte VIVAWEST im nahe gelegenen Wohnquartier „Leidenhausener Gärten“ in Porz von der RBL RheinBauLand AG und der DORNIEDEN Gruppe drei Baufelder mit einer Gesamtfläche von 5.526 Quadratmetern erworben. Dort werden weitere 91 Wohneinheiten errichtet. In Rodenkirchen ist das Unternehmen im Sommer dieses Jahres in die Quartiersentwicklung Ringviertel eingestiegen: Dort entstehen über 200 teilweise öffentlich geförderte Wohnungen. VIVAWEST bewirtschaftet in Köln aktuell bereits 4.900 Wohnungen.

Parkähnliche Wohnanlage

Das Schubertquartier wird in einem Joint Venture aus der RBL AG und der DANA Invest GmbH auf rund 80.000 qm entwickelt. Der Bebauungsplan wurde Ende Mai 2025 vom Rat der Stadt beschlossen. Seit Anfang November laufen die Erschließungsmaßnahmen mit Anbindung des Quartiers an die Kennedystraße. „Die Realisierung der Wohnbebauung stellt den Auftakt der Quartiersentwicklung dar“, so RBL-Prokuristin Meike Kanstein. „Mittelpunkt der neuen Quartiersentwicklung ist eine parkähnliche Wohnanlage, die quartierseigene Tiefgaragen mit Fahrradabstellplätzen und Lademöglichkeiten für E-Autos beinhaltet. Außerdem wird es überdachte Stellplätze für Lastenräder im Außenbereich geben“, so RBL-Vorstand Holger Coers.

Prinzip der Schwammstadt

Das gesamte Quartier wird nach den Standards der Kölner Klimaleitlinie nach dem Prinzip einer Schwammstadt geplant: Das bedeutet, dass Regenwasser möglichst nicht auf schnellstem Wege in die Kanalisation fließt, sondern vor Ort gespeichert und auf natürliche Weise dem Boden oder der Vegetation zugeführt wird. Ziel ist es, Überflutungen zu vermeiden, das Mikroklima zu verbessern und die Stadt widerstandsfähiger gegenüber Starkregen und Trockenperioden zu machen. Dazu werden unter anderem Grünflächen, begrünte Dächer und durchlässige Oberflächen geschaffen, damit das Wasser wie in einem Schwamm aufgenommen und bei Bedarf wieder abgegeben werden kann. Häuser mit nachhaltiger Energieversorgung (KfW-40-Standard) und Photovoltaik-Anlagen auf allen Dächern runden die Planung ab.

Auf der südlichen Fläche ist die Errichtung des neuen Porzer Gymnasiums (sechszügige Sekundarstufe I und achtzügige Sekundarstufe II) mit Fünffachsporthalle für rund 1.500 Schülerinnen und Schüler vorgesehen.





























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