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20.04.2026 Niersberger eröffnet Produktionshalle für serielle Holzfertigung

Die Niersberger Group hat in Lichtenau (Franken) eine Produktionshalle für die Herstellung von 20.000 Quadratmetern Holzrahmenelementen eröffnet. Die Produktion wird von der Tochtergesellschaft HR Holzelement betrieben, arbeitet durch PV-Anlagen auf dem Dach nahezu energieautark und beschäftigt 12 Mitarbeiter vor Ort. Zum Produktportfolio gehören die serielle Fertigung von Fassaden-, Decken- und Aufstockungselementen. Rund 4.500 Quadratmeter umfasst die Produktionshalle, die sich als bundesweites Kompetenzzentrum für Holzbau etablieren soll. Kernstück der seriellen Produktion ist eine hochmoderne, CNC-gesteuerte Bearbeitungsbrücke, die sämtliche Arbeitsschritte von Fräsen, Nageln, Schrauben, Klammern und Sägen automatisiert.

René Fabian, Geschäftsführer der Niersberger Group, erläutert: „Die neue Produktionshalle ist ein starkes Signal für nachhaltiges Bauen mit ökologischen Baustoffen aus regionaler Produktion. Holz sorgt für eine massive CO?-Reduzierung, ist durch hohe Wiederverwertung ein Kernelement des zirkulären Bauens und eignet sich als leichter Baustoff hervorragend für Aufstockungen.“ Laut einer Studie des Immobilienberaters bulwiengesa wuchs der Holzanteil bei Neubauten in allen Nutzungsarten von 2000 bis 2022 zwischen 100 Prozent (Mehrfamilienhäuser) und 500 Prozent (Bürogebäude). Holzbauprojekte stiegen seit 2020 kontinuierlich an und erreichten 2024 mit rund einer Million Quadratmetern einen vorläufigen Höhepunkt.

Für die serielle Sanierung stellen Holzfassaden durch CO?-Bindung und eine längere Haltedauer eine Kernkomponente dar. Laut einer im Oktober 2025 veröffentlichten Studie der Deutschen Energieagentur (dena) etabliert sich serielle Sanierung aufgrund wachsender Projekterfahrung zunehmend als Standardverfahren. 2024 wurden bereits 35 Prozent aller Wohneinheiten in Deutschland nach Standard EH40 und EH55 seriell saniert. Die durchschnittliche Projektdauer reduzierte sich bei Maßnahmen ab 2023 um die Hälfte von 42 auf 21 Wochen, gleichzeitig sanken die durchschnittlichen Kosten seit 2023 um rund ein Drittel.

























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