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04.09.2026 Weichenviertel Hannover: Feierlicher Spatenstich läutet Baustart ein

Lageplan des Weichenviertels, Hannover. Foto Urheber: SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure
Die Lindhorst Gruppe, ein familiengeführter Unternehmensverbund mit Aktivitäten unter anderem in den Geschäftsfeldern Bau und Immobilien, hat gestern unter Mitwirkung von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, des Stadtbaurates Thomas Vielhaber sowie Herrenhausen-Stöckens stellvertretendem Bezirksbürgermeister Frank Schuhmann den symbolischen ersten Spatenstich für das neu entstehende „Weichenviertel“ gesetzt. Die rund 150 Gäste aus Politik, Verwaltung sowie der am Bau Beteiligten und der nahen Nachbarschaft erhielten unter anderem auf Geländeführungen umfangreiche Einblicke in das geplante Wohnquartier. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Das „Weichenviertel“ entsteht an der Fuhsestraße in 30419 Hannover-Herrenhausen-Stöcken in zwei Bauabschnitten. Die Planung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro plan- & bauwerk Winsen/Aller GmbH, in der Entwicklungsphase mit SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure und weiteren beteiligten Fassadenarchitekten. Beim Bau der Wohn- und Pflegeangebote für Senioren sowie der Kita kommt der spezialisierte Bauprojektentwickler Cureus zum Einsatz, für die bauliche Umsetzung der Seniorenresidenz ist MBN als Generalunternehmen beauftragt. Die weiteren Wohngebäude entstehen durch die Olaf Joop Projektbau.

Alexander Lindhorst von der Lindhorst Gruppe freut sich über den Baustart: „Mit dem Weichenviertel entsteht jetzt in den kommenden drei Jahren ein von Nachhaltigkeit und Innovation geprägtes Quartier für generationenübergreifendes Wohnen und Leben in Hannover. Es soll durch seine ganzheitliche Konzeption ein attraktiver und fester Bestandteil für das Leben in der Stadt werden. Mein herzlichster Dank geht an die Stadt und ihre Verwaltung für die sehr gute Zusammenarbeit, um dieses Projekt auf die Beine zu stellen.“

Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover über das Projekt: „Mitten in Leinhausen entstehen nicht nur Wohnungen, sondern ein ganzes Quartier für Menschen in unterschiedlichen Lebensstadien: Student*innen, Senioren, Familien, Singles. Auch im Rahmen unserer Wohnbauoffensive ist die Lindhorst Gruppe eine starke Säule. Sie bringt sich nicht nur quantitativ ein, sondern setzt qualitative Maßstäbe und mit einer deutlichen Förderquote von mehr als 30 Prozent, werden die Wohnungen auch bezahlbar. Genau das ist es, was wir in unserer Stadt brauchen. Es zeigt, dass moderne Wohnkonzepte und nachhaltiges Bauen sich nicht ausschließen, sondern perfekt ergänzen.“

Frank Schumann, stellvertretender Bezirksbürgermeister von Herrenhausen-Stöcken sagt: „Für unseren Stadtbezirk ist nach über 20 Jahren endlich ein gutes Projekt auf dem Brachgelände des ehemaligen DB-Ausbesserungswerks Leinhausen am Start. Das zeigt: Stadtentwicklung geht auch ohne die Vernichtung bestehender Kleingärten. Statt wertvolle Grün- und Erholungsflächen zu opfern, sollten wir zuerst bereits versiegelte und seit Jahren brachliegende Flächen nutzen. Wohnraum schaffen, Infrastruktur entwickeln und gleichzeitig Kleingärten erhalten – das muss unser Anspruch sein.“

Das Weichenviertel ist in zwei Bauabschnitten entlang der Fuhsestraße geplant: ein nördlicher mit neun Baufeldern und ein südlicher mit vier Baufeldern, die durch die Zufahrt zum ÜSTRA-Betriebshof unterteilt werden. Hier wird auf dem ehemaligen Bahnbetriebsgelände ein nachhaltiges Wohnquartier mit Wohneinheiten zur Miete, für studentisches Wohnen sowie Einheiten für Seniorenpflege- und Wohnen in zentraler Lage in Hannover entstehen. Das rd. 77.200 Quadratmeter große, ehemalige Industrieareal wird nun gemäß dem 2023 verabschiedeten Bebauungsplan Nr. 1886, Fuhsestraße Ost zu einem modernen Wohngebiet mit umfangreichen Services für die Mieter entwickelt.

Die Gebäude zeichnen sich durch eine klare Form- und Farbgebung sowie ihre nutzerfreundliche Konzeption aus. Das gesamte Quartier ist durch die Planung gestalterisch unterschiedlichster Gebäude und Aufenthaltszonen für jedermann und für jede Lebensphase passend und angenehm ausgerichtet.

Über den nun begonnenen ersten Bauabschnitt (B) – ein Zuhause für alle Generationen

Der nördliche Teil des Weichenviertels wird aus vier- und fünfgeschossigen Gebäuden bestehen, die dem vielseitigen Bedarf an Mietwohnungen in Hannover in unterschiedlichen Größen und Schnitten gerecht werden. Es wird insgesamt 269 Wohnungen für Singles, Paare und Familien geben, 241 davon gefördert. Eigentumswohnungen sind nicht vorgesehen. Geplant sind moderne, barrierefreie und wertig ausgestatte Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Ein Teil der Wohnungen wird darüber hinaus rollstuhlgerecht hergerichtet.

Im östlichen Teil des Weichenviertels sollen darüber hinaus rund 280 voll möblierte Wohneinheiten für Studenten entstehen. Die Gebäude verfügen zudem über entsprechende Ausstattung für studentisches Leben.

Zentral im Weichenviertel liegt der verkehrsberuhigte Quartiersplatz. Direkt angrenzend sind ferner eine Seniorenresidenz mit 145 Pflegeplätzen in modernen Einzelzimmern, 110 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen und eine Tagespflege mit 20 Plätzen geplant. Am Platz ist ein Angebot für die Nahversorgung vorgesehen, auch sind unweit die Kita mit 105 Plätzen in fünf Gruppen, das Quartiersmanagement und das Büro eines ambulanten Pflegedienstes geplant. Mietinteressenten für eine Gewerbeeinheit können sich weiterhin gerne an die Lindhorst Gruppe unter der Rufnummer 05143 9810 0 oder weichenviertel@lindhorst-gruppe.de wenden.

Nachhaltige Quartiersausrichtung und vielseitige Services machen das Weichenviertel einmalig

Alle Gebäude im Weichenviertel werden besonders energieeffizient und nachhaltig gebaut. Großzügig angelegte Grün-, Freizeit- und Erholungsflächen mit Kinderspielplätzen und vielseitigen Sportangeboten (Fitness, Skaten, Basketball, Streetsoccer, Klettermöglichkeiten) sollen der ehemaligen Industriefläche ein Stück Stadtnatur zurückgeben.

Alle Dachflächen werden begrünt und großflächig mit Photovoltaikanlagen belegt. E-Bike-Stellplätze sowie das angestrebte Car-Sharing-Angebot unterstreichen den umweltgerechten Anspruch des Quartiers. Der Verkehr im Weichenviertel soll auf ein Minimum reduziert und nutzerfreundlich gelenkt werden. Über 200 Parkplätze, teils mit E-Lademöglichkeiten sowie behindertengerecht, entstehen in Parkgaragen und zu einem geringen Teil im Straßenland.

Das Quartiersmanagement als fester Ansprechpartner vor Ort soll das bunte Leben im Quartier ganzjährig organisieren und die Bewohner durch ergänzende Services rund um das Wohnen und Leben im Weichenviertel unterstützen.

Hervorragende Lage kombiniert urbanes und naturnahes Leben

Die Fuhsestraße verbindet zwei Wohngebiete in Hannover Herrenhausen-Stöcken und verläuft entlang des bekannten Stadtfriedhofs Stöcken. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite und damit in direkter Nachbarschaft zu diesem parkartig angelegten und als Naherholungsgebiet geltenden Gelände ist das Weichenviertel geplant. Es schließt damit eine Lücke in der Wohnbebauung des Stadtbezirkes an attraktiver Stelle und ist entsprechend gut angebunden.

Das Weichenviertel wird über eine Vielzahl eigener infrastruktureller Einrichtungen wie Kita, Seniorenresidenz, Nahversorgung sowie zur Erholung und Freizeitgestaltung verfügen. In der Nachbarschaft befinden sich ferner ein Freibad, mehrere Sportstätten und der Grünzug entlang des Flusses Leine. Grund- und Oberschulen sind in wenigen Gehminuten zu erreichen. In die Innenstadt Hannovers gelangt man vom Weichenviertel aus gut mit dem ÖPNV, per Fahrrad oder Auto. Hier finden sich der Hauptbahnhof, die Universität und zahlreiche Kultur-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten.

Auch die Herrenhäuser Gärten sind nicht weit entfernt. Die nächstgelegene Straßenbahnstation ist Stadtfriedhof Stöcken, die nächste S-Bahnstation ist Hannover-Leinhausen. Die Anbindung an die Autobahn 2 und die Autobahn 352 ist über die nahegelegene Bundesstraße 6 (Westschnellweg) optimal. Dies sichert auch einen guten Anschluss an den Flughafen Hannover.



























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