23.09.2026 Erster nach Cradle-to-Cradle-Prinzip geplanter Supermarkt Europas

Fotoquelle: Ratisbona. Urheber der Fotos: Johannes Zettel
Was passiert, wenn ein Supermarkt nicht als künftiger Abfall, sondern als Materialdepot geplant wird? RATISBONA Handelsimmobilien lädt während der EXPO REAL 2026 Fachjournalistinnen und Fachjournalisten zu exklusiven Projektführungen auf die Baustelle des LOOP Markts in Haimhausen bei München ein. Vor Ort wird sichtbar, wie zirkuläres Bauen im Lebensmitteleinzelhandel konkret umgesetzt wird – von rückbaubaren Konstruktionen über geprüfte Materialien bis zur Dokumentation der eingesetzten Ressourcen.
Der Markt entsteht derzeit für EDEKA Südbayern; das integrierte Café wird von der Backstube Wünsche betrieben. Nach Angaben von RATISBONA ist der LOOP Markt der erste Supermarkt Europas, der nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip entwickelt wird. Die Eröffnung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
Für Medien bietet die Baustelle einen seltenen Blick in eine Phase, in der Konstruktionen, Materialien und Verbindungen noch offen sichtbar sind. Damit wird nachvollziehbar, was zirkuläres Bauen im Alltag eines Handelsstandorts bedeutet – und welche Fragen sich stellen, wenn nachhaltige Bauweisen vom Einzelprojekt in die Serie übertragen werden sollen.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen Rückbaubarkeit, Materialgesundheit, Biodiversität und Transparenz. Fast alle der eingesetzten Materialien sind sortenrein trennbar und demontierbar, rund 300 Baustoffe wurden vor ihrem Einbau geprüft, mehr als 75 Prozent der Grundstücksfläche bleiben unversiegelt. Die verbauten Ressourcen und Baugruppen werden in einem Circularity Passport® Building dokumentiert.
„Lebensmittelmärkte gehören zu den meistbesuchten Gebäuden unseres Alltags. Gerade deshalb dürfen wir sie nicht länger als Wegwerfarchitektur behandeln. Wer heute einen Markt baut, entscheidet mit darüber, ob dort in 20 Jahren Abfall anfällt oder ob wertvolle Rohstoffe in den Kreislauf zurückkehren.“ sagt Sebastian Schels, geschäftsführender Gesellschafter von RATISBONA Handelsimmobilien.
RATISBONA entwickelt jährlich bis zu 30 Projekte und sieht gerade in der Standardisierung einen wesentlichen Hebel, um neue Bauweisen aus dem Pilotstadium in die Breite zu bringen. Für Journalistinnen und Journalisten ergeben sich damit Anknüpfungspunkte zu zentralen Debatten der Immobilien- und Baubranche: Ressourcenschonung, CO2-Reduktion, Flächenentsiegelung, resilientere Standorte und die Frage, wie Handelsimmobilien künftig geplant, gebaut und zurückgebaut werden.
Der Markt entsteht derzeit für EDEKA Südbayern; das integrierte Café wird von der Backstube Wünsche betrieben. Nach Angaben von RATISBONA ist der LOOP Markt der erste Supermarkt Europas, der nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip entwickelt wird. Die Eröffnung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
Für Medien bietet die Baustelle einen seltenen Blick in eine Phase, in der Konstruktionen, Materialien und Verbindungen noch offen sichtbar sind. Damit wird nachvollziehbar, was zirkuläres Bauen im Alltag eines Handelsstandorts bedeutet – und welche Fragen sich stellen, wenn nachhaltige Bauweisen vom Einzelprojekt in die Serie übertragen werden sollen.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen Rückbaubarkeit, Materialgesundheit, Biodiversität und Transparenz. Fast alle der eingesetzten Materialien sind sortenrein trennbar und demontierbar, rund 300 Baustoffe wurden vor ihrem Einbau geprüft, mehr als 75 Prozent der Grundstücksfläche bleiben unversiegelt. Die verbauten Ressourcen und Baugruppen werden in einem Circularity Passport® Building dokumentiert.
„Lebensmittelmärkte gehören zu den meistbesuchten Gebäuden unseres Alltags. Gerade deshalb dürfen wir sie nicht länger als Wegwerfarchitektur behandeln. Wer heute einen Markt baut, entscheidet mit darüber, ob dort in 20 Jahren Abfall anfällt oder ob wertvolle Rohstoffe in den Kreislauf zurückkehren.“ sagt Sebastian Schels, geschäftsführender Gesellschafter von RATISBONA Handelsimmobilien.
RATISBONA entwickelt jährlich bis zu 30 Projekte und sieht gerade in der Standardisierung einen wesentlichen Hebel, um neue Bauweisen aus dem Pilotstadium in die Breite zu bringen. Für Journalistinnen und Journalisten ergeben sich damit Anknüpfungspunkte zu zentralen Debatten der Immobilien- und Baubranche: Ressourcenschonung, CO2-Reduktion, Flächenentsiegelung, resilientere Standorte und die Frage, wie Handelsimmobilien künftig geplant, gebaut und zurückgebaut werden.




