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19.08.2014 STRABAG Real Estate entwickelt Wohn- und Bürogebäude in Hannover

Bildnachweis: STRABAG Real Estate/bloomimages
Die STRABAG Real Estate GmbH (SRE), Bereich Hannover, entwickelt ein weiteres Projekt in Hannover: Im Stadtteil Groß- Buchholz an der Ecke Podbielskistraße/Pasteurallee soll ein rund 16.500 m² Bruttogeschossfläche (BGF) umfassendes Wohn- und Bürogebäude mit ergänzenden Einzelhandelsflächen entstehen. Die Planung sieht ca. 6.500 m² Büromietfläche sowie etwa 80 Mietwohnungen vor. Nach dem Anfang August abgeschlossenen Architektenwettbewerb kann die Projektrealisierung nun weiter voranschreiten; die Bauarbeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte 2015 beginnen.

Die Planungen sehen einen Komplex vor, der sich aus einem vier- bis fünfgeschossigen, U-förmigen Wohnungsbau und einem fünf- bis sechsgeschossigen, L-förmigen Bürogebäude zusammensetzt. Die Mietwohnungen zeichnen sich durch einen dem Hannoverschen Markt angepassten Mix aus: Neben einem breiten Angebot kleiner Wohnungen, die derzeit in der Landeshauptstadt stark gefragt sind, sieht die Planung auch großzügig proportionierte Domizile mit vier Zimmern vor. Der gesamte Komplex legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, die energetischen Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung werden übererfüllt. Durch zwei den Büro- bzw. Wohnnutzungen zugeordnete Tiefgaragen wird zudem für ausreichend Parkmöglichkeiten gesorgt.

Dem nun abgeschlossenen Architektenwettbewerb für das Grundstück Podbielskistraße/Pasteurallee ging ein Städtebaulicher Wettbewerb für das Gesamtgelände des ehemaligen Oststadtkrankenhauses voraus. Der mit dem ersten Preis ausgezeichnete Wettbewerbsentwurf dieses Verfahrens, dessen Baukörper-Grundform für die weiteren Planungen zugrunde gelegt wurde, sieht für den Bereich Podbielskistraße/Pasteurallee eine geschlossene, fünfgeschossige Bebauung mit Büro- und Wohnnutzung vor. Anfang 2014 hatte die SRE für das Grundstück die Anhandgabe erhalten und den Architektenwettbewerb ausgelobt, aus dem Müller Reimann Architekten, Berlin, mit dem Landschaftsarchitekten Günther Vogt, Zürich, als Sieger hervorgingen. Das Konzept überrascht mit einer nahezu ringsum geschlossenen Baustruktur, die dem südlich anschließenden Anger einen wirksamen Abschluss gibt. Die einheitliche Ziegelfassade mit subtiler Differenzierung zwischen Wohn- und Bürogebäude prägt die Architektur des Gesamtkomplexes stark. So sah dann auch die Jury die architektonische Antwort insgesamt als gekonnte und zugleich zeitgemäße Weiterentwicklung Hannoverscher Bautradition. Mit dem Abschluss des Architektenwettbewerbs ist nun der erste wichtige Schritt für die Umsetzung eines neuen hochwertigen Wohnquartiers auf dem Areal des ehemaligen Oststadtkrankenhauses getan.



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