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13.11.2015 Grundsteinlegung des marinaForum Regensburg

v.l. OB Joachim Wolbergs, Sabine Thiele, Thomas Dietlmeier, Reinhard Griebl, Ulrich Dotter
Am Donnerstag, 12. November 2015 fand auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs im Marina Quartier im Stadtosten die offizielle Grundsteinlegung für das neue Tagungs- und Kongresszentrum „marinaForum Regensburg“ statt. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs ließ es sich nicht nehmen, persönlich an der Veranstaltung teilzunehmen und dem Immobilien Zentrum und der Regensburg Tourismus GmbH (RTG) ihre Glückwünsche zu überbringen. Erstmals gab es für die anwesenden Gäste die Möglichkeit, einen virtuellen Rundgang durch das Gebäude zu erleben. Zukünftig werden für Bürgerinnen und Bürger auch Führungen durch das Marina Quartier angeboten.

Investition in die Zukunft

Im Beisein zahlreicher Gäste wurde traditionsgemäß der Grundstein mit Geldmünzen, einer Tageszeitung sowie Kopien der Baupläne eingemauert. Beim Befüllen und Verschließen der Zeitkapsel betonte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs: „Mit der heutigen Grundsteinlegung des „marinaForums Regensburg“ gehen wir einen wichtigen Schritt in die Zukunft unseres dynamischen Wirtschaftsstandortes. Die Domstadt kann sich so im bayerischen Vergleich im Tagungssektor hervorheben. Ganz besonders freue ich mich für Regensburger Unternehmen, Vereine und kulturelle Veranstalter, die von einer weiteren attraktiven Veranstaltungsfläche profitieren werden.“ Thomas Dietlmeier, Vorstandsvorsitzender der Immobilien Zentrum Unternehmens-gruppe (IZ), skizzierte in seiner Rede die bisherige Entwicklung des Gebäudes bis hin zur aktuellen Planungs- und Bauphase: „Wir sind davon überzeugt, dass das marina Forum künftig eine wichtige Rolle in Regensburg spielen wird und ein adäquates Umfeld für Besucher und Unternehmen bietet. Das historische Gebäude wird dem Ruf als Herz des neuen Marina Quartiers mehr als gerecht und symbolisiert den Aufschwung und die Dynamik des Regensburger Ostens“. Die Gesamtverantwortung für das Projekt liegt auf Seiten des IZ bei Vorstand Reinhard Griebl.

Nachhaltig saniertes Industriedenkmal

Das Industriedenkmal aus dem Jahre 1888 im neuen Marina Quartier besticht besonders durch die sogenannte „Zollingerdecke“. Die Halle erhielt ihren Namen aufgrund ihrer ganz besonderen Deckenkonstruktion, die vom Architekten Friedrich Zollinger entwickelt wurde. Im Tagungs- und Kongresszentrum „marinaForum Regensburg“ entstehen nun moderne, komfortable und barrierefreie Räume im Industriestil. Im großen Saal wird ausreichend Platz für bis zu 750 Personen in Reihenbestuhlung sein. Ergänzt wird das Angebot durch mehrere, flexible Seminar- und Workshopräume, die teilbar sind und sich auf zwei Ebenen befinden, sowie einen weiteren Saal mit circa 156 Personen in Reihe mit Zugang zur Terrasse. Das neue Tagungs- und Kongresszentrum ist zu 75 Prozent für Tagungen, Seminare und Workshops vorgesehen. Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH sagte bei der Präsentation des virtuellen Rundgangs: „Wir wollen das nachhaltigste Tagungs- und Kongresszentrum Bayerns bauen, von der Barrierefreiheit bis zur modernen Beleuchtungs- und Tagungstechnik haben wir an alles gedacht.“ Getreu dem Motto der Regensburg Tourismus GmbH „tradition goes future“ wird so ab 2017 mit dem 4.200 Quadratmeter großen marinaForum Regensburg ein historisches Denkmal in der UNESCO-Welterbestadt Regensburg für Kongresse, Tagungen und für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Das zukünftige Marina Quartier rund um den ehemaligen Schlachthof im Osten von Regensburg umfasst circa 69.000 Quadratmeter Grundstücksfläche. Fußläufig zur Innenstadt mit neu geschaffener Uferpromenade und dem Museum der bayerischen Geschichte trägt es zur deutlichen Aufwertung des Stadtostens bei. Das Immobilien Zentrum investiert hier insgesamt rund 120 Millionen Euro.



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