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23.02.2016 Caverion am Neubau des Landeslabors Berlin Brandenburg beteiligt

Bildquelle: kister scheithauer gross architekten und stadtplaner
Im Auftrag der Hochtief Building GmbH beteiligt sich Caverion am Neubau des neuen Landeslabors Berlin Brandenburg (LLBB). Auf insgesamt vier Etagen mit einer gesamten Bruttogeschossfläche von 22.800 Quadratmetern entstehen Büros und Labore bis zur Sicherheitsstufe S3, der zweithöchsten von insgesamt vier Sicherheitsstufen. Das Auftragsvolumen beträgt mehr als 21 Millionen Euro und umfasst die Planung und Errichtung der technischen Gebäudeausrüstung.

„Für Labore dieser Kategorie gelten strenge technische Sicherheitsauflagen“, sagt Frank Krause, Geschäftsleiter Vertrieb, Service und Business Development der Caverion Deutschland, „die technischen Anforderungen sind entsprechend hoch.“ Ob die Reinigung der Abluft, der Brandschutz oder auch die Energieversorgung, das Unternehmen Caverion habe in der Vergangenheit bereits seine ausgewiesene technische Expertise bei der Ausstattung sensibler Hochsicherheitsbereiche unter Beweis gestellt. „So sind nahezu alle S4-Labore in Deutschland von Caverion ausgestattet worden, darunter die Hochsicherheitslabore der Universität Marburg, des Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg oder des Robert-Koch-Instituts in Berlin.

Für das LLBB in Berlin plant und installiert Caverion zudem alle weiteren TGA-Leistungen des Neubaus, darunter Büroflächen für insgesamt 140 Büroarbeitsplätze. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme mit einer Gesamtleistung von 2 Megawatt. Ebenfalls wird ein System zur Wärmerückgewinnung installiert. Bei der Kältetechnik setzt der Auftraggeber auf Eigenerzeugung unter anderem durch freie Kühlung. Dabei wird die Außentemperatur zusätzlich für den Kälteprozess genutzt. Der Energieverbrauch und damit die Kosten werden deutlich reduziert.

Neben der Planung und Errichtung der Gewerke Heizung und Sanitär, Lüftung und Klimatechnik, Elektro und Gebäudeautomation verantwortet Caverion auch den Brandschutz für die sicherheitsrelevanten Bereiche. Zum Einsatz kommt eine so genannte Hochdruck-Wassernebel-Löschanlage. „Bei dieser Technik wird Löschwasser mit einem Druck von annähernd 100 bar zu einem Wassernebel zerstäubt“, erklärt Frieder Czyborra, Leiter der Caverion Niederlassung in Dresden und verantwortlich für die mechanischen Gewerke des Projektes. Durch die große Anzahl kleiner Wassertropfen steige die Kühlleistung. Zudem wird Sauerstoff in der Luft wirksam verdrängt. „Eine Technik, mit der wir nicht nur den Wasserbrauch reduzieren, sondern auch das Fluten des Objektes besser verhindern“, so Czyborra.

Voraussichtlich im Oktober wird Caverion mit den beauftragten Arbeiten am Neubau des Landeslabors Berlin Brandenburg beginnen. Der geplante Abschluss ist für Dezember 2018 vorgesehen.




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