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15.03.2017 IG Immobilien startet das Projekt Prater Glacis in Wien

Bildnachweis: Renderings © Zechner & Zechner / Isochrom
IG Immobilien, führender Anbieter bei Errichtung, Betrieb und Betreuung von Immobilien, setzt sein Engagement im 2. Wiener Gemeindebezirk fort. Ab 2018 sollen in der Perspektivstraße 6, nahe des Wiener Praters, drei neue Objekte mit unterschiedlicher Nutzung unter der Dachmarke „Prater Glacis“ entstehen. Um dem Anspruch an modernes Arbeiten und Wohnen gerecht zu werden, ging der Projektplanung ein anonymer, qualitätssichernder Architekturwettbewerb voraus.

Eine zentrale Lage, eine praktische Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie umfassende Nahversorgungsmöglichkeiten und Freizeitgebiete in der Nähe: Mit diesen Eigenschaften besticht das rund 9.500 m² große Areal in der Perspektivstraße 6. Was derzeit noch als Parkraum genutzt wird, soll bald in neuem Glanz erstrahlen und unter dem Projekttitel „Prater Glacis“ Raum für ein Hotel, ein Hostel und Serviced Apartments sowie ein Bürogebäude bieten. „Mit dem Bau der Campus Lodge, des Stadion Center und des Motel One haben wir in unmittelbarer Nachbarschaft zur Perspektivstraße bereits einige Liegenschaften erfolgreich entwickelt. Darüber hinaus besteht seit zehn Jahren im Rahmen der U2-Stadtentwicklung eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Wien“, begründet Hermann Klein, Geschäftsführer von IG Immobilien, die Entscheidung des Unternehmens, das Engagement in der Wiener Leopoldstadt auszuweiten.

Der Errichtung ging ein Architekturwettbewerb voraus, im Zuge dessen von einem unabhängigen Preisgericht pro Bauteil je ein Gewinnerprojekt ermittelt wurde. „Bei allen Objekten wurde – neben Funktionalität und Modernität – besonderes Augenmerk auf eine nachhaltige Bauweise gelegt. Zusätzlich zur Beibehaltung der vorhandenen Parkmöglichkeiten sollten die Einreicher außerdem die Nutzung der Erdgeschoßflächen für Gastronomie und Retail berücksichtigen. Alle diese Vorgaben wurden von den Gewinnerprojekten erfolgreich in die Tat umgesetzt“, so Hermann Klein.

Drei Gebäude, drei Architekten-Teams, drei neue Lebenswelten

Der siegreiche Entwurf für Bauteil A sieht die Errichtung eines L-förmigen Hotelgebäudes auf dem Areal vor. Rund 1.150 m² bebaute Fläche bieten genügend Platz für Standard- und barrierefreie Deluxe-Zimmer. Ein Blickfang wird die Lochfassade des von Zechner & Zechner entworfenen Gebäudes sein. Christoph und Martin Zechner erklären die Herangehensweise ihrer siegreichen Interpretation: „Wir haben unsere Vorstellung eines modernen Budget-Design-Hotels, das sowohl repräsentative Bereiche als auch individuelle Rückzugsorte bietet, mit unserem Entwurf perfekt umsetzen können. Die plastische Fassade bildet die schützende Hülle.“

Für die Umsetzung von Bauteil B werden gleich mehrere Bau- und Werkstoffe großzügig eingesetzt. Das Siegerprojekt von nonconform besteht aus einem 6-geschoßigen Gebäude mit Holzfassade, das auf ein verglastes Erdgeschoß aufsetzt. Verarbeitet werden Holz, Glas und Sichtbeton. Das Herzstück des Gebäudes ist ein begehbarer, vertikaler Garten, der gleichzeitig als Ruheoase und Lärmschutz dienen wird. Neben Hostel-Zimmern soll das Gebäude auch Serviced Apartments enthalten. „Uns war es bei der Planung wichtig, die Wohnbereiche durch großzügig gedachte, öffentliche Zonen zu ergänzen. Das tolle Gastronomieangebot am Dach soll zum Beispiel nicht nur die Hostel-Gäste ansprechen“, so Katharina Kothmiller, Partnerin bei nonconform.

Ein nahezu energieautarkes Bürogebäude mit Holzfassade und Photovoltaik-Anlage am Dach ist das Siegerprojekt für Bauteil C. Bei der modernen Büroanlage, entworfen von Franz & Sue, stehen Nachhaltigkeit und ein zeitgemäßes Arbeits- und Raumkonzept aus offenen Arbeitswelten und kleineren Büroeinheiten im Mittelpunkt. „Eine langfristig gedachte und nachhaltige Herangehensweise war uns als Errichter bei diesem Projekt besonders wichtig“, erklärt Erwin Stättner, Partner und Geschäftsführer von Franz & Sue. „So soll der Energiebedarf des Gebäudes durch die hauseigene Photovoltaik-Anlage fast gänzlich gedeckt werden. Zusätzlich sorgt die hochwärmegedämmte Gebäudehülle aus Holzwerkstoff für einen deutlich verringerten Heizbedarf im Winter.“






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