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13.07.2017 DEICHMANN: Grundstein für neues Verwaltungsgebäude in Essen

Firmenchef Heinrich Deichmann (Mitte) mit Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (rechts) sowie der Auszubildenden Ibanez Kozian (links). Foto: Rüdiger Fessel
Der Schuhhändler DEICHMANN wächst und erweitert die Firmenzentrale in Essen um ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude. Seit heute Vormittag ist der Grundstein für den dreistöckigen Neubau gelegt, der an der Aktienstraße auf 2.200 Quadratmetern Platz für 150 neue Arbeitsplätze schafft. Das Gebäude mit Tiefgarage nutzt eine moderne Geothermie-Anlage zur Beheizung und Kühlung der Räume. „Mit dem Neubau sichert das Unternehmen sein Wachstum auch baulich ab“, so Firmenchef Heinrich Deichmann bei der Grundsteinlegung.

DEICHMANN eröffnet in diesem Jahr erste Geschäfte in Frankreich und Belgien, zudem rückt das Onlinegeschäft als Absatzkanal immer stärker in den Fokus. Der neue Bauabschnitt sei zugleich ein Bekenntnis zum Standort Essen: „Wir fühlen uns dem Ruhrgebiet besonders verbunden und sind guter Hoffnung, dass wir hier am Standort mit der Verwaltung auch in Zukunft noch weiter wachsen können.“

Bereits jetzt sind in der Verwaltung in Essen rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Firmenzentrale ist sukzessive gewachsen, der begonnene Neubau ist bereits der fünfte Bauabschnitt. Den ersten Grundstein für den Firmensitz von DEICHMANN in Essen-Schönebeck legte Heinz-Horst Deichmann, der Vater von Heinrich Deichmann, im Jahr 1968. Der Bau existiert – nach mehrfachen Modernisierungen – noch heute. Das neueste Gebäude soll genau ein halbes Jahrhundert später, im ersten Halbjahr 2018, fertiggestellt sein.

Enge Zusammenarbeit mit der Stadt Essen

Als Familienunternehmen denkt DEICHMANN langfristig. „Wir planen in Generationen und nicht in Quartalen. Wir investieren hier für die nächste Generation unserer Mitarbeiter“, so Heinrich Deichmann. Die Investition ist ein weiteres Bekenntnis von DEICHMANN zum Standort Essen. Dazu Heinrich Deichmann: „Das wird sicher nicht das letzte Bauprojekt an diesem Standort sein.“

DEICHMANN arbeitet eng mit der Essener Wirtschaftsförderung (EWG) und dem Amt für Stadtplanung und Bauaufsicht zusammen, die das Unternehmen auch jetzt bei der Umsetzung der aktuellen Baupläne unterstützten. „Wir sind froh über die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei unserer langfristigen Standortplanung“, so Heinrich Deichmann. Die erfolgreiche Zusammenarbeit hat Tradition: Die Stadt Essen und die EWG begleiten das Unternehmen seit mehr als zwei Jahrzehnten beim Ausbau der Zentrale und weiteren Themen rund um zusätzliche Standorte im Stadtgebiet.

Von Essen aus internationale Expansion unterstützen

Der aktuelle Neubau spiegelt auch die mittlerweile internationale Ausrichtung des Familienunternehmens wider: „Unser Wachstum hängt nicht nur mit der Entwicklung in Deutschland zusammen, sondern immer stärker mit der internationalen Expansion“, sagt Heinrich Deichmann. Aktuell sind rund 39.000 Mitarbeiter in 25 Ländern für das Unternehmen tätig. Nach Belgien kommt in diesem Jahr noch Frankreich hinzu. Eine Entwicklung, die auch Arbeitsplätze in der Essener Verwaltung schafft, von wo aus DEICHMANN die internationale Expansion unterstützend begleitet.

DEICHMANN investiert 92 Mio. Euro in Deutschland

DEICHMANN plant, sowohl digital als auch stationär weiter zu wachsen und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Allein in Deutschland investiert das Unternehmen im laufenden Jahr für Modernisierungen und Erweiterungen des Filialnetzes sowie für Logistik und IT-Infrastruktur mit dem Schwerpunkt Digitalisierung 92 Mio. Euro. Die Erweiterung der Zentrale ist mit einem Volumen von rund 6 Mio. Euro ein Teil dieser Investitionen.

Realisiert wird das Projekt von der Firma LIST AG aus Bielefeld als Generalunternehmer.





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