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05.04.2019 Richtfest des Alexander-Quartiers in Berlin

Fotograf / Quelle: Brick Visual / KSP Jürgen Engel Architekten, Berlin
Am Mittwoch dieser Woche fand in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien das Richtfest des Alexander-Quartiers statt. In unmittelbarer Nähe des Berliner Alexanderplatzes und des Kaufhauses „Alexa“ entsteht ein urbaner, lebendiger Stadtbaustein mit Hotel- und Büronutzung. ZÜBLIN errichtet als Generalunternehmen den elfgeschossigen Hotel- und Bürokomplex (inkl. Untergeschoss und Dachgeschoss).

Das moderne Quartiersgebäude bietet auf einer Grundstücksfläche von ca. 4.900 m² eine Bruttogeschossfläche von 29.560 m² mit 475 Hotelzimmern und 8.300 m² Büroflächen sowie u. a. ein Outdoor-Fitnessstudio, ein Restaurant mit Bar, Bibliotheks- und Studier-Bereiche. ZÜBLIN errichtet die Tiefgarage und den Hoteltrakt schüsselfertig und den Büroteil als veredelten Rohbau. Außerdem führt das Bauunternehmen mit Sitz in Stuttgart die Fassadenarbeiten aus. Die plastischen Fassaden gliedern sich in einen Sockelbereich, die darüber liegenden Regel-geschosse und zurückversetzte Staffelgeschosse.

Auftraggeber des Projekts mit einer Gesamtauftragssumme im hohen zweistelligen
Mio.-€ -Bereich ist für den Bürotrakt eine Projektgesellschaft des European Student Housing Fund und für den Hotelteil ein Joint Venture aus European Student Housing Fund (70 %), vertreten durch die BaseCamp Student GmbH mit Sitz in Frankfurt, und The Student Hotel (30 %), die gleichzeitig das spätere Hotel betreiben werden. Errichtet wird das Gebäude nach Entwürfen der KSP Jürgen Engel Architekten, die Ausführungsplanung übernimmt das pbr Planungsbüro Rohling AG. Die Gesamtfertigstellung des Alexander-Quartiers ist für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant.

Michael Stange, technischer Leiter des ZÜBLIN-Bereichs Thüringen, lobte die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber: „Der Bau des Alexander-Quartiers hat sich durch Arbeiten der Berliner Verkehrsbetriebe an U-Bahntunneln unter dem Gebäude um mehrere Monate verzögert. Gemeinsam mit dem Bauherrn haben wir Lösungen zur Beschleunigung des Zeitplans gefunden, so dass das Hotel trotzdem voraussichtlich wie geplant am 1.9.19 den Betrieb aufnehmen kann.“

Internationales Studentenhotelund Bürofläche für WeWork

„The Student Hotel Berlin wird Studenten, Start-Ups, Freelancer und die lokale Nachbarschaft miteinander vernetzen“, so Charlie MacGregor, Gründer und CEO der The Student Hotel Gruppe. „Wir freuen uns, unser deutsches Abenteuer in Berlin fortzusetzen, einer Stadt, die wie The Student Hotel einer jungen und internationalen Gemeinschaft ein Zuhause bietet.“

Derzeit verfügt die The Student Hotel-Gruppe über 4.500 Hotelzimmer in Amsterdam, Rotterdam, Den Haag, Eindhoven, Maastricht, Groningen, Barcelona, Florenz, Dresden und Paris. In Kürze kommen weitere Zimmer in Berlin und Bologna dazu. Bis 2020 sollen weitere Standorte mit insgesamt 15.000 Betten durch Akquise und Entwicklung der Standorte in Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und in Großbritannien den Gästen zur Verfügung stehen.

Das Unternehmen WeWork, das weltweit moderne und flexible Arbeitsbereiche plant, baut und betreibt, hat bereits den Mietvertrag über 8.000 m² Bürofläche inkl. Außenbereiche unterzeichnet.

Charakteristische Architektur im Herzen Berlins

Hannes Meisehen, Architekt und Leiter Büro Berlin von KSP Jürgen Engel Architekten, beschreibt die neue urbane Landmarke wie folgt: „Für die zwei unterschiedlichen Nutzungen Büro und Hotel haben wir einen gemeinsamen architektonischen Ausdruck gesucht, der zugleich die jeweiligen Nutzungsarten sichtbar macht. Die Fassadengestaltung zeichnet sich durch eine klare Gliederung, ein helles, freundliches Erscheinungsbild und schräg eingeschnittene Fensterlaibungen aus, welche die Fensteröffnungen optisch vergrößern. Durch die Verwendung von großformatigen Architekturbeton-Elementen (Büro) und durch eine Putzfassade (Hotel) heben sich Hotel- und Büronutzung subtil voneinander ab. Die plastisch ausgebildeten Fensterlaibungen und der geschossweise Richtungswechsel verleihen dem Gebäudekomplex sein charakteristisches Erscheinungsbild.“










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