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08.03.2016 Dr. Westphal folgt auf König als Vorstandssprecher ZIA der Region Mitte

Von links: Axel König, Dr. Bernadette Weyland, Andreas Schulten, Dr. Constantin Westphal. Fotocredit: Christoph Boeckheler
Im Rahmen der gestrigen Regionalveranstaltung „Perspektiven des Immobilienmarktes in der Rhein-Main-Region“ hat Axel König MRICS, Gesellschafter der NAI apollo group, seine Funktionen als Vorstandssprecher der ZIA-Region Mitte an Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt, übergeben. „Wir danken Herrn König für seine geleistete Arbeit als Regionalvorsitzender der ZIA-Region Mitte und freuen uns, den Staffelstab nun an Dr. Westphal weiter zu reichen, einen ausgezeichneten Experten mit einer umfassenden Kompetenz in zahlreichen Bereich der Immobilienwirtschaft. Axel König wird uns als Mitglied im Präsidium erhalten bleiben und den ZIA somit auch zukünftig bereichern“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Fokus

Im Vordergrund der Veranstaltung standen aber in erster Linie die Inhalte und die Herausforderungen für den Immobilienmarkt in der Region Mitte. „Die Rhein-Main-Region bleibt auch weiterhin ein attraktiver Standort: gut so! Doch diese Anziehungskraft hat auch ihre Kehrseite. Als eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre sehe ich deshalb die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in unseren wachsenden Städten“, sagte Hessens Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland in ihrem Grußwort. Die Landesregierung leiste ihren Anteil daran, indem sie den kommunalen Wohnungsbau im Rahmen des Hessischen Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) mit dem Programmteil „Wohnraum“ in Höhe von rund 230 Millionen Euro fördere, so Weyland.

Frankfurt ist eine der leistungsfähigsten Städte Deutschlands

Andreas Schulten, Vorstandsmitglied der bulwiengesa, stellte anschließend die Ergebnisse des Frühjahrsgutachtens der Immobilienweisen für die Region Mitte vor. „Frankfurt hat in den letzten Jahren als A-Stadt strukturelle Probleme zu bewältigen gehabt. Die Frage ist, welche Auswirkungen ein Brexit hätte und ob diese Probleme durch den Brexit kompensiert werden könnten. Beim Wohnungsmarkt dagegen ist Frankfurt eine der leistungsfähigsten Städte Deutschlands und liegt bei der Anzahl der Neubauwohnung pro Einwohner an der Spitze.“

Potentiale der Region voll ausschöpfen

„Die historisch niedrigen Zinsen, günstige Finanzierungskonditionen und eine hohe Liquidität sorgten zuletzt auch in Hessen dafür, dass das Investitionsvolumen von Immobilienanlagen neue Rekorde erzielte. Die Wachstumsdynamik bei den gewerblichen Mieten verflachte dagegen, und der Banken- und Finanzstandort Frankfurt am Main musste Einbußen beim Flächenumsatz von Büro-, Unternehmens-, Logistik- und Hotelimmobilien hinnehmen. Jetzt müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass sich in unserer Region die Investment- und Mietmärkte nicht entkoppeln und wir die Voraussetzungen dafür schaffen, die Potentiale unserer Region voll auszuschöpfen. Hierzu zählt natürlich auch der Wohnungsmarkt im Rhein-Main-Gebiet mit seinen steigenden Mieten. Angesichts der explodierenden Nachfrage, sich verschärfender gesetzlicher Rahmenbedingungen und steigender Bau- und Grundstückskosten gilt es, gemeinsam kluge Antworten zu finden. Ich freue mich, dass ich dem Regionalverband Mitte des ZIA in dieser spannenden Zeit vorstehen darf“, erklärt Westphal.





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