News RSS-Feed

13.10.2014 Stilprägende Architektur für Projekt Leben am Ostpark in München

Foto: KSP Jürgen Engel Architekten
Am Samstag, den 11.Oktober, feierte das Wohnbauprojekt „Leben am Ostpark“ in München-Perlach Richtfest. Wie es traditionell üblich ist, wurde die Fertigstellung des Rohbaus in Anwesenheit zahlreicher Gäste gefeiert. Zu den Festrednern zählten Manfred Senff, Geschäftsführer ZIMA Projektentwicklung Deutschland GmbH, und Architekt Heinz Mornhinweg, Geschäftsführer von KSP Jürgen Engel Architekten. Der markante Neubau mit abgeschrägten Gründächern wird nach den Plänen von KSP Jürgen Engel Architekten, München, im Auftrag der ZIMA Projektentwicklung Deutschland errichtet, einem Unternehmen aus Österreich, das mit diesem Bauvorhaben in der Albert-Schweitzer-Straße 76 sein erstes Projekt in Deutschland realisiert.

Das neue Wohnbauprojekt zählt zu den derzeit architektonisch stilprägendsten Bauvorhaben in der Landeshauptstadt München. Die außergewöhnliche Architektur mit ihrer markanten Silhouette hat einen hohen Wiedererkennungswert und stiftet Identität für ein Quartier, das von Großstrukturen für Shopping und Gewerbe sowie zeilenförmiger, vielgeschossiger Wohnbebauung geprägt ist.

Im Frühjahr 2012 begann die Planung des Vorentwurfes für das Wohnbau-projekt „Leben am Ostpark“, im August 2013 wurde der Bauantrag von der Bauaufsicht genehmigt, im September 2013 war Baubeginn (Spatenstich am 28.9.2013) und im Oktober 2014 wurde der Rohbau planmäßig fertig gestellt. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Mitte 2015 geplant. Neben 139 Eigentumswohnungen auf rund 10.600 m² Wohnfläche (Nutzfläche) bietet das 8-geschossige Wohn- und Geschäftshaus in München Neuperlach auf ca. 26.500 m² Bruttogeschossfläche (BGF) im Erdgeschoss auch Flächen für Gewerbe auf rund 2.150 m² (Nutzfläche). Hierzu zählen Nutzungen wie Einzelhandel, Gastronomie und eine Kita.

Entwurf

Architekt Heinz Mornhinweg, Geschäftsführer von KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, beschreibt die Qualitäten des Neubaus wie folgt: „Mit seiner markanten Silhouette hat das Wohnhaus einen hohen Wiedererkennungswert und gibt dem Quartier eine neue Identität. Die markanten Schrägdächer setzen ein weithin sichtbares Zeichen innerhalb der Bestandsbebauung. Sie umrahmen den Innenhof, der durch die Schrägstellung der Dachflächen optimal belichtet wird und eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Bewohner bietet. Dieses Konzept der sogenannten „Lichten Höfe“ hat auch die Stadtgestaltungskommission München überzeugt.“

Das Konzept der sogenannten „Lichten Höfe“ basiert auf der Überlegung, dass der Hof und somit alle Zimmer, die sich zum Hof hin orientieren, mehr Tageslicht erhalten, wenn sich der Hof dank der markanten Schrägdächer nach oben hin aufweitet und somit besser belichtet wird als bei einem konventionellen Hofhaus. Somit bietet der Wohnkomplex, der im Osten direkt an das Einkaufszentrum LIFE angrenzt, für alle Bewohner einen besonderen Wohnkomfort und einen attraktiven Aufenthaltsbereich im Zentrum der An-lage („Piazza“). Ziel war es, für die Bewohner ein individuelles Wohnumfeld mit besonderer Atmosphäre zu schaffen. Der Neubau in München Neuperlach soll zugleich von den positiven Standortfaktoren wie dem nahegelegenen Ostpark profitieren. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindergärten sind fußläufig zu erreichen. Die Nähe zur U-Bahnstation (Quiddestraße) lädt zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ein.

Wohnnutzung

Die Wohnungen befinden sich im 1. bis 7. Obergeschoss. Das vielfältige Wohnungsangebot reicht von 1- bis 5-Zimmerwohnungen (35 m² bis 150 m²), davon machen die 2- bis 4-Zimmerwohnungen einen Großteil aus. Ein Drittel aller Wohnungen ist darüber hinaus barrierefrei gestaltet und vergrößert somit das Spektrum der angesprochenen Wohnungsinteressenten. Alle Wohnungen haben eine Loggia, Balkon oder Terrasse. Die Erschließung erfolgt jeweils über ein Treppenhaus mit Aufzug. Die Tiefgarage bietet 172 Stellplätze. Der Wohnkomplex wird nach dem KfW 70 Standard realisiert.

Fassade

Zum Innenhof hin bestimmen bodentiefe Fensteröffnungen und Loggien das Bild der hell verputzten Hoffassade. Die Loggien und Balkone haben transparente Glasbrüstungen und solche aus perforiertem Metall. Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes wird ebenfalls durch Loggien und regelmäßige, bodentiefe Fensteröffnungen geprägt. Der Sockel setzt sich als hinterlüftete Fassade aus robustem Architekturbeton in Material und Farbigkeit gestalterisch klar von den Obergeschossen ab.


Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!