04.12.2025 DVFA: Positionspapier zur Additionalität von nachhaltigen Investments
Mit ihrem Positionspapier zum Thema „Additionalität“ will die DVFA in der Expertendiskussion um die Nachhaltigkeitswirkung von Investitionen den Fokus darauf lenken, Kapitalströme für die umfassende Transformation der Realwirtschaft zu aktivieren.
Der DVFA-Fachausschuss Sustainability, der das Positionspapier federführend erstellt hat, wendet sich gegen das oft verwendete Konzept der Additionalität. Additionalität verlangt von jeder einzelnen Investition eine zusätzliche (additionale) Wirkung, um als nachhaltig klassifiziert werden zu können. Eine solche enge Definition würde praktisch allen Sekundärmarkttransaktionen einen Nachhaltigkeitseffekt absprechen.
Beispielsweise wäre die Erstzeichnung einer grünen Anleihe, mit der Windkraftanlagen finanziert werden, zwar additional und ökologisch wirkungsvoll im Sinne einer realwirtschaftlichen Vermeidung von Kohlendioxidemissionen. Beim Weiterverkauf der grünen Anleihe über die Börse könnte der neue Erwerber aber bei strenger Additionalität diese ökologische Wirkung nicht mehr für sich reklamieren, da keine zusätzliche Windkraftanlage entsteht. Für die Fortführung von nachhaltigen Investitionen über ihren oft langen Lebenszyklus sind jedoch gerade auch Sekundärmarktinvestoren wichtig, durch die klassische Funktionen des Kapitalmarktes wie Fristen-, Losgrößen- und Risikotransformation erfüllt werden.
Die DVFA unterstützt hingegen einen Ansatz, der die Transformation in der Breite fördern kann und sich nicht auf sortenreine Einzelprojekte konzentriert, wie Axel Brosey, Mitglied im Fachausschuss und Co-Autor des Positionspapiers, erläutert: „Entscheidend für nachhaltige Transformation sind Kapitalströme in zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Nicht enge Additionalitätskriterien, sondern die breite Mobilisierung von Kapital motiviert Unternehmen zu ambitionierten Klimazielen und strategischer Anpassung. Das ist der Investor-Beitrag, der wirkt.“
Der DVFA-Fachausschuss Sustainability, der das Positionspapier federführend erstellt hat, wendet sich gegen das oft verwendete Konzept der Additionalität. Additionalität verlangt von jeder einzelnen Investition eine zusätzliche (additionale) Wirkung, um als nachhaltig klassifiziert werden zu können. Eine solche enge Definition würde praktisch allen Sekundärmarkttransaktionen einen Nachhaltigkeitseffekt absprechen.
Beispielsweise wäre die Erstzeichnung einer grünen Anleihe, mit der Windkraftanlagen finanziert werden, zwar additional und ökologisch wirkungsvoll im Sinne einer realwirtschaftlichen Vermeidung von Kohlendioxidemissionen. Beim Weiterverkauf der grünen Anleihe über die Börse könnte der neue Erwerber aber bei strenger Additionalität diese ökologische Wirkung nicht mehr für sich reklamieren, da keine zusätzliche Windkraftanlage entsteht. Für die Fortführung von nachhaltigen Investitionen über ihren oft langen Lebenszyklus sind jedoch gerade auch Sekundärmarktinvestoren wichtig, durch die klassische Funktionen des Kapitalmarktes wie Fristen-, Losgrößen- und Risikotransformation erfüllt werden.
Die DVFA unterstützt hingegen einen Ansatz, der die Transformation in der Breite fördern kann und sich nicht auf sortenreine Einzelprojekte konzentriert, wie Axel Brosey, Mitglied im Fachausschuss und Co-Autor des Positionspapiers, erläutert: „Entscheidend für nachhaltige Transformation sind Kapitalströme in zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Nicht enge Additionalitätskriterien, sondern die breite Mobilisierung von Kapital motiviert Unternehmen zu ambitionierten Klimazielen und strategischer Anpassung. Das ist der Investor-Beitrag, der wirkt.“




