29.04.2026 Wie sich die Sprache in Immobilienanzeigen verändert
„Liebhaberobjekt“, „für Handwerker“ oder „familienfreundliche Lage“ – solche Formulierungen gelten als typische Maklersprache. Eine aktuelle Analyse von 60.000 Immobilieninseraten auf ImmoScout24 zeigt jedoch: Statt dieser bekannten Floskeln setzen Anbieter heute überwiegend auf allgemeine Begriffe wie „hell“, „gepflegt“ oder „großzügig“.
• Es dominieren generische Begriffe wie „gepflegt“, „hell“ und „großzügig“.
• Eigentumswohnungen werden überwiegend sachlich beschrieben – mit Fokus auf Zustand und Lage.
• Häuser werden emotionaler über Wohnumfeld und Lebensqualität inszeniert.
Die Analyse von ImmoScout24 zeigt deutliche Unterschiede in der Ansprache: Während bei Eigentumswohnungen vor allem Zustand und Wertigkeit im Fokus stehen, ist die Vermarktung von Häusern häufig emotional aufgeladen.
So dominieren bei Wohnungen Begriffe wie „gepflegt“ (34 Prozent), „hell“ (30 Prozent) und „zentral“ (20 Prozent). Sie beschreiben in erster Linie Zustand und Lage. Bei Einfamilienhäusern hingegen stehen Aspekte des Umfelds im Vordergrund: „großzügig“ (32 Prozent), „ruhig“ (24 Prozent) oder „freistehend“ (16 Prozent) vermitteln eher ein Wohngefühl als konkrete Zustandsbeschreibungen.
Von der Floskel zur Einordnung
Auffällig ist: Viele der heute dominierenden Begriffe sind zwar positiv besetzt, aber wenig spezifisch. Die meistverwendeten Begriffe sind „hell“, „großzügig“ oder „gepflegt“ – unabhängig von der Objektart.
Andere häufig genutzte Formulierungen sind zweideutig: So kann „ruhig“ eine eher abgelegene Lage beschreiben, während „charmant“ auf einen zweifelhaften Zustand hindeuten kann. Die tatsächliche Aussagekraft bleibt häufig Interpretationssache.
Für eine erfolgreiche Vermarktung sind konkrete Angaben entscheidend. Informationen zu Zustand, Baujahr oder Lage erhöhen die Aussagekraft und setzen realistischere Erwartungen.
• Es dominieren generische Begriffe wie „gepflegt“, „hell“ und „großzügig“.
• Eigentumswohnungen werden überwiegend sachlich beschrieben – mit Fokus auf Zustand und Lage.
• Häuser werden emotionaler über Wohnumfeld und Lebensqualität inszeniert.
Die Analyse von ImmoScout24 zeigt deutliche Unterschiede in der Ansprache: Während bei Eigentumswohnungen vor allem Zustand und Wertigkeit im Fokus stehen, ist die Vermarktung von Häusern häufig emotional aufgeladen.
So dominieren bei Wohnungen Begriffe wie „gepflegt“ (34 Prozent), „hell“ (30 Prozent) und „zentral“ (20 Prozent). Sie beschreiben in erster Linie Zustand und Lage. Bei Einfamilienhäusern hingegen stehen Aspekte des Umfelds im Vordergrund: „großzügig“ (32 Prozent), „ruhig“ (24 Prozent) oder „freistehend“ (16 Prozent) vermitteln eher ein Wohngefühl als konkrete Zustandsbeschreibungen.
Von der Floskel zur Einordnung
Auffällig ist: Viele der heute dominierenden Begriffe sind zwar positiv besetzt, aber wenig spezifisch. Die meistverwendeten Begriffe sind „hell“, „großzügig“ oder „gepflegt“ – unabhängig von der Objektart.
Andere häufig genutzte Formulierungen sind zweideutig: So kann „ruhig“ eine eher abgelegene Lage beschreiben, während „charmant“ auf einen zweifelhaften Zustand hindeuten kann. Die tatsächliche Aussagekraft bleibt häufig Interpretationssache.
Für eine erfolgreiche Vermarktung sind konkrete Angaben entscheidend. Informationen zu Zustand, Baujahr oder Lage erhöhen die Aussagekraft und setzen realistischere Erwartungen.




