11.05.2026 Höheres Klimarisiko, niedrigerer Preis: Effekte auf Wohnimmobilien
Paul Geßner zeigt in seiner Masterarbeit, wie sich Klimarisiken bei Wohnimmobilien systematisch bewerten lassen. Dafür zeichnen ihn die Unternehmen D.R.E.A.M. Deutsche Real Estate Asset Management, HANNOVER LEASING und die WISAG mit dem vierten NAIMMA aus. Die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises erfolgte am 7. Mai 2026 in Frankfurt am Main.
Starkregen, Hitze, Hochwasser: Für Immobilien wird der Klimawandel immer mehr zum Belastungstest. Was heute noch als sichere Anlage gilt, kann morgen schon unter Wertrisiken leiden – durch Extremwetter, strengere regulatorische Vorgaben oder steigende Kosten. Für Eigentümer, Investoren und Bestandshalter wird damit eine Frage immer drängender: Welche Gebäude bleiben zukunftsfähig und wo drohen Wertverluste? Genau diesem Thema hat sich Paul Geßner von der Technischen Hochschule Aschaffenburg in seiner Masterarbeit gewidmet. Die Hochschule bewertete die Arbeit mit der Bestnote 1,0.
Der Titel der prämierten Arbeit lautet: „Analyse der physischen und transitorischen Faktoren bei Bestandsimmobilien im Kontext des Klimawandels – Entwicklung einer Handlungsempfehlung zur Vermeidung von Stranded Assets“. Paul Geßner untersucht darin, wie sich Klimarisiken bei Wohnimmobilien erfassen und vergleichbar machen lassen. Dafür verbindet er zwei Risikobereiche, die in der Praxis oft getrennt betrachtet werden: physische Risiken durch Wetterereignisse und klimatische Veränderungen sowie transitorische Risiken durch Regulierung, Marktanforderungen und energetische Vorgaben.
Aus diesen Faktoren entwickelte der Preisträger ein Scoring-Modell, den sogenannten Stranded Asset Index. Er zeigt, wie stark eine Wohnimmobilie durch Klimarisiken gefährdet ist. Eine anschließende Regressionsanalyse macht deutlich: Je höher das Klimarisiko, desto niedriger der Angebotspreis von Wohnimmobilien. Dadurch entsteht eine methodische Grundlage, die Klimarisiken messbar, vergleichbar und vor allem entscheidungsrelevant macht.
Starkregen, Hitze, Hochwasser: Für Immobilien wird der Klimawandel immer mehr zum Belastungstest. Was heute noch als sichere Anlage gilt, kann morgen schon unter Wertrisiken leiden – durch Extremwetter, strengere regulatorische Vorgaben oder steigende Kosten. Für Eigentümer, Investoren und Bestandshalter wird damit eine Frage immer drängender: Welche Gebäude bleiben zukunftsfähig und wo drohen Wertverluste? Genau diesem Thema hat sich Paul Geßner von der Technischen Hochschule Aschaffenburg in seiner Masterarbeit gewidmet. Die Hochschule bewertete die Arbeit mit der Bestnote 1,0.
Der Titel der prämierten Arbeit lautet: „Analyse der physischen und transitorischen Faktoren bei Bestandsimmobilien im Kontext des Klimawandels – Entwicklung einer Handlungsempfehlung zur Vermeidung von Stranded Assets“. Paul Geßner untersucht darin, wie sich Klimarisiken bei Wohnimmobilien erfassen und vergleichbar machen lassen. Dafür verbindet er zwei Risikobereiche, die in der Praxis oft getrennt betrachtet werden: physische Risiken durch Wetterereignisse und klimatische Veränderungen sowie transitorische Risiken durch Regulierung, Marktanforderungen und energetische Vorgaben.
Aus diesen Faktoren entwickelte der Preisträger ein Scoring-Modell, den sogenannten Stranded Asset Index. Er zeigt, wie stark eine Wohnimmobilie durch Klimarisiken gefährdet ist. Eine anschließende Regressionsanalyse macht deutlich: Je höher das Klimarisiko, desto niedriger der Angebotspreis von Wohnimmobilien. Dadurch entsteht eine methodische Grundlage, die Klimarisiken messbar, vergleichbar und vor allem entscheidungsrelevant macht.




