21.05.2026 Fondsrating-Update Mai: Aktienmarkterholung auf breiter Front
Scope hat die Ratings für fast 7.300 Fonds aktualisiert. Verbessern konnten sich 292 Produkte, abwärts ging es für 369. Ein defensiver Mischfonds glänzt mit einer zweistelligen Jahresrendite, ein Marken-Portfolio kann nicht überzeugen.
Defensive Strategie mit zweistelliger Rendite
Der PrivatFonds: Kontrolliert hat in den vergangenen drei Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Im Sommer 2023 wurde der konservative globale Mischfonds noch mit D bewertet. Seither ist seine Rating-Punktzahl fast ununterbrochen gestiegen. Nun hat er die Höchstnote erhalten – zuletzt war das Anfang 2018 der Fall gewesen. Maßgeblichen Anteil an der guten Bewertung hat die starke Performance in der jüngeren Vergangenheit: In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Anteilswert um 11,9% – eine herausragende Leistung für einen defensiven Mischfonds. Das Fondsvermögen steckt in Aktien, Anleihen (inkl. High Yield), Geldmarktinstrumenten, Rohstoffen und Währungen. Der Aktienanteil liegt im Regelfall zwischen fünf und 45 Prozent, aktuell bewegt er sich am oberen Ende dieser Spanne.
Anleihenmix performt seit Jahren überdurchschnittlich
Die Rating-Historie des MSIF Global Fixed Income Opps Fund ist beeindruckend: In den vergangenen fünf Jahren trug der Fonds durchgehend ein Top-Rating, also Note A oder B. Nachdem er in den vergangenen zwölf Monaten mit B bewertet wurde, ist er nun auf das Spitzenniveau zurückgekehrt. Das Portfolio enthält einen Mix aus Unternehmensanleihen (Investment Grade und High Yield), forderungsbesicherten Wertpapieren (MBS, ABS) und Staatsanleihen. Nahezu alle Titel lauten auf US-Dollar.
Über alle betrachteten Zeiträume liegt der Fonds in puncto Rendite vor seiner Peergroup: Während Euro-Anleger mit gemischten globalen Rentenfonds in den vergangenen fünf Jahren im Mittel fast kein Geld verdient haben, kam das Morgan-Stanley-Produkt auf einen Zuwachs von knapp drei Prozent per annum. Im Gegenzug mussten Anleger eine höhere Volatilität und höhere zwischenzeitliche Verluste hinnehmen.
Markenstrategie überzeugt im globalen Wettbewerb nicht
Von Anfang 2023 bis März 2025 ging es mit der Rating-Punktzahl des Ninety One GSF Global Franchise stetig bergab. Als der Fonds im März 2025 ein D-Rating erhielt, schien dies ein Weckruf gewesen zu sein, denn anschließend verbesserte sich die Bewertung zusehends. Doch seit drei Monaten ist die Erholung beendet und nach der jüngsten Aktualisierung trägt der Fonds erneut ein D-Rating. Investiert wird vornehmlich in Aktien von Unternehmen, die eine hohe Qualität versprechen und in der Regel mit weltweit vertretenen Marken oder Franchiseunternehmen verbunden sind. Dieser Ansatz ist zwar vielversprechend, brachte in den vergangenen Jahren aber nicht die erhofften Zuwächse. Binnen drei Jahren etwa erzielte der Fonds ein jährliches Plus von 6,7%, die Peergroup Aktien Welt stieg derweil um 12,4% p.a.
Top- und Flop-Peergroups im vergangenen Monat
Nach einem katastrophalen März folgte im April eine rasche Erholung. Die renditestärksten Peergroups legten zweistellig zu. Spitzenreiter waren Fonds für globale Tech-Werte. Besonders gut lief es zudem für Aktienfonds, die in Asien investieren. Die entsprechenden Vergleichsgruppen hatten im März besonders gelitten, nachdem es durch den Iran-Krieg zu Engpässen bei der Ölversorgung gekommen war. Dieser Verlust wurde im April mehr als ausgeglichen. Bemerkenswert ist auch das gute Abschneiden der Aktien-Kategorien Alternative Energien und Ökologie Welt – eine Entwicklung, die durch die wiederbelebte Diskussion über eine Abkehr von fossilen Energieträgern unterstützt worden sein dürfte.
Auch die Verliererseite präsentiert sich im April als Spiegelbild zur Entwicklung im März. Damals zählten mehrere Renten-Peergroups mit US-Dollar-Fokus zu den Top-Gruppen. Nun finden sie sich unter den schwächsten Peergroups wieder. Auffällig ist darüber hinaus, dass sich die Vergleichsgruppe Aktien Gold & Edelmetalle nach ihrem Absturz im März nicht wieder erholte, sondern im April erneut zu den schwächsten Performern gehört.
Defensive Strategie mit zweistelliger Rendite
Der PrivatFonds: Kontrolliert hat in den vergangenen drei Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Im Sommer 2023 wurde der konservative globale Mischfonds noch mit D bewertet. Seither ist seine Rating-Punktzahl fast ununterbrochen gestiegen. Nun hat er die Höchstnote erhalten – zuletzt war das Anfang 2018 der Fall gewesen. Maßgeblichen Anteil an der guten Bewertung hat die starke Performance in der jüngeren Vergangenheit: In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Anteilswert um 11,9% – eine herausragende Leistung für einen defensiven Mischfonds. Das Fondsvermögen steckt in Aktien, Anleihen (inkl. High Yield), Geldmarktinstrumenten, Rohstoffen und Währungen. Der Aktienanteil liegt im Regelfall zwischen fünf und 45 Prozent, aktuell bewegt er sich am oberen Ende dieser Spanne.
Anleihenmix performt seit Jahren überdurchschnittlich
Die Rating-Historie des MSIF Global Fixed Income Opps Fund ist beeindruckend: In den vergangenen fünf Jahren trug der Fonds durchgehend ein Top-Rating, also Note A oder B. Nachdem er in den vergangenen zwölf Monaten mit B bewertet wurde, ist er nun auf das Spitzenniveau zurückgekehrt. Das Portfolio enthält einen Mix aus Unternehmensanleihen (Investment Grade und High Yield), forderungsbesicherten Wertpapieren (MBS, ABS) und Staatsanleihen. Nahezu alle Titel lauten auf US-Dollar.
Über alle betrachteten Zeiträume liegt der Fonds in puncto Rendite vor seiner Peergroup: Während Euro-Anleger mit gemischten globalen Rentenfonds in den vergangenen fünf Jahren im Mittel fast kein Geld verdient haben, kam das Morgan-Stanley-Produkt auf einen Zuwachs von knapp drei Prozent per annum. Im Gegenzug mussten Anleger eine höhere Volatilität und höhere zwischenzeitliche Verluste hinnehmen.
Markenstrategie überzeugt im globalen Wettbewerb nicht
Von Anfang 2023 bis März 2025 ging es mit der Rating-Punktzahl des Ninety One GSF Global Franchise stetig bergab. Als der Fonds im März 2025 ein D-Rating erhielt, schien dies ein Weckruf gewesen zu sein, denn anschließend verbesserte sich die Bewertung zusehends. Doch seit drei Monaten ist die Erholung beendet und nach der jüngsten Aktualisierung trägt der Fonds erneut ein D-Rating. Investiert wird vornehmlich in Aktien von Unternehmen, die eine hohe Qualität versprechen und in der Regel mit weltweit vertretenen Marken oder Franchiseunternehmen verbunden sind. Dieser Ansatz ist zwar vielversprechend, brachte in den vergangenen Jahren aber nicht die erhofften Zuwächse. Binnen drei Jahren etwa erzielte der Fonds ein jährliches Plus von 6,7%, die Peergroup Aktien Welt stieg derweil um 12,4% p.a.
Top- und Flop-Peergroups im vergangenen Monat
Nach einem katastrophalen März folgte im April eine rasche Erholung. Die renditestärksten Peergroups legten zweistellig zu. Spitzenreiter waren Fonds für globale Tech-Werte. Besonders gut lief es zudem für Aktienfonds, die in Asien investieren. Die entsprechenden Vergleichsgruppen hatten im März besonders gelitten, nachdem es durch den Iran-Krieg zu Engpässen bei der Ölversorgung gekommen war. Dieser Verlust wurde im April mehr als ausgeglichen. Bemerkenswert ist auch das gute Abschneiden der Aktien-Kategorien Alternative Energien und Ökologie Welt – eine Entwicklung, die durch die wiederbelebte Diskussion über eine Abkehr von fossilen Energieträgern unterstützt worden sein dürfte.
Auch die Verliererseite präsentiert sich im April als Spiegelbild zur Entwicklung im März. Damals zählten mehrere Renten-Peergroups mit US-Dollar-Fokus zu den Top-Gruppen. Nun finden sie sich unter den schwächsten Peergroups wieder. Auffällig ist darüber hinaus, dass sich die Vergleichsgruppe Aktien Gold & Edelmetalle nach ihrem Absturz im März nicht wieder erholte, sondern im April erneut zu den schwächsten Performern gehört.




