News RSS-Feed

14.10.2015 Offenbach und Frankfurt sollen EIN Stadtraum ohne Grenzen werden

Die Städte Offenbach und Frankfurt präsentieren Ihre Zusammenarbeit mit dem Urban Land Institute Germany. Mit einem internationalen Expertengremium, dem „ULI Advisory Services Panel“, wurden Strategien für eine gemeinsame zukunftsorientierte Entwicklung der Städte Offenbach und Frankfurt über geografische und administrative Grenzen hinweg erarbeitet und in dem Report “Frankfurt-Offenbach: EIN Stadtraum ohne Grenzen” zusammengefasst.

In der Podiumsdiskussion, moderiert von Miriam Beul-Ramacher, diskutierten der Bürgermeister der Stadt Frankfurt/Main, Olaf Cunitz, und der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach/Main, Horst Schneider, gemeinsam mit den ULI Vertretern Jürgen Fenk und Bernhard H. Hansen den ULI Report, um über ein erforderliches Vorgehen, neue Entwicklungspotentiale und eine nachhaltige Förderung wirtschaftlichen Wachstums, zu sprechen.

Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz hob die „guten, innovativen und vielversprechenden Ansätze hervor, die von den Fachleuten entwickelt wurden. Es lohnt sich, dass Offenbach und Frankfurt diese Ideen aufgreifen und weiterentwickeln. Beide Städte verfügen über noch ungenutzte Ressourcen, die wir aber nur heben können, wenn wir uns gemeinsam engagieren.“

Der Oberbürgermeister Offenbachs Horst Schneider führte hierzu aus, „die Stadtgrenze zwischen Oberrad und dem Offenbacher Westend – der Kaiserlei und der Offenbacher Hafen – sind die Verbindungsräume unserer Städte, die wir mit den Ideen aus dem ULI Advisory Services Panel zukunftsfähig gestalten möchten. In den Köpfen künftiger Generationen sollen sich nicht die Grenzen, sondern die großen gemeinsamen Chancen verfestigen.“

Ebenso zeigte sich Jürgen Fenk, ULI Germany Chairman und Mitglied des Vorstandes der Helaba, begeistert über das Projekt. „Was das ULI hier auf die Beine gestellt hat, ist einzigartig! Internationale Top-Leute der Immobilienbranche engagierten sich ehrenamtlich, um zwei Städte zusammenzubringen, die sich in vielen Aspekten einfach großartig ergänzen würden. Seitens ULI war es ein herausragendes Projekt, ich wünsche mir sehr, dass nun Frankfurt und Offenbach den Weg weitergehen.“

Claudia C. Gotz, Geschäftsführerin ULI Germany, hob abschließend hervor: „Das ULI Panel Frankfurt-Offenbach zeigt in einzigartiger Weise, welches Potential beide Standorte in der Außenbetrachtung – also der Einschätzung der externen und unabhängigen ULI Panellisten – haben. Ich hoffe, dass dieser Wegweiser nachhaltig umgesetzt werden kann und zukünftig hohe Akzeptanz finden wird.“

Der Bericht basiert auf dem ULI Advisory Services Panel, das die drei Partner im vergangenen Mai veranstaltet haben: Eine Woche lang hatte sich ein Expertengremium damit beschäftigt, wie eine noch engere Kooperation zwischen den beiden Großstädten innerhalb einer übergeordneten Konkurrenzsituation aussehen könnte. Es wurden Ideen und Strategien für eine gemeinsame zukunftsorientierte Entwicklung über geografische und administrative Grenzen hinweg ausgearbeitet.

„Frankfurt und Offenbach sind wie ein Puzzle, dessen Teile zusammengefügt das Bild einer größeren Gemeinschaft und Wirtschaft ergeben“, schreiben nun die zehn internationalen Fachleute aus der Regionalplanung, Stadtplanung und Immobilienwirtschaft in ihrem Bericht. Und benennen konkrete Flächennutzungsvorschläge sowie Umsetzungsempfehlungen.



Series-A-Finanzierungsrunde: Fünf Mio. Euro für Building Radar
Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!