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15.10.2015 Westeuropa im Attraktivitätsranking weiter führend

Abseits der vertrauten Zielregionen in Westeuropa, Nordamerika und den asiatischen Tigerstaaten stellen Seoul, Prag und Warschau aussichtsreiche Märkte für eine Investition in Immobilien dar. Diesen drei Städten bescheinigt das Beratungsunternehmen Wüest & Partner in seinem kürzlich veröffentlichten Report „Global Property Market“ insgesamt ein gutes Investitionsklima.

Auf Grundlage der ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen in den Volkswirtschaften der Welt analysiert Wüest & Partner die Leistungsfähigkeit der Länder und ihrer wichtigsten Kernstädte und bringt diese in ein Attraktivitätsranking. Während London, New York, Paris und Hong Kong die Liste der attraktivsten Städte nach wie vor anführen, konnten Toronto und Frankfurt ihre Position innerhalb eines Jahres um drei bzw. vier Positionen verbessern (auf Rang 8 bzw. 12). An den osteuropäischen Märkten bieten insbesondere Warschau, Prag und Budapest gute Perspektiven für Investoren, in Asien holt Seoul weiter auf.

Auf Länderebene betrachtet bilden nach wie vor die westeuropäischen Staaten eine solide Basis für Investitionen. Unter den zehn attraktivsten Nationen sind mit Finnland, Schweden, Großbritannien, Dänemark, Deutschland und den Niederlanden allein sechs westeuropäische. Deutschland rückt aufgrund seiner robusten ökonomischen Entwicklung und als Motor Europas drei Plätze vor auf Rang 8. „Wir erwarten weiteres deutliches Wachstum an den deutschen Immobilienmärkten“, erläutert Karsten Jungk, Geschäftsführer bei Wüest & Partner in Deutschland die Ergebnisse. „Für Europa werden aber auch insbesondere die deutlich besseren Aussichten in den Krisenländern Irland, Spanien und Portugal Signalwirkung haben“, so Jungk weiter. Für Irland wird für das Gesamtjahr 2015 ein um 3,6 Prozent wachsendes Bruttoinlandsprodukt erwartet, für Spanien ein Plus von 2,8 Prozent und für Portugal 1,6 Prozent.

In den USA ist die Wirtschaftsleistung im ersten Halbjahr 2015 trotz sinkender Ölpreise deutlich gestiegen, vornehmlich dank des steigenden Konsums der amerikanischen Verbraucher. Aber auch die Märkte Singapur, Kanada, Neuseeland und Australien präsentierten sich in guter Verfassung.

Insgesamt wurden in der ersten Jahreshälfte 2015 weltweit 9 Prozent mehr Immobilieninvestitionen getätigt als im Vorjahreshalbjahr. Ursache dafür sind vor allem die niedrigen Zinsen und die hohe Liquidität am Markt.

Wüest & Partner geht davon aus, dass sich das Wachstum in den entwickelten Volkswirtschaften kurzfristig fortsetzen wird, sich die Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern jedoch eher verlangsamt.




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