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28.10.2015 Kaufvertrag für Benjamin-Franklin-Village in Mannheim unterzeichnet

Foto: © Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation, Foto Kay Sommer
Nach zwei Jahren Verhandlungen hat die MWS-Projektentwicklungsgesellschaft mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) am 26. Oktober einen Vertrag über den Kauf des Benjamin-Franklin-Villages abgeschlossen. Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung hat der Aufsichtsrat der MWSP dem Kauf heute zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Entwicklung des FRANKLIN-Quartiers, des größten Stadtentwicklungsprojekts der Stadt Mannheim in den nächsten zehn Jahren.

"Ich bin außerordentlich erleichtert, dass wir nun so weit gekommen sind und wir mit einem der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte beginnen können. Deshalb hoffe ich, dass möglichst noch im November in Bundestag und Bundesrat eine positive Entscheidung erfolgt, damit ein zukunftsweisendes Quartier mit urbanen Bereichen und einem hohen Identifikationswert entstehen kann“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz über den Abschluss des Vertrags.

Der Vertrag geht nun als nächstes in die Bundesausschüsse. Die Entwicklung soll mit der Offizierssiedlung beginnen, dann folgen FRANKLIN-Mitte bis Ende März 2016 und schließlich das Columbus-Quartier an der B 38 bis zum Ende 2018. Diese Quartiere dienen zur Zeit der Flüchtlingsunterbringung. Mit Bund und Land konnte eine Einigung erzielt werden, dass die Flüchtlingsunterbringung auf Benjamin-Franklin nur vorübergehend erfolgen soll.

FRANKLIN – buntes Stadtquartier der Zukunft

Auf 144 Hektar, einer Fläche so groß wie die Mannheimer Innenstadt, sollen in FRANKLIN 4.000 Wohneinheiten für mindestens 8.000 Menschen aller Alters- und Einkommensklassen entstehen. Wohnen zur Miete oder der Erwerb von Wohneigentum, beides soll möglich sein. Dabei soll sowohl günstiger als auch gehobener Wohnraum entstehen. So werden 20 Prozent der Mietpreise unter 8 Euro liegen und Eigentum soll schon für weniger als 300.000 Euro erwerbbar sein.

Geschosswohnungshäuser und kleine Reihenhäuser, Passivenergiehäuser und Wohnungen in Hochhäusern mit 13 Stockwerken sollen sich abwechseln. Grundstücke von mehr als 550 m² sollen am Käfertaler Wald entstehen und ein Einkaufszentrum in FRANKLIN-Mitte. Für dieses Gesamtkonzept konnten mehr als 15 Investoren gewonnen werden. Beginn der Arbeiten in der Offizierssiedlung ist Anfang 2016 und es folgen Abbruch- und Erschließungsarbeiten rund um Lincoln-Arena und Kirche ab April 2016.

Für die beiden Geschäftsführer der MWSP, Dr. Konrad Hummel und Karl-Heinz Frings, beginnt jetzt eine Art „Countdown“ großer Entwicklungen. Wie schon in den zurückliegenden FRANKLIN-Tagen und FRANKLIN Factorys wird die Bevölkerung via Internet, Facebook, Newsletter und auf Veranstaltungen über eine neues, buntes „Stück“ Mannheim informiert.



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