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20.04.2016 Strenger Gruppe knackt die 100 Mio. Euro-Grenze

V. l.: Julien Ahrens, Leiter Finanzen und Personal Strenger Gruppe, Dr. Lis Hannemann-Strenger, Vertriebsleiterin Strenger Bauen und Wohnen und Senator h. c. Karl Strenger, Geschäftsführer Strenger Gruppe
„Deutschland erlebt derzeit den größten Zuzug seit der Nachkriegszeit. Angesichts der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt ist es heute wichtiger denn je, Menschen mit einem Dach über dem Kopf zu versorgen“, sagt Karl Strenger, Geschäftsführer der Strenger Gruppe. Am Mittwoch präsentierte das Unternehmen mit Firmensitz in Ludwigsburg ausgewählte Kenngrößen aus seinem Jahresabschluss 2015. Mit einem Produktionsumsatz von 111,7 Millionen Euro und einem Wachstum von 12 Prozent übertraf die Strenger Gruppe ihr Jahresziel 2015, das auf 100 Millionen Euro angesetzt war.

Die Firmengruppe stellte in den Regionen Stuttgart, München und Frankfurt 311 Wohneinheiten fertig und übergab diese an ihre Kunden. Insgesamt wurden vergangenes Jahr 331 Wohneinheiten im Wert von 130 Millionen Euro verkauft. Das Unternehmen konnte sein Eigenkapital auf 24 Millionen Euro steigern.
Zu den Höhepunkten im vergangenen Jahr zählte die Produkteinführung von NEST (New Estate Short Time). „Mit NEST hat die Strenger Gruppe für Kommunen und Landkreise ein innovatives Konzept entwickelt, das durch seine kurze Bauzeit und den niedrigen Preis optimal für den Flüchtlingswohnbau eingesetzt werden kann“, erklärt Strenger. „Durch die nachhaltige Massivbauweise lassen sich die Reihen- und Mehrfamilienhäuser mit geringem Umbauaufwand später in der zweiten Phase auch als sozialer Wohnraum oder Studentenunterkünfte nutzen.“

2015 konnte der erste Teil des außergewöhnlichen Siedlungsprojektes Arkadien Poing fertiggestellt werden. In dem Bauprojekt vor den Toren Münchens realisieren die Firmen Strenger Bauen und Wohnen und Baustolz gemeinschaftlich insgesamt 25 Eigentumswohnungen und 61 Häuser. Das Projektvolumen beträgt 50 Millionen Euro. „Im Poinger Seewinkel haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Bewohner für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und Ökologie erlebbar zu machen“, sagt Strenger. So wird auf dem Gemeinschaftsplatz von Arkadien Poing eine acht Meter hohe blumenförmige Stahlskulptur errichtet, die Regenwasser sammelt und mit Solarzellen und Windenergie Strom erzeugt, um damit den Platz zu beleuchten. Zudem entstehen in Arkadien Poing ein Gemeinschaftsgarten und Gemeinschaftsplätze mit Pavillon und Sitzmöglichkeiten. Auch ein Car-Sharing-Stellplatz mit Elektrotankstelle sowie kostenfreie Leihfahrräder für die zukünftigen „Arkadier“ und deren Gäste sind in der Siedlung zu finden.

Ebenfalls im Fokus steht eine nachhaltige Bauweise. „Wir verwenden ausschließlich wohngesunde Materialien und achten bei unseren Häusern sowohl beim Bau, als auch bei der Ausstattung auf Energieeffizienz“, sagt Strenger „Das gesamte Gebiet wird mit Fernwärme über Geothermie versorgt.“

Ausblick 2016

Im kommenden Jahr schreibt sich das regional verwurzelte Familienunternehmen ein moderates Wachstum von rund 8 Prozent auf die Fahnen. Insgesamt plant die Strenger Gruppe 2016 einen Produktionsumsatz von 335 Wohneinheiten im Wert von 120 Millionen Euro. Davon werden 120 Wohneinheiten im Wert von 45 Millionen Euro von der Firma Strenger Bauen und Wohnen realisiert, die exklusive Eigentumswohnungen im Hochpreissegment verkauft. Die Baustolz GmbH, die in den Regionen Stuttgart, München und Frankfurt Eigenheime zum Festpreis bis zu 20 Prozent unter dem Marktpreis realisiert, setzt sich 215 Wohneinheiten im Wert von 75 Millionen Euro zum Ziel. Zusätzlich sollen im Jahr 2016 circa 50 Wohneinheiten für den Mietwohnungsbau in den Bestand des Unternehmens übergehen. Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft sieht Karl Strenger zukünftig insbesondere im begrenzten Grundstücksangebot: „Nach wie vor ist Bauland für bezahlbaren Wohnraum knapp. Hier wünschen wir uns als Bauträger mehr Unterstützung von den Kommunen, schlicht durch die Ausweisung von Neubaugebieten.“ Denn Wohnraum müsse für eine breite Bevölkerung bezahlbar bleiben, fügt Strenger abschließend hinzu.




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