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17.06.2016 Immobilien-Auktion Köln: Bieterkampf um Silo im Mannheimer Hafen

Das Highlight der diesjährigen Sommer-Auktion des Veranstalters Westdeutsche Grundstücksauktionen AG (WDGA) trug die Katalognummer 55 und wurde deshalb zuletzt aufgerufen: ein Silo im Mannheimer Hafen. Das Mindestgebot betrug 65.000 Euro. Nach einem rasanten und spannenden Bieterwettstreit erfolgte der Zuschlag beim Höchstgebot von 387.000 Euro. Auch bei vielen anderen Objekten, die unter den Hammer kamen, wurden die Mindestgebote teils sehr deutlich übertroffen.

Während der Veranstaltung, die am 10. Juni 2016 im „Hilton Cologne Hotel“ stattfand, präsentierte das Kölner Auktionshaus insgesamt 55 Liegenschaften aus fünf Bundesländern und aus dem Stadtstaat Bremen. Zahlreiche Grundstücke, Wohnungen, Mehrfamilienhäuser, attraktive Gewerbeobjekte sowie auch eher originelle Immobilien wie ein Hochbunker in Saarbrücken oder eben das Silo im Mannheimer Hafen. „Ein reichhaltiges Angebot also für ertragsorientierte private Anleger sowie Profi-Investoren mit innovativen Ideen und überzeugenden Konzepten etwa für die Revitalisierung und Umnutzung von Gewerbeobjekten“, sagt Florian Horbach, Auktionator und WDGA-Vorstand.

Für erfahrene Profis geeignet war etwa das Warenhaus in Warstein (Kreis Soest) mit der Katalog-Nr. 49. Der Zuschlag wurde erteilt für 595.000 Euro. Ebenfalls ein Angebot für Profis war der Hochbunker in Saarbrücken (Nr. 17). Dieses Objekt wurde zu einem Mindestgebot von 33.000 Euro aufgerufen, der Zuschlag erfolgte zum Höchstgebot von 80.000 Euro. Das ehemalige Augustinerinternat im rheinland-pfälzischen Mayen fand zum Höchstgebot von 46.000 Euro einen neuen Eigentümer, gut drei Mal so viel wie das Mindestgebot von 15.000 Euro.

Eher auf ertragsorientierte Investoren zielte ein Mehrfamilienhaus in Bremerhaven (Nr. 20), das zu einem Mindestgebot von 39.000 Euro aufgerufen wurde. Der Zuschlag erfolgte bei 65.000 Euro. Drei Mehrfamilienhäuser in Hameln (Nr. 27) fanden einen neuen Eigentümer zum Höchstgebot von 298.000 Euro – spürbar höher als das Mindestgebot von 230.000 Euro. „Bei einer jährlichen Nettomiete von gut 43.000 Euro können diese Objekte für den neuen Eigentümer ein renditestarkes Investment sein“, ist WDGA-Vorstand Horbach überzeugt.

Ein spannendes Bieterrennen lieferten sich auch Interessenten bei der Katalog-Nummer 52, einem Einfamilienhaus mit Anbauten in Hilden, verkehrsgünstig gelegen zur nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf und zur Domstadt Köln. Die Versteigerung für dieses attraktive Objekt endete erst bei 196.000 Euro, nachdem es zu 119.000 Euro aufgerufen worden war. Auf großes Interesse schließlich traf auch die Katalog-Nummer 14, ein unbebautes Grundstück in Remagen (Landkreis Ahrweiler). Das Besondere: Der Erwerber darf dort ein Doppelhaus bauen und genießt einen unverbaubaren Blick auf den nur gut 100 Meter entfernten Rhein. Der Zuschlag erfolgte 104.000 Euro, nahezu doppelt so viel wie das Mindestgebot von 57.500 Euro.

Für WDGA-Vorstand und Auktionator Florian Horbach „ist das große Interesse für Immobilien-Investments verständlich. Private Anleger und Profi-Investoren wollen ihre Vermögen ertragreich anlegen. Angesichts der extrem niedrigen oder sogar der Negativzinsen ist dies unter Beachtung eines akzeptablen Risikos nur noch mit Immobilien möglich.“

Fortgesetzt wird das Versteigerungsjahr 2016 des Veranstalters Westdeutsche Grundstücksauktionen AG mit der Herbst-Auktion, die am Freitag, 16. September 2016, an gewohnter Stelle im Kölner „Hilton Cologne Hotel“ stattfindet.





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