19.11.2025 German Design Award für Münchens erstes Holz-Hybrid-Bürogebäude

© Yohan Zerdoun, R&S Immobilienmanagement GmbH
Archivfoto. © R&S Immobilienmanagement GmbH
Gerade fertiggestellt, schon lange vor Fertigstellung vollvermietet und bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet: Das Bürogebäude i8 im iCampus im Münchner Werksviertel wurde mit dem German Design Award 2026 als Winner prämiert. Der Award würdigt das i8 als wegweisendes Beispiel für ganzheitliche Architektur, Nachhaltigkeit, Nutzererlebnis und Designqualität. Erst vor wenigen Wochen hat das Objekt den renommierten ZIA Office Award erhalten.
Wer das Gebäude betritt, spürt sofort die Atmosphäre: Es riecht nach Holz, die Akustik wirkt natürlich, Tageslicht wandert durch das Foyer und die Büros. Eine auf Aufenthaltsqualität ausgelegte Gestaltung lässt Mitarbeiter gern ins Büro kommen. „Die Besonderheit des i8 besteht darin, dass die Idee der Holz-Hybrid-Konstruktion nicht an der Fassade endet, sondern sich konsequent im Inneren fortsetzt. Das Gebäude funktioniert wie ein begehbares Möbel – jedes Detail ist sichtbar, spürbar und funktional durchdacht. Holz bleibt als Werkstoff allgegenwärtig und schafft eine Atmosphäre, die Architektur und Nutzung verbindet“, sagt Tom Stehmann, Projektleiter bei der R&S Immobilienmanagement GmbH.
2.300 Tonnen gebundenes CO2 und Werksviertelgeschichte
Das i8 verkörpert die zeitgenössische Interpretation nachhaltigen Bürobaus nach den Entwürfen des dänischen Architekturbüros C.F. Møller. Die charakteristische Farbgebung der Fassade in Anlehnung an DB601 – der Eisenglimmerfarbe der Deutschen Bahn – referenziert auf die industrielle Standortgeschichte am Ostbahnhof. Vor allem aber stecken im i8 rund 1.700 Kubikmeter BauBuche, die mehr als 2.300 Tonnen CO2 binden. Die Holz-Hybrid-Konstruktion reduziert die CO2-Emissionen um rund 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen. Zudem besteht die Fassade aus recyceltem End-of-Life-Aluminium.
Die Nachhaltigkeit endet nicht an der Fassade, sondern prägt hinein bis ins Foyer und die Innenräume – vom Materialeinsatz über Farben bis zu den Texturen. „Nutzer erleben keine Brüche, sondern eine Einheit des Gebäudes“, erklärt Stehmann.
Biophiles Raumkonzept führt Holzidee im Innern fort
Die Idee des Holzes als Identitätsträger zeigt sich in den Büros. Für den Innenausbau der Büroflächen des Mieters Synopsys hat das beauftragte Unternehmen Gensler ein Raumkonzept entwickelt, dass das Thema Holz weiterführt und sich an hochwertigen Hotelwelten orientiert. Das Ergebnis umfasst modulare Möbelkonzepte, zoniertes Licht und ein Wechselspiel aus Geborgenheit und Offenheit.
"Mieter wie Synopsys berichten von einer 50%igen Steigerung der Büroanwesenheit nach dem Umzug ins i8 im Frühjahr 2025 - ein klarer Indikator für die Attraktivität und Wirkung des Gebäudes auf Mitarbeitende. Flexible Raumkonzepte, inspirierte Designlösungen und eine hospitality-orientierte Innenarchitektur machen die Bürowelten im Gebäude zu einem Magneten für Talente", sagt Philip Tidd, Regional Client Relationship Leader Europe bei Gensler München.
Sogar die Gastronomie im Erdgeschoss folgt dem ganzheitlichen Anspruch: Das soeben eröffnete Restaurant NICE ist kein standardisiertes Konzept, sondern ein Ort gelebter Regionalität. Fünf Freunde führen die Küche mit Leidenschaft, setzen auf regionale Zutaten und Handwerkskunst.
Wer das Gebäude betritt, spürt sofort die Atmosphäre: Es riecht nach Holz, die Akustik wirkt natürlich, Tageslicht wandert durch das Foyer und die Büros. Eine auf Aufenthaltsqualität ausgelegte Gestaltung lässt Mitarbeiter gern ins Büro kommen. „Die Besonderheit des i8 besteht darin, dass die Idee der Holz-Hybrid-Konstruktion nicht an der Fassade endet, sondern sich konsequent im Inneren fortsetzt. Das Gebäude funktioniert wie ein begehbares Möbel – jedes Detail ist sichtbar, spürbar und funktional durchdacht. Holz bleibt als Werkstoff allgegenwärtig und schafft eine Atmosphäre, die Architektur und Nutzung verbindet“, sagt Tom Stehmann, Projektleiter bei der R&S Immobilienmanagement GmbH.
2.300 Tonnen gebundenes CO2 und Werksviertelgeschichte
Das i8 verkörpert die zeitgenössische Interpretation nachhaltigen Bürobaus nach den Entwürfen des dänischen Architekturbüros C.F. Møller. Die charakteristische Farbgebung der Fassade in Anlehnung an DB601 – der Eisenglimmerfarbe der Deutschen Bahn – referenziert auf die industrielle Standortgeschichte am Ostbahnhof. Vor allem aber stecken im i8 rund 1.700 Kubikmeter BauBuche, die mehr als 2.300 Tonnen CO2 binden. Die Holz-Hybrid-Konstruktion reduziert die CO2-Emissionen um rund 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen. Zudem besteht die Fassade aus recyceltem End-of-Life-Aluminium.
Die Nachhaltigkeit endet nicht an der Fassade, sondern prägt hinein bis ins Foyer und die Innenräume – vom Materialeinsatz über Farben bis zu den Texturen. „Nutzer erleben keine Brüche, sondern eine Einheit des Gebäudes“, erklärt Stehmann.
Biophiles Raumkonzept führt Holzidee im Innern fort
Die Idee des Holzes als Identitätsträger zeigt sich in den Büros. Für den Innenausbau der Büroflächen des Mieters Synopsys hat das beauftragte Unternehmen Gensler ein Raumkonzept entwickelt, dass das Thema Holz weiterführt und sich an hochwertigen Hotelwelten orientiert. Das Ergebnis umfasst modulare Möbelkonzepte, zoniertes Licht und ein Wechselspiel aus Geborgenheit und Offenheit.
"Mieter wie Synopsys berichten von einer 50%igen Steigerung der Büroanwesenheit nach dem Umzug ins i8 im Frühjahr 2025 - ein klarer Indikator für die Attraktivität und Wirkung des Gebäudes auf Mitarbeitende. Flexible Raumkonzepte, inspirierte Designlösungen und eine hospitality-orientierte Innenarchitektur machen die Bürowelten im Gebäude zu einem Magneten für Talente", sagt Philip Tidd, Regional Client Relationship Leader Europe bei Gensler München.
Sogar die Gastronomie im Erdgeschoss folgt dem ganzheitlichen Anspruch: Das soeben eröffnete Restaurant NICE ist kein standardisiertes Konzept, sondern ein Ort gelebter Regionalität. Fünf Freunde führen die Küche mit Leidenschaft, setzen auf regionale Zutaten und Handwerkskunst.




