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16.12.2014 Europa muss eine kluge Allianz gegen die USA entwickeln

„Was fehlt, ist eine kluge europäische Allianz gegen die USA“, sagte EU- Kommissar Günther H. Oettinger (Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, und Kommissar für Energie von 2010 bis 2014) am 10.12.2014 in Frankfurt anlässlich der Veranstaltung „Herausforderung für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit – von Energie bis Digitales“. Hierzu hatten der Wirtschaftsclub Rhein-Main und der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) gemeinsam eingeladen. Nach der unterhaltsamen Begrüßung der rund 350 Gäste aus Politik und Wirtschaft durch Oliver Weiß (Präsident Wirtschaftsclub Rhein-Main) diskutierte Axel König (Regionalvorstand des ZIA, Region Mitte; und Immobilienunternehmer) mit Prof. Dr. Utz Claassen (Top Manager, Unternehmer, Wissenschaftler, Publizist und Buchautor) über Energie-Fragen, die insbesondere die Immobilienbranche bewegen.

Im anschließenden Zwiegespräch mit Prof. Dr. Utz Claassen sagte Günther H. Oettinger „Die USA hat Zugang zu günstiger Energie, ist demografisch deutlich jünger, sorgt ständig für digitale Innovationen und verfügt über ein hohes Kapital bzw. Börsenwerte. Wir müssen eine europäische Strategie entwickeln!“

„Die Politik hat die Folgewirkungen der Energiewende nicht bedacht. Es gab keine vorherige Analyse – das wäre in einem Wirtschaftsunternehmen nicht möglich“, so Prof. Dr. Utz Claassen.

„Die von Herrn Altmaier 2013 genannten 1.000 Mrd. Euro Kosten für die Energiewende zahlen die Steuerzahler und der Stromzahler. Das sind 12.500 Euro pro Kopf, für eine dreiköpfige Familie also 37.500 Euro. Es wäre interessant, eine Umfrage unter den Bürgern durchzuführen, ob sie bereit sind, diesen Betrag zu zahlen. Zumal sie noch nicht einmal wissen, was sie tatsächlich dafür bekommen“, so Claassen weiter.

„Deutschland sollte lieber 300.000 neue Lehrer einstellen als 1.000 Mrd. Euro für eine fehlgesteuerte Energiewende aufwenden“, sagte Prof. Dr. Utz Claassen.



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