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06.05.2015 Kreativität der Wohnungsunternehmen in Thüringen in Gefahr?

Thüringens Wohnungswirtschaft ist kreativ wie nie zuvor. Doch die Rahmenbedingungen dafür werden nachweislich schwieriger. Das sind die beiden Hauptbotschaften anlässlich der „Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft“ am 6. und 7. Mai in Suhl. Die vom Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft vtw. organisierte Fachveranstaltung steht unter dem Motto „NACHHALTIGKEIT. Weil alles Folgen hat.“ Diesem Leitgedanken folgt auch die Verleihung des Innovationspreises „Zukunft Stadt“ 2015 unter der Schirmherrschaft von Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, an Preisträger aus Erfurt und Rudolstadt. Gleichzeitig aber stehen die Bauherren mit den innovativsten Ideen künftig vor einer großen Herausforderung: Die zweite Leerstandswelle in Thüringen wird Realität.

The winner is: Innovationspreis „Zukunft Stadt“ verliehen

Heute (06.05.15) übergab Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, mit Constanze Victor, Verbandsdirektorin des vtw., den Innovationspreis „Zukunft Stadt“ 2015. Der Preis wird vom Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw.) in Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen sowie der Stiftung Baukultur Thüringen seit dem Jahr 2001 im Zweijahresrhythmus ausgelobt. Die drei mit jeweils 2.500 Euro ausgezeichneten Gewinner sind:

• „Wohnen im Klassenzimmer“. Umbau einer Schule zu einer Wohnanlage, Erfurt
Bauherren: Wohnungsbaugenossenschaft „Gut Heim“ eG und AWO Alten-, Jugend- und Sozialhilfe gGmbH
Die clevere Idee: Klassenzimmer einer ehemals genutzten Schule in altersgerechte Wohnformen umbauen. Insbesondere die nachhaltige Nutzung des Gebäudebestandes und das Engagement im Bereich sozialer Wohnprojekte stellen eine wesentliche Aufgabe für den künftigen Umgang mit dem Gebäudebestand dar.
• Modernes Wohnen am Fuße der Heidecksburg, Rudolstadt
Bauherr: RUWO Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH
Über 20 Jahre wurde die Fläche unterhalb der Burg als wilder Parkplatz genutzt. Mit der dreigeschossigen Quartiersrandbebauung wurde somit Stadtreparatur betrieben. Das Energiekonzept des Gebäudes basiert auf einer zentralen Pelletheizung sowie Frischwasserstationen in jeder Wohnung.

• Umbau und Sanierung des Quartiers „Schremscheweg“, Rudolstadt
Bauherr: Wohnungsgenossenschaft Rudolstadt eG
Hier kam es zu einem nachhaltigen Umbau eines Plattenbaugebietes auf der Grundlage eines langfristigen Entwicklungskonzeptes. Weitreichende Durchgrünung, Abriss und Sanierung führten zu einem neuen Charakter des Stadtgebietes.

Eine Anerkennung erhielten folgende zwei Projekte:

• Mehrgenerationenwohnen mit Handel am Markt, Altenburg
Bauherr: Städtische Wohnungsgesellschaft Altenburg mbH
Mit der Neubebauung am westlichen Teil des Altenburger Hauptmarktes erhielt der Stadtkern von Altenburg einen wesentlichen Impuls zur weiteren Belebung und
Entwicklung. Es ist das umfangreichste Bauvorhaben seiner Art in Altenburg, das einen wesentlichen Beitrag zur Stadtreparatur leistet.

• Neubau Wohngebäude im Wohnpark „Am Kohlenweg“, Ilmenau
Bauherr: Wohnungsbaugenossenschaft Ilmenau / Thüringen e.G.
Für die 8.000 m² große innerstädtische Brachfläche am südlichen Rand Ilmenaus entwarfen Architekturstudenten der Hochschule Coburg Gestaltungsideen. Begegnungsflächen, Atrium und ein Bau nach Energieeffizienzklasse A+ gehören zu den Merkmalen der Stadtvillen.



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