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30.05.2016 Highlights der Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH

Die treibenden Kräfte der Digitalisierung mit ihren Implikationen für urbane Zentren stehen im Mittelpunkt der Berliner Wirtschaftskonferenz CREATING URBAN TECH, die heute in Berlin gestartet ist. Geladen hatte Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer. Mehr als 250 Technologie-Experten aus aller Welt diskutierten während der eng getakteten eintägigen Veranstaltung die kommenden technologischen Lösungen für die Herausforderungen der rasant wachsenden Städte unter dem Motto: „Solutions from Berlin – Solutions for Berlin“.

Die Gastgeberin der Creating Urban Tech, Senatorin Cornelia Yzer, betonte eingangs der Konferenz: "Berlin ist zurück auf der Landkarte technologiestarker Wirtschaftsstandorte, weil wir die Chancen der Digitalisierung aktiv aufgreifen. Urbane Technologien zählen zu den Stärken der Berliner Wirtschaft. Von den neuen technologischen Möglichkeiten werden Bürger aber nur profitieren können, wenn wir dies durch smarte digitale Infrastrukturen flankieren. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, unsere Industriestandorte wie den Clean Tech Park Marzahn mit Übertragungsgeschwindigkeiten größer als 200 MBit pro Sekunde auszustatten und den neuen Mobilfunkstandard 5G als Testfeld in den Öffentlichen Raum Berlins zu bringen."

Aus Sicht des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller liegen große Chancen in den smarten Technologien: „Die Metropolen sind die Orte, an denen technologische Lösungen für die Städte von morgen entwickelt werden. Es geht darum, die Wertschöpfung zu erhöhen, Ressourcen effektiver zu nutzen, das Leben für die Menschen in unserer Gesellschaft lebenswerter zu gestalten und die demokratische Beteiligung auszubauen.“

Der Deutschland-Chef Rudolf Martin Siegers betonte das Engagement von Siemens für Smart City-Solutions. Aus seiner Sicht benötigt dies auch einen Wandel in den Konzernen: „Wir brauchen eine Start-up-Kultur bei Siemens, damit wir auch für junge Menschen attraktiv sind“.

Die Berliner Gründerszene ist mit zahlreichen Protagonisten und Technologien auf der Konferenz vertreten, darunter Allison Dring von der Firma Elegant Embellishments, die sich dem Feinstaubproblem in den Metropolen der Welt mit smogfressenden Fassaden annimmt.

Mit dabei auf der CREATING URBAN TECH auch Jens Landvogt vom Online-Karten- und Lokalisierungsdienst HERE, das dem autonomen Autofahren den Weg bereitet.

Die eintägige CREATING URBAN TECH-Konferenz ist eine Veranstaltung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin, unterstützt von der Investitionsbank Berlin (IBB), und wurde konzipiert vom Zukunftsforschungsinstitut 2b AHEAD ThinkTank. Sie ist der Auftakt zur Messe Metropolitan Solutions (31.5. -2.6.2016, City Cube, Berlin), die sich Fragen von Stadtentwicklung und Technologie widmet.



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