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26.06.2018 Digitalisierungsforum BFW 4.0: Visionen und Realitätscheck

Rund 60 Experten diskutierten im Rahmen des Digitalisierungsforum „BFW 4.0 – Entwickeln, bauen, erhalten…digital" am 26. Juni in Berlin, wie die Immobilienwirtschaft die digitale Transformation umsetzt und die Potenziale der neuen Technologien durch die Digitalisierung nutzen kann. Die Veranstaltung wurde vom BFW Bundesverband und dem BFW Landesverband Berlin/Brandenburg organisiert und findet in Kooperation mit Microsoft statt.

Dazu Thomas Groth, Vorstandvorsitzender des BFW Berlin/Brandenburg, in seinem Eingangsstatement: „Branchenübergreifend, von der Eisdiele, der KFZ-Werkstatt, dem Bauunternehmen, dem Projektentwickler bis zur Zeitungs-Redaktion, möchten alle selbstverständlich digital unterwegs sein. Doch was bedeutet das Zusammenspiel von Mensch und Maschine in der Zukunft? Das Digitalisierungsforum versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen und die Chancen und Risiken der digitalen Transformation für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft zu benennen."

Wie sich das Bauen im digitalen Zeitalter verändern wird und somit auch die Nutzung und Struktur zukünftiger Gebäude, stellte Dr. Alexander Rieck, Innovationsnetzwerk FuCon 4.0 Future Construction, Fraunhofer IAO, in seinem Eingangsvortrag eindrucksvoll dar.

Sebastian Hild von Microsoft beleuchtete in seiner Key-Note das Thema Digitalisierung & Ökosysteme und wie sich daraus Potentiale und Chancen für die Immobilienwirtschaft ergeben.

Mitglieder des BFW-Digitalisierungsbeirates stellten erste Ergebnisse der aktuell noch laufenden Umfrage „Status quo – Digitalisierung in der mittelständischen Immobilienwirtschaft" vor. „Wir stellen generell fest, dass das Thema in der Branche angekommen ist und einen entsprechend hohen Stellenwert innerhalb der Unternehmen hat. Es gibt kaum noch Unternehmen, die sich gar nicht mit ‚Digitalisierung‘ auseinandersetzen. Auf dem Weg zur praktischen Umsetzung in der Tiefe bestehen allerdings noch Hürden, die zu meistern sind. Daran müssen wir verstärkt arbeiten", sagte BFW-Beiratssprecher Andreas Beulich.

Bestandsimmobilien rücken beim Thema Digitalisierung immer mehr in den Fokus. In einer Diskussionsrunde erörterten die Teilnehmer, wie sich im Zuge der Digitalisierung bestehende Gebäude zukünftig „digitalisieren" lassen, welchen Einfluss die Nutzer darauf haben und welche Herausforderungen aktuell bestehen. Zudem stellten Startups und Industrieunternehmen neue Lösungen für die Branche vor. In der Gesprächsrunde „2 gegen 2" zeigten BFW-Mitgliedsunternehmen, wie sie erfolgreich neue Technologien im Unternehmen integrieren konnten.

„Auch die Immobilienwirtschaft wird sich in ihrer ganzen thematischen Breite dem Thema Digitalisierung am Ende nicht verschließen können. Offenheit für dieses Thema kann in Zeiten wachsenden Fachkräftemangels ein Schlüssel für die Zukunft von Unternehmen sein", so das Fazit von Susanne Klabe, Geschäftsführerin des BFW Berlin/Brandenburg.







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