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29.06.2018 Sensorberg qualifiziert sich bei MIPIM Startup Competition fürs Finale

Die auf die Digitalisierung kommerzieller Wohn- und Bürogebäude spezialisierte Sensorberg GmbH hat sich auf der ersten MIPIM PropTech Europe in Paris für die Endrunde der MIPIM Startup Competition in 2019 qualifiziert. Vor einer Fachjury pitchten insgesamt sechs PropTechs aus verschiedenen europäischen Nationen um den Einzug ins Finale des internationalen Wettbewerbs. Neben Sensorberg aus Berlin setzte sich auch das PropTech Spaceti aus Prag gegen die Konkurrenten durch. Beide europäischen Finalisten treten im März 2019 auf der MIPIM in Cannes dann gegen die Sieger aus den Vorrunden in New York und Hongkong an.

Die MIPIM Startup Competition kürt in Kooperation mit dem US-Accelerator MetaProp NYC seit vier Jahren innovative, vielversprechende PropTechs. Die Vorrunden finden mittlerweile auf drei Kontinenten statt. Erstmals wurde der europäische Vorentscheid in diesem Jahr im Rahmen des neuen Veranstaltungsformats MIPIM PropTech Europe ausgetragen. Rund 80 PropTechs hatten sich im Vorfeld für die Teilnahme an der Vorrunde beworben. Sechs wurden ausgewählt, um ihr Geschäftsmodell in Paris näher vorzustellen und sich den Fragen der Fachjury zu stellen.

Flexible, individualisierbare Plattform

Bei der Beurteilung der Tech-Unternehmen waren verschiedene Kriterien ausschlaggebend: die Fähigkeit, einen tatsächlichen Bedarf innerhalb der Immobilienwirtschaft zu decken, die Skalierbarkeit der jeweiligen technischen Innovationen und das Potenzial, die digitale Lösung global profitabel anzubieten. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir die Jury in Paris mit unserem Geschäftsmodell überzeugt haben“, sagt Stefan Scheuerle, CRO von Sensorberg.

Das 2013 gegründete PropTech digitalisiert über eine eigens entwickelte Plattformlösung den Zugang und die Nutzung von Gebäuden. Über so genannte Access Hubs, die mit der Plattform verknüpft sind, können Mieter oder Bewohner der betreffenden Immobilien via Bluetooth- oder NFC-Verbindung zum Smartphone Türen oder Schließfächer öffnen, Aufzüge bedienen, Konferenzräume buchen oder Licht, Temperatur und Luftqualität in einzelnen Zimmern regeln. Eigentümern, Bestandshaltern und Betreibern von Co-Working- oder Co-Living Spaces hilft die Auswertung von Nutzungs- und Auslastungsdaten wiederrum dabei, ihre Gebäude effektiv und effizient zu verwalten. „Das ist neben der verbesserten Nutzererfahrung der Mieter ein ganz zentraler und zukunftsweisender Punkt für die Branche“, sagt Scheuerle.

Seinen Kunden stellt Sensorberg sowohl Hard- als auch Software zur Verfügung. Durch die offene Plattform lassen sich verschiedene Komponenten und Systeme, die bereits in Benutzung sind, miteinander verknüpfen. Zudem können jederzeit weiteren Sensoren, Aktoren oder anderen Steuerelemente nachträglich drahtlos integriert werden. Scheuerle: „Unsere Plattform ist dadurch maximal flexibel und individualisierbar. Damit bieten wir unseren Kunden einen sehr hohen Mehrwert.“ Mit Blick auf die anstehende Finalrunde im März in Cannes bewertet Scheuerle die Chancen von Sensorberg auch deshalb sehr gut. Zudem sei die Plattform sehr einfach zu handhaben. Scheuerle: „Das macht es für Unternehmen, die sich erst langsam der Digitalisierung zuwenden, sehr einfach, von ihr zu profitieren.“







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