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31.05.2019 Real I.S. Innovation Award – Zukunft für die Immobilienwirtschaft

Eine digitale Plattform für die effiziente und vor allem transparente Beauftragung von Handwerkern sowie ein innovatives Co-Living-Konzept, das sich speziell an einkommensschwächere Zielgruppen richtet – das sind die diesjährigen Projekte, die am 24. Mai 2019 mit dem „Real I.S. Innovation Award 2019“ ausgezeichnet wurden. Real I.S. stiftet im Rahmen der Zusammenarbeit mit der EBS Universität für Wirtschaft und Recht jährlich die Auszeichnung, mit der innovative Projektideen der Studierenden prämiert werden. Durch gezielte Wissenschafts- und Nachwuchsförderung möchte die Real I.S. Innovationsfreude als Erfolgsfaktor für die Zukunft der Immobilienbranche etablieren.

„Internationale Studententeams aus der EBS Business School haben gezeigt, wie innovativ lösungsorientiertes Denken und Handeln in der Immobilienbranche sein kann. Für die Real-Estate-Branche sind diese Köpfe die Zukunft! Ein herzliches Dankeschön an unsere Partner, die mit solchen Preisverleihungen unsere Studierenden motivieren und neugierig machen“, sagt Prof. Dr. Kerstin Hennig, Head of EBS Real Estate Management Institute (REMI).

„Wir brauchen sowohl die Spezialisten von heute wie auch die Kreativen von morgen, die außerhalb der etablierten Rahmen denken und damit echte Innovationen ermöglichen“, bestätigt Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG.

Die Siegerprojekte waren im Rahmen des Kurses „Real Estate Innovation & Entrepreneurship“ am Real Estate Management Institute (REMI) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht erarbeitet worden. Insgesamt 30 Studierende des Bachelor-Kurses traten am vergangenen Freitag in fünf Teams vor eine hochkarätig besetzte „Grand Jury“ und präsentierten auf dem Campus der EBS Universität in Oestrich-Winkel ihre Business Cases.

Während einer feierlichen Preisverleihung zeichnete die Jury am Abend die zwei besten Projekte in den Kategorien „Best Start-up NEXT“ und „Best Start-up NOW“ mit einem Preisgeld von je 1.000 Euro aus. Wesentliche Auswahlkriterien der Jury waren die praktische Umsetzbarkeit der Projekte einschließlich tragfähigem Business-Plan und deren Innovationsgrad.

„Clever Living“ reduziert Kosten durch innovative Grundrisse

In der Kategorie „Best Start-up NEXT“ wurde das Projekt „Clever Living“ für die visionärste Geschäftsidee mit den besten Entwicklungsaussichten ausgezeichnet. Das Projekt einer Gruppe von insgesamt sechs Studierenden (Ching-Yi Chang, Benjamin Westmann, Hai Xin Wu, Marcel Hildebrand, Cedric Ruckaberle, Chieko Hayami) sieht einen Apartmentkomplex mit jeweils vier Apartments pro Stockwerk vor, die sich eine gemeinsame Küche und ein gemeinsames Esszimmer teilen. Durch den Wegfall der Küche aus jeder einzelnen Wohnung wird Mietfläche und damit Mietzins eingespart. Eine gemeinsame Küche unterstützt zudem den Co-Living Approach.

Das Konzept schafft im Neubau, aber auch durch den Umbau von Bestandsgebäuden mehr bezahlbaren Wohnraum. Die Kostenreduktion durch die Einsparung von Raum und Ausstattungskosten wird im Rahmen des Konzepts in Form von geringeren Mieten an die Verbraucher weitergegeben. Vor diesem Hintergrund richtet sich „Clever Living“ auch explizit an einkommensschwache Gruppen. Das damit angesprochene Marktsegment wächst jedes Jahr durchschnittlich um 5,6 Prozent.

Projekt „BuildBro“ vereinfacht die Handwerkersuche

Direkt und schnell umsetzbar und damit auch vermarktbar ist das Konzept für die digitale Plattform „BuildBro“, dass sich in der Kategorie „Best Start-up NOW“ durchgesetzt hat. Die von fünf Studierenden (Yuhui Liu, Fangthou Zou, Devira Hadi, Maximilian Togni, Anita Dietmair) erdachte Plattform ermöglicht es Mietern und Eigentümern, die richtigen Handwerker für ihre Renovierungsprojekte ohne großen Suchaufwand bequem und auch von unterwegs aus zu finden. Die eingebaute Kalenderfunktion erleichtert es, einen verfügbaren Termin sofort zu buchen und reduziert damit den Aufwand auf ein Minimum.

Ein entscheidender Vorteil der Plattform ist die Transparenz, die sowohl für Auftraggeber wie auch für die Handwerker geschaffen wird. So sind Richtgrößen wie Kosten, Qualität und Verfügbarkeit auf einen Blick überschaubar und auch vergleichbar. Durch die Festlegung von Deadlines wird das Management für die Handwerksunternehmen deutlich erleichtert. Auch die Einbindung von Features zur Vermessung der eigenen Räumlichkeiten und der digitalen Zahlungsabwicklung sowie die zielgruppengerechte Ansprache über Social Media überzeugten die Jury.

Die „Grand Jury“ bestand aus hochkarätigen Vertretern der EBS Universität für Wirtschaft und Recht sowie erfahrenen Praktikern, potenziellen Investoren und innovativen Unternehmern:

• Prof. Dr. Kerstin Hennig, EBS Universität für Wirtschaft und Recht
• Silke Weber, Real I.S.
• Dr. Susanne Hügel, CBRE
• Alexander Ubach-Utermöhl, blackprintpartners
• Jochen Friedrich, GPEP

Im vergangenen Jahr hatten sich die Studierenden bei ihrer Projektauswahl an praktischen Lösungen in der Pflege und für das studentischen Wohnen orientiert. Auch dieses Mal setzten sich die Projekte mit aktuellen Trends auseinander. Insbesondere Projekte mit digitalem Bezug traten gegeneinander an. Der Fokus lag dabei vor allem auf den Bereichen Vermittlung und Dienstleistung.








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